Theater-AG des GNW

Spielzeit 3/2014  (Schuljahr 2013/2014)

 

William Shakespeare: „Ein Sommernachtstraum“

 

 

 

DIE ENTSCHEIDUNG:

Die Entscheidung für die diesjährige Produktion fiel schon sehr früh: Schon im Sommer 2013 überlegte die Theater-AG, mit welchem Stück es weitergehen sollte, und allgemein war der Wunsch da, ein großes Drama, ein Stück Weltliteratur auf die Bühne zu bringen. Goethe, Schiller und Co. wurden relativ schnell ad acta gelegt, es sollte Shakespeare sein. Beim Überblick über die möglichen Dramen erwiesen sich seine Historiendramen als wenig attraktiv, und die Tatsache, dass in dem „Sommernachtstraum“ viele verschiedene Rollen für Frauen vorhanden sind (im Gegensatz zur sonst häufigen Männerdominanz), gab dann den Ausschlag für unsere Entscheidung.

 

DAS STÜCK (Text / Entstehung):

A Midsummer Night’s Dream“ entstand um 1595/96 und wurde, so wird spekuliert, aus Anlass einer aristokratischen Hochzeit erstmals in relativ privatem Rahmen, aber wahrscheinlich im Beisein von Queen Elizabeth I., in London aufgeführt. 1600 erschien die Komödie zum ersten Mal in gedruckter Form, es wird angenommen, dass diese Druckfassung direkt auf Shakespeares handschriftliches Manuskript zurückgeht.

Im deutschsprachigen Raum entstanden schon sehr früh zahlreiche Nachdichtungen und Übersetzungen. Die erste sehr freie Übertragung fertigte 1648 Andreas Gryphius mit seinem ironisch-satirischen „Schimpfspiel“ Absurda Comica oder Herr Peter Squentz an, in dem er eine Karikatur theaterspielender Handwerker zeichnete. Eine der ersten bekannten Übersetzungen nahm Martin Wieland vor. 1797 legte August Wilhelm Schlegel eine weitere Übersetzung vor, die bis heute als eine der klassischen Shakespeare-Übersetzungen ins Deutsche gilt.

Wir spielen den „Sommernachtstraum“ nach der kongenialen Neu-Übersetzung von Erich Fried, die in den 70er Jahren entstand und von uns nur geringfügig gekürzt und eingerichtet wurde.

 

 

DAS STÜCK (Inhalt):

Der Herzog von Athen, Theseus, will nach dem erfolgreichen Feldzug gegen die Amazonen (ein Volk der Antike, in dem das Matriarchat statt des athenischen Patriarchats herrschte) deren unterworfene Königin Hippolyta heiraten. Kurz vor der Hochzeit wird ihm ein Rechtsfall vorgetragen: Der angesehene athenische Bürger Egeus gedenkt seine Tochter Hermia mit einem Mann seiner Wahl (Demetrius) verheiraten, obwohl sie einen anderen jungen Mann (Lysander) liebt und obwohl Demetrius eigentlich in einer Liebesbeziehung zu Hermias Freundin Helena stand, auf die er offensichtlich aus finanziellen und gesellschaftlichen Gründen zu verzichten bereit ist. Da Theseus sich auf die Seite des Egeus stellt, überredet Lysander die Hermia zur Flucht durch den großen Athener Wald. Von dieser Absicht informiert die verzweifelte Helena den Demetrius, damit er ihr aus Dankbarkeit vielleicht wieder mehr Aufmerksamkeit schenkt.

Im Athener Wald, dem Herrschaftsbereich der Fabelwesen der Elfen, treffen nun im Rahmen einer fantastischen Sommernacht, in der viele Sehnsüchte, Träume und Albträume erlebbar werden, verschiedene Personengruppen aufeinander:

  • Die vier Liebenden auf ihrer Flucht bzw. Verfolgung;

  • Eine Gruppe athenischer Handwerker, die aus untertänigster Verehrung und mit der Hoffnung auf eine Belohnung auf der Hochzeit ihres Fürsten ein Schauspiel über „Pyramus und Thispe“ vortragen wollen. Angeführt werden sie von der Wirtin Petra Quentz, die am Theater, aber noch mehr am Weber Niklas Zettel interessiert ist...;

  • Der Elfenkönig Oberon und seine Gattin, die Elfenkönigin Titania, die gerade einen handfesten Beziehungsstreit haben, den Oberon mit einer unfreundlichen Zauberei für sich zu entscheiden versucht, und ihr Gefolge aus Elfen und dem Waldgnom Puck. Dem Weber Niklas Zettel „erwächst“ in der Elfenwelt noch eine ganz besondere Rolle....!

Die Zaubermittel, die Oberon und Puck mit wechselndem Erfolg verteilen, sorgen für viel Verwirrung, aber am Ende scheint alles wieder ins Lot zu kommen. Die beiden Paare werden zusammen mit Theseus und Hippolyta getraut, Oberon und Titania vertragen sich und wollen den Frischvermählten ihren Segen spenden. Aber … die Wirklichkeit der Liebe ist nicht immer identisch mit den Träumen und flüchtigen Verheißungen der Traumwelt der Elfen.

Nur die Handwerker können am Ende vollends zufrieden sein: Sie erhalten ihre Chance, vor dem Fürsten aufzutreten, und das arrogant-spöttische Hofpublikum kann ihnen diesen Erfolg nicht trüben, da sie es – vor lauter Hochachtung vor den hohen Herrschaften - gar nicht recht wahrnehmen. Ein einfaches Gemüt muss kein Nachteil sein!

