Die Theater-AG des GNW präsentiert 2013:

 

 

 

Eigentlich war ja für das Theaterjahr 2012/2013 „nichts“ vorgesehen, und zwar so richtig „Nichts“ (kann man googeln, zusammen mit dem Stichwort Janne Teller), - aber dann stand der Theater-AG der Sinn doch eher nach „Etwas“, und dieses Etwas sollte unterhaltsam und fantasievoll sein.

Der Traum, „Peter Pan“ im Original aufzuführen, wurde verworfen: Gegen die Bilder im Kopf, die der Film eingebrannt hat, kommt man als Theater-AG nicht an, und außerdem hieß es: „Peter Pan? Wir sind ein Gymnasium und keine Grundschule“ (Zitat Werner-Dralle). Also lautete die Einigung: Der Handlungsplot folgt der klassischen Peter-Pan-Geschichte, aber in modernem Gewand und nicht als Märchen, sondern eher fantastisch!

Die Grundstruktur des von M. Barrie 1904 geschriebenen Kindertheaterstücks ist dabei noch zu erkennen, aber die Handlung und die Problemkonstellation haben sich deutlich verschoben. Die Familie Darling ist nicht mehr Repräsentant bürgerlich-idealisierter Tugenden wie Erwerbsfreude, Treue und Mutterliebe, sondern wird irdischer gezeichnet, - wir begegnen einer englischen Patchwork-Familie aus Ipswich, die von der Aufgabe, Eltern-Beziehung und Kinder-Erziehung unter einen Hut zu bekommen, eher überfordert ist. Elisabeth Darling (Verena H.) will die Familien-Idylle mit aller Kraft erzwingen und gefährdet sie gerade damit massiv. Ihr zweiter Mann Gregory (Lukas R.) hat es sich zunächst in der Ehe bequem eingerichtet, leidet aber dann zunehmend unter dieser dominanten Frau, die alles kontrollieren will. Die Tochter Wendy (Elisa B.) sehnt sich einerseits in die Ferne, zu dem großartigen jungen Mann Peter Pan (Max M.), den sie schon aus Baumhaus-Zeiten kennt, will aber andererseits einfach nur fort aus diesem engen Elternhaus. Als sie über die Kontakte ihres Bruders John (Christoph W.) zu Peter die Chance bekommt, ihm wieder näher zu kommen, ist sie zunächst überglücklich. Es fällt ihr aber schwer zu akzeptieren, dass Peter Pan auch noch andere Ziele in seinem Leben hat als das Glück mit ihr. So hat sie das Scheitern der Beziehung zu Peter Pan letztlich mit zu verantworten, denn Peter ist mehr als ein junger Mann, der nicht erwachsen werden will (so wie Barrie sich das vorstellte), - er ist ein junger Mann mit einem grandiosen Projekt, - das ihm aber über den Kopf zu wachsen droht...! Er hat – und hier setzt das moderne Märchen ein, das hoffentlich nicht zu schnell von der technologischen Realität eingeholt wird – eine sensationelle Idee in die Tat umgesetzt. Die Verknüpfung von menschlicher Fantasie und der Cyber-Realität des Internets scheint mit Hilfe (teurer) Technik möglich zu sein: Neverland wird (virtuelle?) Wirklichkeit. Allerdings erwachsen daraus auch Probleme, denn Haken (Marc M.), der kriminelle Bordellbesitzer von der Orwell-Bridge, hat sich in das Projekt eingekauft und denkt nicht daran, auf sein Geld zu verzichten! Peter Pan wird zum Flüchtling zwischen den Welten, und ob Johns Versuch funktioniert, Haken mit Hilfe der Erfindung Peters in die unendlichen Weiten des Internets zu verscheuchen, bleibt offen ….! Am Ende steht Wendy wieder allein - um eine Hoffnung ärmer, um Erfahrungen reicher. Aber: Sie weiß nun, wie es mit ihr weitergehen soll!

 

Das Theaterstück „Neverland. peter pan reloaded“ wurde für die Theater-AG völlig neu konzipiert und geschrieben, und zwar von dem Theaterlehrer und Autor Eckehard Kootz aus Hamburg. Verschiedenste Konzeptionen wurden diskutiert, hin und her gewogen und verworfen, bis schließlich die hier vorliegende Variante sich durchsetzte. Sie ist sicherlich nicht die beste aller Versionen, aber sie ist unsere Peter-Pan-Version, die uns das Weiterarbeiten ermöglichte!

 

 

Die Rollen und ihre Darsteller/innen:

 

Peter Pan (Piet)

Max Meyke

Jahrgang 11

Wendy (Darling-Tochter)

Elisa Bruns

Jahrgang 12

Wendys Gefühl (vocal)

Hannah Tobaben

Jahrgang 11

Isabelle (Darling-Tochter)

Marie Schillgalies

Jahrgang 11

John (Darling-Sohn)

Christoph Wegener

Klasse 10-3

Elisabeth (Darling-Mutter)

Verena Halbe

Jahrgang 11

Gregory (Darling-Vater)

Lukas Rilling

Klasse 10-4

Skip (Freund von Piet)

Theresia Hachmöller

Jahrgang 12

Paul (Freund von Piet)

Lukas Frenz

Klasse 10-3

Tinka („Freundin“ von Piet)

Liz Wehmeier

Jahrgang 11

Moa (Polynesisches Mädchen)

