Alice in wonderland

   
                


 


 Lewis Carroll (1832-1898)


 

Lewis Carroll ist das Pseudonym von Charles Lutwidge Dodgson, der als Dozent für Logik und Mathematik am Christ Church College in Oxford tätig war. Das Pseudonym ist abgeleitet aus dem Mädchennamen seiner Mutter Ludwig, englisch: Lewis, und der lateinischen Form seines Vornamens Charles, lateinisch: Carolus. Unter seinem bürgerlichen Namen publizierte er einige Bücher zu Fragen der Mathematik, unter seinem Künstlernamen Gedichte und die Erzählungen "Alice´s adventures in wonderland" und "Through the looking glass". Er war ein menschenscheuer und eigenbrötlerischer Sonderling, nur unter Kindern wurde er ein phantasievoller Erzähler.

Für seinen besonderen Liebling, die kleine Tochter seines Dekans Alice Pleasance Liddell, schrieb er seine erste Alice-Geschichte, die er ihr 1864 auf den Weihnachtstisch legte. 1865 erschien "Alice in wonderland" als Buch.

1872 folgte "Alice hinter den Spiegeln".

 

Neun Alices

 

 


 


 INHALT


Alice, die mit ihrer Schwester Dorothy einen Spaziergang gemacht hat, liegt auf deren Schoß und träumt. Dabei gehen die Geräusche der Umgebung in ihren Traum ein und verwandeln sich zu Tiergestalten, die allerdings nicht einfach nur Phantasiefiguren sind, sondern Abbilder einer verständnislosen und unverständlichen Erwachsenenwelt in verfremdeter Form. So begegnet ihr der Hektiker in Gestalt des Kaninchens, der Scheinlogiker in Gestalt der Maus und der Snob in Gestalt des Goggelmoggel. Hochnäsig kommen aber auch die schönen Blumen daher, rücksichtslos die riesigen Störche, bürokratisch stur der Fisch, verwirrend Diddeldum und Dideldei, sophistisch die Katze, wehleidig der Flamingo und tyrannisch die Königin.

Auch ihr Gesprächspartner, die Raupe, ist nur wenig hilfreich und bleibt ihr rätselhaft.

Alice muss sich aber nicht nur mit ihrer Umwelt auseinander setzen, sondern auch mit ihrer eigenen Entwicklung, ihrem Größenwachstum und ihren Versagensängsten. Dabei erweisen sich ihre Lehrer, die in ihrem Traum auftauchen, als wenig verständnisvoll. Auch ihre Mutter ist nicht hilfreich bei dem Versuch, aus der Kaninchenhöhle zu entkommen, weil sie zu beschäftigt ist, um zuzuhören.

In all diesen frustrierenden Begegnungen erweist sich Alice als kluges, rücksichtsvolles und tapferes Mädchen, was von ihrer Umwelt aber nicht anerkannt wird. Von der wird sie vielmehr als dumm oder frech bezeichnet, bis sie sich schließlich in höchster Not, als sie geköpft werden soll, selbst aus dem Albtraum befreit.

Alice 1 (Sarah Stade) und ihre Schwester Dorothy (Sandra Becker) in der Rahmenhandlung

 Alice 1 (Sarah Stade) bittet die Raupe (Anna-Lena Markus) um Hilfe.

Die Raupe zeigt Alice 6 (Nele Jochumsen) ihre Wasserpfeife, die sie auch als Saxophon benutzen kann.

 

Die sophistische Katze (Nele Jochumsen) und das immer hektische weiße Kaninchen (Chrisian Schienke)

Die Katze erklärt Alice 8 (Nadine Johnen), dass die Herzkönigen sie köpfen wird.

     Anna-Lena Markus als Raupe        Christian Schienke als Goggelmoggel

 

Alice 7 (Nadine Wolthausen) im Gespräch mit der Raupe

Alice 4 (Linda Schönfeld) fragt Dideldum und Dideldei (Kerstin Rübke und Lilia Saitova oder umgekehrt) vergebens nach dem Ausgang.

