Verabschiedung des Abiturjahrgangs 2014

„Expecto Abitronum!“

Man kann sich das Abitur nicht herbei zaubern, - auch wenn das Motto des Jahrgangs 2014 diese Sehnsucht ausdrücken könnte. Aber nach der Arbeit (vier Klausuren, mindestens 1 mündliche Prüfung) kam am 11.7.2014 der Tag der verdienten Belohnung: Die feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse im Rahmen einer festlich-familiären Verabschiedung.

 

 

 

Das GNW-Forum war brechend voll, als um 18:00 Uhr das Sinfonische Blasorchester von Herrn Birk mit dem „Safety Dance“ und „Dream on“ alle Anwesenden musikalisch begrüßte.

Schulleiter Lindemann betonte in seiner „Abschiedsrede“ den familiären Charakter und verwies auf die vielfältigen Verbindungen zwischen Schule und Elternhäuser, sowohl was Geschwisterkinder als auch was Eltern betreffe, die selbst am GNW zur Schule gegangen sind, oder die sich in vielen Bereichen der Schule engagierten und mittlerweile zum Schulbetrieb dazugehörten.

Er erinnerte daran, dass dieser Jahrgang der letzte war, der im sog. Altbau eingeschult wurde, und hatte offensichtlich beim Stöbern seine Einschulungsrede von 2006 wiedergefunden, aus der er gut gelaunt die haarsträubendsten Ankündigungen („das Blaue vom Himmel herunter versprochen...“) zitierte, mit denen er den damaligen Fünftklässlern den Start am GNW mit einem Augenzwinkern zu erleichtern versucht hatte.

Genauso fantasievoll sei der Abschied des Jahrgangs vom GNW unter dem Harry-Potter-Motto“ ausgefallen: „Ihr habt das ganz wunderbar gemacht – alle waren begeistert von eurem Stil!“. Außerdem wies er darauf hin, dass Harry Potter nicht nur etwas für Kinder sei, sondern viele Bezüge zur kleinen und großen Realität habe. Zum einen zeigte er, dass sowohl die Lehrkräfte als auch die Schülerinnen und Schüler viel Freude dabei haben könnten, die jeweiligen Harry-Potter-„Typen“ in der Lehrer- bzw. Schülerschaft wiederzufinden (Snape, McGonagall, Hagrid etc.). Zum anderen aber konnte er auch die „tiefen Botschaften, aus denen man für das Leben lernt“, in den Harry-Potter-Bänden identifizieren: Die Unterscheidung von Gut und Böse, der Anti-Rassismus, die Bedeutung eines Schutzraumes für eine heile Kindheit und Jugend, die Erkenntnis, dass man eine Wahl hat, und die Bedeutung der Liebe im Leben. - Manchem Abiturienten wurde erst bei der Rede des Schulleiters klar, welch eine geniale Motto-Wahl der Jahrgang intuitiv getroffen hatte...;))

 

Neben diesen literarisch-philosophischen Ausblicken hatte der Schulleiter die vornehme Pflicht, die mit dem Abiturjahrgang 2014 verbundenen Ehrungen und Danksagungen zu überbringen. Auf die Eltern bezogen dankte er für jahrelange treue Mitarbeit im SER vor allem Herrn Meyke, Herrn Platte und Frau Wegener, für das Engagement in der Cafta dankte er Frau Hensel-Wehmeier (die zu den Gründungsmitgliedern der Cafta gehörte), Frau Behrens, Frau Franke, Frau Lemke, Frau von Allwörden-Mählmann, Frau Pallenthin, Frau Peper, Frau von Rönn, Frau Pluntke und Frau Struwe.

Im Rahmen der „akademischen Ehrungen“ wurden – neben vielen ausgezeichneten Leistungen, die nicht ausdrücklich genannt werden konnten – neun Absolventinnen und Absolventen auf die Bühne gebeten: Pia Nagel (1,0 / Studienstiftungsnominierung, Ehrenpreis Deutsch), Jeannine Widawski (1,3), Marc Meyke (1,3 / Studienstiftungsnominierung / Bester Mathematiker / einer der besten Chemiker), Max Meyke (1,4 / einer der besten Chemiker), Tobias Fitschen (1,4 / Bester Chemiker / einer der besten Physiker), Liz Wehmeier (1,4 / Studienstiftungsnominierung / Ehrenpreis Deutsch), Björn Wilkens (1,5 / einer der besten Physiker), Christian Franke (1,6 / Bester Physiker) und Julia Balk (Ehrenpreis Deutsch). In diesem Zusammenhang muss auch Anton Penner genannt werden, der ebenfalls zu den besten Physikern gehört.