Irina Knüpffer

Jahrgang 11

Schamane

Paul Schöneberg

Klasse 10-4

Regisseurin I

Maira Westphalen

Klasse 10-3

Regisseurin II

Jennifer Guwa

Klasse 10-3

Kamera

Mascha Rosengart

Klasse 10-4

Ton

Sophie Bollerott

Klasse 10-4

Maske

Irina Knüpffer

Jahrgang 11

Polynesierin I

Franziska Worbs

Jahrgang 12

Polynesierin II

Charleen Weber

Jahrgang 12

Polynesierin III

Sophie Bollerott

Klasse 10-4

Haken

Marc Meyke

Jahrgang 11

Igor (Leibwächter v Haken)

Tom Gooß

Klasse 10-5

Vladi (Leibwächter v Haken)

Annika Mergardt

Jahrgang 11

Chantal (Sekretärin v Haken)

Charleen Weber

Jahrgang 12

Mr. Tattoo (polyn. Tattooer)

Mascha Rosengart

Klasse 10-4

Indische Tempeltänzerin I

Hannah Tobaben

Jahrgang 11

Indische Tempeltänzerin II

Irina Knüpffer

Jahrgang 11

Indische Tempeltänzerin III

Maira Westphalen

Klasse 10-3

Indische Tempeltänzerin IV

Jennifer Guwa

Klasse 10-3

Polynesische Tänzerin I

Hannah Tobaben

Jahrgang 11

Polynesische Tänzerin II

Irina Knüpffer

Jahrgang 11

Polynesische Tänzerin III

Maira Westphalen

Klasse 10-3

Polynesische Tänzerin IV

Jennifer Guwa

Klasse 10-3

 

Indische Straßenkinder: Jana Frömming (8/5), Toni Yutang Cai (7/5), Katharina Balk (8/5), Lina Pröhl (8/3), Christina Fenger (8/3), Ann-Kathrin Krzoßa (8/3), Vivien Mika (8/3), Annik Rauschenberger (8/3) (alle aus der Sek. I – AG)

 

 

Bühnenbild, Choreografie, Kostüme, Maske, Technik, Film, Texte, Werbung, Regie

Bühnenbild

Ralph Werner-Dralle, Gerd Kölln, Peter Waldbüßer

Choreografie / Gesang

Jennifer Guwa, Maira Westphalen, Irina Knüpffer, Hannah Tobaben, Diana Hanopulos, Christiane Heer-Michalsky

Kostüme

Kirsten Buck

Requisiteure

Sophie Bollerott, Eckehard Kootz, Karl Lemme, Thorsten Buck

Maske

Joana Herrmann, Kim Goldmann, Rebecca Rasmussen, Alina Gnauck, Hilke Wohlrab

Technik

Ulf-Simon Tiedermann, Joshua Kautz, Alexander Bast, Justus Hardtke (Yaiza Kisser, Jana Werner, Vanessa Behrens, Inka Krenz)

Film(Regie u. Technik)

Alexander Böhm mit Marco Bossow und Vincent Sommer

Werbung

Franziska Worbs (Plakat/Eintrittskarten)

Fotos

Joshua Kautz

Dokumentation

David Winheim

Kartenvorverkauf

Maike Lahse, Carmen Schröder

Autor/Script

Eckehard Kootz

Regie

Ralph Werner-Dralle

Locations

Möbel-Kraft Buchholz / HPS Buxtehude

 

Rat & Tat zu jeder Zeit:

Gerd Kölln

 

Film und Bühnentechnik satt!

 

Angesichts der neuen Situation, dass der Theaterbereich am GNW expandiert (eine Mittel-stufen-AG ist hinzu gekommen, und seit diesem Schuljahr wird das Fach „Darstellendes Spiel“ alternativ zu Kunst und Musik im Jg. 12 angeboten), die Schule aber nur ein kleines Forum zur Verfügung hat, kamen wir auf die Idee, technisch gewaltig aufzurüsten. Es wur-den drei neue Spezial-Beamer mit einem speziellen Steuerungsrechner angeschafft eine kleine Digital-Cam und zwei Rückprojektions-Leinwände installiert.

Das passte zum einen zu unserem Stück, aber es hat darüber hinaus den Vorteil, dass künftig Theatergruppen mit relativ geringem Aufwand die für ihre Szenen passenden Bilder projizieren können, ohne ein Bühnenbild aufbauen zu müssen, das den anderen Gruppen dann im Weg herumsteht. Damit der gesamte technische Apparat künftig weiterhin funktioniert, wird es ab dem Schuljahr 2013/2014 eine spezielle Bühnentechnik-AG geben, die von Herrn Hinck geleitet wird.

Die Möglichkeit, über die Rückprojektionsflächen Filmsequenzen in das Spiel einzubauen, haben wir bereits genutzt. Dabei hat uns der GNW-Ehemalige Alexander Böhm, der gerade sein Examen als Filmregisseur ablegt, gewaltig geholfen. Ohne ihn wären wir nie so weit gekommen, und die Erfahrung, dass man für 2 Minuten Film lockere 5 Stunden am Dreh hart arbeiten muss, war unbezahlbar (wie so manches andere auch)!

 

Es ist für unsere Theater-AG-Teilnehmer und auch mich als AG-Leiter eine ganz besondere Erfahrung, wie plötzlich aus allen Richtungen der Ehemaligen, der Eltern und der „Freunde des Hauses“ Hilfe hereinströmt, wo man manchmal schon zweifelte, ob man allen Anforderungen gerecht werden kann. Dafür ein extra großes DANKE!!

(We)

Seite zuletzt geändert am 09.03.2013, 22:12 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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