2012

Die Theater-AG des GNW präsentiert:

 

 

 

Männer führen Kriege, Frauen leiden unter deren Folgen – seit Jahrtausenden war es so. Aber …. muss das immer so weitergehen? Oder kann man das Problem lösen?

 

Der griechische Theaterdichter Aristophanes (ca. 450 – 380 v.Chr.) nahm sich bereits vor fast zweieinhalb tausend Jahren dieses Themas an und verfasste die lebenspralle Komödie mit dem Titel „Lysistrata“, in der die gleichnamige Protagonistin auf eine genial einfache Idee kommt, wie der Teufelskreis der Kriege gestoppt werden könnte: Frauensolidarität – über die verfeindeten Lager der Athener und Spartaner hinweg – soll helfen. Es wäre doch gelacht, wenn die Männer mit einem Sex-Streik nicht zur Vernunft gebracht werden könnten...! Zusammen mit ihren athenischen Freundinnen Kalonike, Glauke, Myrrhine und Diane sucht sie den Kontakt zu den spartanischen Geschlechtsgenossinnen, die sich unter ihrer Anführerin Lampito für den großen Friedensplan begeistern lassen...! Wenn die Frauen allerdings vorher gewusst hätten, wie schwer es fallen kann, zugunsten eines hehren Zieles gegen die eigenen Gefühle handeln zu müssen, hätten sie es sich vielleicht noch zweimal überlegt. Und die Männer...: Die haben in diesem Stück eindeutig nicht die Glanzrollen abbekommen, sind dafür aber teils sympathisch, teils abschreckend lebensnah gestaltet.

 

Die pazifistische Lysistrata (griechisch für „Heeresauflöserin“) beflügelt bis in die heutigen Tage hinein die Phantasien von Friedensfreundinnen und -freunden , wie Konflikte zumindest im kleineren Rahmen angegangen werden könnten (über eine vergleichbare Fraueninitiative im zwischenstaatlichen Raum ist nichts bekannt). Ob diese Strategie allerdings stets so positiv endet wie in der Komödie des Aristophanes, das kann bezweifelt werden.

Die Theater-AG hat sich einerseits von dem humorvollen und ewig aktuellen Plot vom Kampf und der Spannung zwischen den Geschlechtern begeistern lassen, andererseits aber die Thematik und die Lösung nicht unkommentiert lassen wollen. So entstand eine Lysistrata-Version, in der ständig klassische und aktuelle Elemente aufeinander stoßen, sogar eine zweite Handlungsebene eingewebt wurde, um die Aktualität der Thematik „Friedenssehnsucht“, aber auch die Problematik ihrer Umsetzung deutlich werden zu lassen.

 

Der Kampf für den Frieden ist leider stets vom Scheitern bedroht.

Mehr soll hier nicht verraten werden.

 

Die Rollen und ihre Darsteller/innen:

1. Ebene (semi-klassisch)

Lysistrata

Dorothee Lühr

Jahrgang 12

Kalonike

Verena Halbe

Jahrgang 11

Myrrhine

Nina Neumann

Jahrgang 12

Glauke

Hilke Wohlrab

Jahrgang 12

Diane

Sara Steinfeld

Jahrgang 12

Lampito

Kim Goldmann

Jahrgang 12

Spartanerin 1

Gesche Jobmann

Klassenstufe 10

Spartanerin 2

Tuva Wegnelius

Jahrgang 11

Spartanerin 3

Marie Schillgalies

Klassenstufe 10

Straßenverkäufer

Marie Schillgalies

Klassenstufe 10

Talkmasterin

Theresia Hachmöller

Jahrgang 11

Griechin

Gesche Jobmann

Klassenstufe 10

Wettbüro-Verkäuferin

Gesche Jobmann

Klassenstufe 10

Pressesprecher

Sören Worbs

Jahrgang 12

Reporterin SPIEGEL

Franziska Klahn

Jahrgang 12

Reporterin Zürcher

Elisa Bruns

Jahrgang 11

Reporterin Washington P.