 

 

DER AUTOR:

William Shakespeare (getauft 1564 in Stratford-upon-Avon; † 23. April 1616) war ein englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler. Seine Komödien und Tragödien gehören zu den bedeutendsten und am meisten aufgeführten und verfilmten Bühnenstücken der Weltliteratur. Sein überliefertes Gesamtwerk umfasst 38 Dramen, epische Versdichtungen sowie eine Sammlung von 154 Sonetten.

Shakespeare ist der Gigant in der Geschichte des europäischen Theaters, und selbst die deutschsprachigen Titanen Goethe und Schiller haben seine Qualitäten und vor allem seine Modernität stets neidlos anerkannt und gewürdigt.

 

 

 

DIE MUSIK

Die Musik für unsere Aufführung wurde speziell für uns von unserem Komponisten und Kapellmeister Johannes Günther komponiert oder arrangiert. Es handelt sich also teilweise um Welturaufführungen!

 

 

 

 

 

UNTERSTÜTZER UND SPONSOREN:

 

Unsere Theaterpädagogin vom Theaterwerk Albstedt: Diana Hanopulos

Der Schulverein des Gymnasiums Neu Wulmstorf, ohne den unsere Theaterwoche in Albstedt nicht hätte stattfinden können

Trainerin für Tanz und Gesang: Christiane Heer-Michalsky

Die Hausmeister: Gerd Kölln (Gute Besserung, Gerd!!) und Manuel Wüstefeld

Das Schmink-Team: Dorothee Lühr, Elisa Bruns, Freya Brunkhorst, Franziska Klahn, Rebecca Rasmussen, Joana Herrmann. (Notdienst: Svenja Kreutzfeldt, Alina Brandt, Christin Hecht)

Die Bühnentechnik-AG-Mitglieder: Toni Cai, Malte Bruns, Maxim Gitlevic, Florian Staude. Leitung: Fabian Hink

Die Bühnenbild-AG: Judith Bergau, Merle Grewe, Annalena Koch, Julianna Krüger, Annika Meier- Holst, Angelina Möller, Leonie Naujoks, Lisa Ponitz, Lisa Ruge, Anastasia Schmalz, Kim Sietmann, Jana Werner, Vanessa Werner, Pauline Zobel. Leitung: Petra Schaardt, mit Unterstützung von Miriam Osterwold

Querflöte: Thea Ostermann

Engineering unlimited: Thorsten Buck und Justus Hartge

Alle Elternhäuser, Freunde und Freundinnen und weitere Bekannte und Verwandte, die für unser ausladendes Arbeitsprogramm Verständnis hatten und an vielen Stellen geholfen haben, z.B. mit den Fahrdiensten nach Albstedt, der Suche nach Requisiten u.v.a.m.

Die Sekretärinnen des GNW; Frau Lahse und Frau Schröder, für Unterstützung und Vorverkauf

Blumenladen „Gänseblümchen“ von Nicole Worbs: Karten-Vorverkauf in Elstorf

Requisitenfinder und Technik-Helfer: Karl Lemme

Plakatentwurf, Programmheft-Cover und Eintrittskartendesign: Annalena Koch, Kim Sietmann

 

 

Die Schauspieler / ihre Rollen / in welchen Szenen

(GNW-Sommernachtstraum)

 

Name

Vorname

Rolle

I,1

I,2

II,1

II,2

III,1

III,2

IV,1

IV,2

Akramyar

Meja

Spinnweb

 

 

x

x

x

 

x

-/x

Bollerott

Sophie

Schnautz

 

x

 

 

x

 

 

x

Detje

Annika

Flaut

 

x

 

 

x

 

 

x

Gooß

Tom

Oberon

 

 

x

x

 

x

x

-/x

Halbe

Verena

Puck

 

 

x

x

x

x

x

-/x

Knüpffer

Irina

Hippolyta

x

 

 

 

 

 

x

x

Mergardt

Annika

Petra Quentz

 

x

 

 

x

 

 

x

Meyke

Marc

Lysander

x

 

 

x

 

x

x

x

Meyke

Max

Demetrius

x

 

-/x

x

 

x

x

x

Munz

Vera

Schnock

 

x

 

 

x

 

 

x

Pluntke

Jonas

Egeus

x

 

 

 

 

 

x

x

Reinking

Henry

Philostrates

x

 

 

 

 

 

x

x

Rilling

Lukas

Zettel

 

x

 

 

x

 

x/-/x

x

Rosengart

Mascha

Motte

 

 

x

x

x

 

x

-/x

Sauerländer

Lea

Elfe

 

 

x

x

 

 

x

-/x

Schillgalies

Marie

Helena

x

 

-/x

x

 

x

x

x

Schwägermann

Henrik

Theseus

x

 

 

 

 

 

-/x

x

Tobaben

Hannah

Titania

 

 

x

x

x

 

x

-/x

Wachner

Manon

Erbsenblüte

 

 

x

x

x

 

x

-/x

Wehmeier

Liz

Hermia

x

 

 

x

 

x

x

x

Werner

Vanessa

Gefolge Theseus

x

 

 

 

 

 

x

x

Wiegers

Nina C.

Schlucker

 

x

 

 

x

 

 

x

Worbs

Vivien

Senfsamen

 

 

x

x

x

 

x

-/x

 

Regie/Licht/Sound/Technik/Kostüme/Musik

 

Bast

Alexander

Lichtmeister, Tonmeister, Technischer Direktor

Buck

Kirsten

Chef-Designerin, Kostüme, Ausstattung, Suffleuse,

Günther

Johannes

Komponist, Arrangeur, Kapellmeister

Werner-Dralle

Ralph

Regie

 

 

Links:

 

Bilderseite I (Premiere)

 

Bilderseite II (Premiere)

 

Bilderseite "Letzte Aufführung" (27.3.2014)

 

 

Seite zuletzt geändert am 02.04.2014, 11:13 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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