Für ihr besonderes Engagement für die Schule und das Schulleben wurden zudem Liz Wehmeier (langjährige SR-Arbeit / Schülersprecherin), Jan-Felix Wegener (SR-Mitarbeit), Jannik Rust und Jonas Pluntke (Mitarbeit bei Jugend trainiert f. Olympia und bei den diversen GNW-Turnieren) geehrt.

Insgesamt, resümierte der Schulleiter, war der Abiturjahrgang 2014 ein guter Jahrgang: 106 Schülerinnen und Schüler traten zur Abiturprüfung an, davon konnten 104 die allgemeine Hochschulreife und 2 den schulischen Teil der Fachhochschulreife erreichen. Fünfzehnmal habe es eine 1 vor dem Komma gegeben, und die Durchschnittsnote des Abiturjahrgangs sei 2,48, was über dem niedersächsischen Schnitt liege.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abgeschlossen wurde die Abschiedsrede von zwei Stücken der ABI-Band, die das Selbstwertgefühl und die Zukunftsperspektiven und -hoffnungen des Jahrgangs gut illustrierten: „If we hold on together“ von James Horner und „Auf uns“ von Andreas Bourani. Darauf konnte sich Ralph Werner-Dralle dann in der Lehrerrede beziehen, in deren Mittelpunkt er einerseits die Tatsache, dass die Steuer- und Machbarkeit im Leben begrenzt sei, andererseits die Bedeutung von Zuversicht und Vertrauen für ein gelingendes Leben stellte.

Vorher hatten jedoch noch die verbleibenden aktiven Mitglieder der Theater-AG der Oberstufe ihre Mitspielerinnen und Mitspieler aus dem Abiturjahrgang mit der Verleihung der GNW-Theater-Oscars, der sogenannten „Theos“, feierlich verabschiedet: Johannes Günther, Annika Mergardt, Hannah Tobaben, Marie Schillgalies, Liz Wehmeier, Max und Marc Meyke, Irina Knüpffer, Jonas Pluntke und Verena Halbe. Ein schöner „ewiger Tageordnungspunkt“ bei Abiturfeiern!

 

 

 

 

 

 

(Bild: mit frdl. Genehmigung von Thomas Kautz)

 

Julia Balk und Johannes Heitefuß erklärten in der launigen Schülerrede erst einmal, wie es dazu kam, dass sie jetzt am Rednerpult standen („Wer nicht früh genug NEIN sagt, hat schon JA gesagt...“), warfen dann einen amüsierten Blick auf die zurückliegende Schulzeit, die aus Schülerperspektive vielfältiger und bunter ist, als es sich Eltern und Lehrerschaft oft vorstellen können (incl. des Unterrichts!), und bedankten sich dann bei denjenigen, die den Jahrgang auf dem Weg durch die letzten Schuljahre begleitet haben: Tutoren bzw. Tutorinnen, LK-LehrerInnen, Oberstufenkoordination und Schulleitung, Hausmeister und Sekretärinnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem abschließende musikalischen Abschied des Sinfonischen Blasorchesters und des Schulchors „Voices“ (mit "Halleluya" und dem Reise-Segen "An Irish Blessing"), mit dem nicht nur ein Schlusspunkt unter den Präsentationsteil der Feier gesetzt wurde, sondern auch die scheidenden Mitglieder dieser Ensembles durch Manfred Birk und Kirsten Jegminat gewürdigt, beschenkt und verabschiedet wurden, übergab der Schulleiter die Abiturzeugnisse im Rahmen der Tutandengruppen persönlich auf der Bühne an den gesamten Jahrgang!

Ein kleiner Erfrischungsumtrunk beendete die gelungene, fast drei Stunden dauernde Verabschiedungsfeier 2014 am GNW.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Bild: mit frdl. Genehmigung von Thomas Kautz)

 

(Bild: mit frdl. Genehmigung von Thomas Kautz)

 

(Bild: mit frdl. Genehmigung von Thomas Kautz)

  

Alle Fotos mit Ausnahme der anders gekennzeichneten: Copyright by Michelle Adams

Seite zuletzt geändert am 14.07.2014, 09:01 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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