Lina Hadler

Jahrgang 12

Fernsehjournalist

Sören Worbs

Jahrgang 12

Kinesias

Tilmann Eckardt

Jahrgang 12

Spartanischer Soldat 1

Sören Worbs

Jahrgang 12

Athenischer Soldat 1

Gesche Jobmann

Klassenstufe 10

Athenischer Soldat 2

Max Meyke

Klassenstufe 10

Tochter des Kinesias

Svenja Dierks

Klassenstufe 5

Muskoloss

Carsten Dieterle

Jahrgang 12

Hermes

Lina Hadler

Jahrgang 12

Bote

Lina Hadler

Jahrgang 12

2. Ebene (modern)

Leyla

Rebecca Rasmussen

Jahrgang 12

Carla

Franziska Worbs

Jahrgang 11

Marie

Franziska Klahn

Jahrgang 12

Gina

Elisa Bruns

Jahrgang 11

Larissa

Lina Hadler

Jahrgang 12

Sparks-Mädchen 1

Tuva Wegnelius

Jahrgang 11

Sparks-Mädchen 2

Theresia Hachmöller

Jahrgang 11

Kyle

Tilmann Eckardt

Jahrgang 12

Spike

Sören Worbs

Jahrgang 12

Mehmet

Carsten Dieterle

Jahrgang 12

Ethnic-Mann 1

Max Meyke

Klassenstufe 10

Sparks-Mann 1

Marc Meyke

Klassenstufe 10

Kata-Gruppe: Kim Goldmann, Gesche Jobmann, Tuva Wegnelius, Theresia Hachmöller, Franziska Klahn, Lina Hadler, Franziska Worbs, Elisa Bruns, Carsten Dieterle, Tilmann Eckhard, Sören Worbs, Marc Meyke, Max Meyke

 

Bühnenbild, Choreografie, Kostüme, Maske, Technik, Texte, Werbung, Regie

Bühnenbild

Carsten Dieterle, Svenja Dierks, Gerd Kölln, Peter Waldbüßer

Choreografie

Julia Schaper, Diana Hanopulos

Kostüme

Kirsten Buhk, Peter Waldbüßer (Entwurf)

Maske

Joana Herrmann (Jahrgang 12), Freya Brunkhorst, Dominique Wolff

Technik

Fabian Dierks, Alexander Bast, Lukas Rilling (Klassenstufe 9)

Texte

Sören Worbs, Theater-AG

Werbung

Dorothee Lühr (Plakat) / Marie Schillgalies (Eintrittskarten)

Kartenvorverkauf

Maike Lahse, Carmen Schröder

Regie

Ralph Werner-Dralle / Eckehard Kootz

 

Rat & Tat zu jeder Zeit:

Gerd Kölln

 

Theater-AG und Darstellendes Spiel:

Tradition und Neubeginn

 

Die Theater-AG des GNW hat eine lange Tradition, nur noch mühsam zählbare Heerscharen an Schauspielerinnen und Schauspielern sind durch ihre Schule gegangen, und so klangvolle Namen wie Ziemann, Spurzem, Linden und Möller verbinden sich mit ihrer Leitung.

Mit der Pensionierung von Frau Möller im Sommer 2011 war eine Art Zäsur fällig: Es musste etwas Neues kommen, wenn es weitergehen sollte mit der Theater-AG. Das Problem war das überdimensional große Paar Schuhe „Marke Möller“, in denen jeder Nachfolger befürchten musste unterzugehen. Die Fortführung der AG konkurrierte zudem noch mit der Überlegung, das Fach Darstellendes Spiel am GNW einzuführen.

Die mittelfristige Interims-Lösung: Ich übernehme die Theater-AG, Frau Ende treibt als A-Koordinatorin die Einführung des Fachs Darstellendes Spiel voran. Ab dem Schuljahr 2012/2013 soll es den Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe zur Wahl neben Kunst und Musik angeboten werden.

Die AG veränderte zudem ihre Arbeitsweise, da die bisherige Methode, zwischen Silvester und Ostern quasi an jedem Wochenende zu proben, nicht mehr durchzuhalten war, weder für die Lehrkraft noch für die Schülerinnen und Schüler unter den Bedingungen der verkürzten G8-Schulzeit mit einem verdichteten Arbeitspensum. Als Ersatz fuhr die AG in der letzten Schulwoche des 1. Halbjahrs nach Albstedt (Nähe Bremerhaven) in das „Theater-Werk“, eine Art „Theater-Jugendherberge“ mit Bühne und Fachpersonal, um dort die grundlegende Probenarbeit für das Projekt „Lysistrata“ zu leisten. Diese Blockung vieler Wochenendproben auf eine durchgehende Woche hat sich meiner Meinung nach bewährt: Die Gruppe hat einen wunderbaren Zusammenhalt gefunden, es wurde so intensiv gearbeitet, wie man es als Lehrkraft selten mit Schülern erlebt, und die jetzige Aufführung wäre ohne „Albstedt“ nicht denkbar.

Wir bitten unser Publikum um wohlwollende Aufmerksamkeit: Wir sind die Neuen, wir entwickeln unsere eigenen Maßstäbe und sind mit ihnen „auf dem Weg“!

 

Ralph Werner-Dralle

 

Presseankündigung im Hamburger Abendblatt

 

Heimliche Probenfotos

 

Die Fotos von der Premiere


Die Fotos der letzten Aufführung

Seite zuletzt geändert am 02.04.2012, 19:09 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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