Berlinfahrt der 10. Klassen

Version 10-3/2013

 

 

Nachdem wir frisch erholt aus den Frühjahrsferien kamen, ging es für alle 10. Klassen am 03.04.2013 gemeinsam nach Berlin. Erste gemeinsame Anlaufstelle war der Hamburger ZOB.  Von hier aus ging es mit dem Bus nach Berlin, eine sehr unterhaltsame ca. 3,5stündige Fahrt.

 

Dort angekommen, fuhren wir vom Berliner ZOB mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu unserer Jugendherberge. Nachdem die Zimmer aufgeteilt waren und wir uns kurze Zeit ausruhen konnten, ging es zur Gedenkstätte nach Hohenschönhausen, dem ehemaligen Untersuchungs-gefängnis der DDR-Staatssicherheit. Hier wurden wir zunächst in Gruppen aufgeteilt und danach von ehemaligen Häftlingen durch Teile des Gefängnisses geführt. Hierbei wurde uns allen klar, wie schlimm die Verhältnisse in diesem Gefängnis waren und es spiegelte sich das wider, was wir zuvor nur aus Berichten kannten. Nachdem diese Führung beendet war, durften wir uns in Kleingruppen durch Berlin bewegen, um die Stadt besser kennen  zu lernen. Um 22 Uhr trafen sich alle wieder in der Herberge.

 

Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück mit allen 10. Klassen zum Bundestag. Hier wurden wir nach mehreren langwierigen Sicherheitschecks durch das gesamte Gebäude geführt, eine für alle sehr interessante Führung, bei der jeder etwas Neues dazu gelernt hat. In besonderer Erinnerung blieb uns beispielsweise die original erhaltene Fassade einer Wand des Reichstagsgebäudes, an der die Namen von Soldaten der Roten Armee und ihre Einträge am Tag der Befreiung zu lesen waren. Nachdem die allgemeine Führung durch das Gebäude beendet war, hatten wir die Möglichkeit, Fragen an eine erfahrene Abgeordnete der SPD zu stellen. Diese gewährte uns einen ausführlichen Einblick in den Arbeitstag eines Bundestagsabgeordneten. Ein kontrovers diskutiertes Thema war in dieser Runde der Lobbyismus.

Leider konnten wir den Ausblick über Berlin von der Kuppel des Bundestags nicht genießen, da wir zu unserem nächsten Ziel aufbrechen mussten und die Reise dorthin lange Zeit in Anspruch nahm. Es ging nach Potsdam zum Cecilienhof. Hier wurden wir von einer Mitarbeiterin durch das Schloss und durch die Außenanlagen geführt. Hierbei wurden uns die Verhandlungsräume gezeigt, in denen die drei Siegermächte nach dem 2.Weltkrieg über die Neuaufteilung von Mitteleuropa verhandelten („Potsdamer Konferenz 1945“), ebenfalls eine sehr interessante Führung. Nachdem wir den Cecilienhof verlassen hatten, durften wir uns wieder in Kleingruppen durch Berlin bewegen.

 

Am dritten und letzten Tag unseres Aufenthalts hieß es morgens Koffer packen. Nachdem das  Gepäck aller einhundertzwanzig Schüler und Lehrer verstaut war, ging es zum Jüdischen Museum in Berlin - Kreuzberg. Dort angekommen wurden wir in Gruppen zu verschiedenen Themen eingeteilt: - Juden in der Weimarer Republik, - Nationalsozialismus, Verfolgung und Widerstand, - Jüdisches Alltagsleben und Traditionen. Alle Schüler wurden durch das moderne Gebäude geführt und sahen anschließend ihre jeweilige Ausstellung. Leider war unsere Zeit begrenzt, da wir rechtzeitig am ZOB am Funkturm zur Rückreise sein mussten. Dennoch konnten wir uns einen kurzen Einblick in die Themen der jeweiligen Führung verschaffen. Trotzdem hätte man hier in diesem weitläufigen Gebäude fast einen ganzen Tag einplanen sollen, um alles sehen zu können.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Fahrt sehr interessant war und auch unsere Klassengemeinschaft stärkte.

 

(Tim Blazeczak, 10/3)

 

 

 

Seite zuletzt geändert am 23.05.2013, 09:55 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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