Alice 7 (Nadine Wolthausen) bei der Ungeburtstagsfeier mit Hutmacher (Sebastian Hinrichs), Schnapphase (Jan Buck) und Haselmaus (Linda Schönfeld)
 

CHARAKTERE UND DARSTELLER

(in der Reihenfolge des Auftretens)


 

Alice 1          Sarah Stade

Dorothy        Sandra Becker

Kaninchen     Christian Schienke

Raupe           Anna-Lena Markus

Alice 2           Nina Rahn

Mrs. Robertson  Sandra Becker

Mr. Stockton   Jan-Henning Pantel

Mutter             Linda Schönfeld

Alice 3             Julia Popp

Maus               Nadine Johnen

Alice 4             Linda Schönfeld

Dideldum oder Dideldei

Lilija Saitova oder Kerstin Rübke

oder umgekehrt

Alice 5            Kerstin Rübke

Blumen

S. Becker, N. Jochumsen

J. Popp, N. Rahn

S. Stade, N. Wolthausen

Photographen/Schmetterlinge

C. Schienke, S. Hinrichs, J. Buck

Störche (Animation)

J.-H. Pantel, N. Johnen, L. Saitova

Alice 6              Nele Jochumsen

Goggelmoggel  Christian Schienke

Alice 7              Nadine Wolthausen

Fisch                 Julia Popp

Schwarzlicht    

S. Stade, S. Stoltze, D. Möller, K. Rübke

Hutmacher       Sebastian Hinrichs

Schnapphase    Jan Buck

Haselmaus       Linda Schönfeld

Alice 8              Nadine Johnen

Katze                Nele Jochumsen

Herzkönigin      Nina Rahn

König                Nadine Wolthausen

Scharfrichter     Jan-Henning Pantel

Flamingo (gesprochen von) Anna-Lena Markus

Soldaten           Ensemble

Alice 9               Lilija Saitova

Herzbube          Julia Popp


 


 

Soufleuse       Almut Müller


 

Beleuchtung und Ton

Tanja Nowak

Heiko Maretzki

Florian Tiedemann

Marcel Dieckmann


 

Bühnenbild und Tierfiguren

Peter Waldbüßer

Edmund Linden

Sandra Stoltze

Jessica Ursic

Daniela Möller


 

Kostüme

Anne Rinn-Bartens

Kirsten Buck

Lilo Thielmann

Waltraud Popp

Marianne Jochumsen

Sandra Stoltze

Jessica Ursic

Daniela Möller

Sophia Ulrich


 

Maske

Nina Heppelmann

Sophia Ulrich


 

Musikalische Begleitung

Manfred Birk und Ensemble


 

Sprachtechnik     

Dagmar Thole


 


 

Texte

Edmund Linden


 


 

Regie

Angelika Möller

 

Die arroganten Blumen wollen von Alice bewundert werden.

Für den Fotografen posieren sie lächelnd.


 


ZUR INSZENIERUNG


Der Text unserer Inszenierung beschränkt sich nicht ganz auf "Alice in wonderland", sondern übernimmt noch einige besonders interessante Figuren aus "Alice hinter den Spiegeln", z.B. den Goggelmoggel und Dideldum und Dideldei.

Thematisch geht es in unserer Textversion weniger um die Konfrontation der kleinen Alice mit allerlei verwirrendem Nonsense, sondern um die Auseinandersetzung einer Heranwachsenden mit den Zumutungen der Erwachsenenwelt. Unsere Alice ist deshalb älter als die von Lewis Caroll und im Gegensatz zum Disney-Film erlebt sie nichts Zauberhaftes, sondern einen Albtraum. Wir lassen Alice von verschiedenen Schauspielerinnen darstellen, weil jeder Heranwachsende seine eigenen Erfahrungen mit der Unverständlichkeit der Erwachsenenwelt hat. Schwierigkeiten bei der Darstellung auf der Bühne machen im Gegensatz zum Zeichentrickfilm und der Erzählung die Verwandlungen von Alice, z.B. die Tatsache, dass sie größer oder kleiner wird. Da wir keine Darstellerin schrumpfen oder wachsen lassen konnten, haben wir die Verwirrung von Alice über ihre körperlichen Veränderungen durch perspektivische Verzerrungen im Bühnenbild dargestellt.

 

Nina Rahn als Herzkönigin         Nadine Wolthausen als König

 

 

 

 

 

 


 


 

 

Seite zuletzt geändert am 07.12.2008, 21:20 Uhr von Edmund Linden
 

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