„Die besseren Menschen“

(von Edmund Linden)

 

 

AKTUALITÄT DES THEMAS:

Von der Tageszeitung oder dem TV- bzw. Film-Programm der Gegenwart bis zum Stück „Die besseren Menschen“ ist nur ein kleiner Schritt zu gehen: Wer aufmerksam hinschaut, wird über das Thema „Künstliche Intelligenz“ allerorten stolpern, und der Traum vom Androiden, dem menschenähnlichen Roboter, der uns einerseits dienend und unterworfen, andererseits in Teilfähigkeiten weit überlegen wie ein Mensch entgegentritt, wird in vielen Laboratorien und Forschungsabteilungen heftig geträumt.

Die Robotertechnik macht enorme Fortschritte: Die Feinmechanik wird immer raffinierter, die äußere Gestalt wird immer menschenähnlicher. Inzwischen gibt es Roboter mit sensibler, menschenähnlicher Haut, die aus einem menschlichen Gesicht Gefühle ablesen und selbst Gefühlsäußerungen in ihrem Gesicht vortäuschen können und – was das Revolutionäre ist – dazulernen und selbständig Entscheidungen treffen können. Sie können so programmiert werden, dass sie moralisch handeln, immer den Überblick behalten und nicht von Leidenschaften überwältigt werden, also in mancher Hinsicht besser sind als Menschen.

Setzt man diese Entwicklungen ein paar Jahre fort, sind wir bald da, wo dieses Theaterstück beginnt. Dieser Anfang ist aber kein Endstadium. Dank der Eigendynamik der Entwicklungen bewegen wir uns auf eine andere Welt zu.

Die Theater-AG hat so intensiv wie selten die Thematik diskutiert, um einen inneren Kompass für die Aussage des Stückes in unserer Inszenierung zu bekommen. Die Grundpositionen waren dabei auf der einen Seite „Warnung vor einer gefährlichen Entwicklung“ (Technikkritik), auf der anderen Seite „Hoffnung auf eine bessere Zukunft“. Die Inszenierung spiegelt diesen Spannungsbogen.

 

 

DAS STÜCK (Inhalt):

 

Unser Stück liegt wahrscheinlich in einer gar nicht mehr so fernen Zukunft: Die Firma „Homo Novus“, geleitet vom genialen und geschickten Aaron Mercator, hat es geschafft: Ihre Androiden können dem Verbraucher als Diener und als gleichwertige Kommunikationspartner im Leben zur Seite stehen. Wir erleben die Markteinführung des Spitzenproduktes „Sophie“ mit, erleben die Irritation von Menschen, repräsentiert von der Familie des Journalisten Philipp Sänger und ihrem Umfeld, die in ihrem Alltag plötzlich von Androiden umgeben sind, die sie nicht mehr eindeutig zuordnen können, und werfen Blicke sowohl in die moralischen Abgründe wie rechtlichen Probleme einer Zukunft mit Maschinen, die den Menschen zwar mit allen menschlichen Vorzügen, aber dennoch mit spezifischen Defiziten gegenübertreten. Am Ende spitzt sich die Situation zu: Androiden, die in allen Funktionen, die auf der Grundlage anspruchsvoller Algorithmen lösbar sind, den Menschen übertreffen und daher verdrängen, sind ein riesiges gesellschaftliches Problem! Aaron Mercator hat plötzlich das Gefühl, einen riesigen Fehler mit der Einführung dieses Produktes gemacht zu haben, und versucht das Problem zu lösen.

 

 

DER AUTOR:

 

Edmund Linden ist dem Gymnasium Neu Wulmstorf fast ein ganzes Berufsleben lang eng verbunden gewesen, insbesondere der Theater-AG, die er schreibend und arrangierend 15 Jahre lang begleitete, auch noch als Pensionär. An der Seite von Regisseurin Angelika Möller war er für eine Vielzahl von Produktionen mit verantwortlich. Von den Gespann Möller/Linden ist sogar bei Schöningh ein Buch erschienen: „Theaterstücke für die Schule“.

E. Linden ist ein gutes Beispiel dafür, dass das Theater niemanden los lässt, den es einmal gepackt hat. Auch heute macht er sich als aufmerksamer und kluger Begleiter des Zeitgeschehens und der Gesellschaft seine Gedanken über Entwicklungen und Trends, und überlegt dann (als blendender Theaterdidaktiker), wie man die von ihm identifizierten Themen dem (jugendlichen) Publikum vermitteln kann. Eines der Ergebnisse dieses produktiven Reflexionsprozesses bekommen Sie heute zu sehen.

Die Theater-AG des GNW bedankt sich bei ihrem alten Freund Edmund Linden für die Unterstützung, die sie noch immer von ihm erfährt!

 

UNTERSTÜTZER UND SPONSOREN:

 

Unsere Theaterpädagogin vom Theaterwerk Albstedt: Diana Hanopulos

Tanz-Trainerin: Julia Schaper

Unser(e) Hausmeister: Gerd Kölln (und Manuel Wüstefeld)

Karl Lemme, der die Bereitstellung und „Organisation“ von Requisiten übernahm

Kirsten und Thorsten Buck: Kostümberatung und Hilfen jeder Art

Das Schmink-Team: Verena Halbe, Rebecca Rasmussen, Franziska Worbs, Kim Goldmann,, Joana Herrmann, Christin Hecht, Pauline Zobel, Annika Mergardt, Charlene Weber und alle weiteren Helferinnen und Helfer, die uns oft dann „zuwachsen“, wenn wir sie am nötigsten brauchen!

Die Technik-AG-Mitglieder: Malte Bruns, Toni Cai, Maxim Gitlevic, Florian Staude und ihr „Häuptling“ Fabian Hink

Frau Lahse und Frau Schröder (Kartenverkauf)

„Das Gänseblümchen“ (Nicole Worbs) (Werbung und Kartenverkauf)

REWE Neu Wulmstorf (Ausstattung Supermarkt)

Die Bühnenbild-AG von Frau Petra Schaardt

Herr Waldbüßer (Ideen und Gesprächsbereitschaft)

Justus Hardtke (unser Ingenieur für alles)

Der Schulverein des Gymnasiums Neu Wulmstorf, ohne den unsere Theaterwoche in Albstedt nicht hätte stattfinden können!

Alle Elternhäuser, Freunde und Freundinnen und weitere Bekannte und Verwandte, die mit unserem ausladenden Arbeitsprogramm Verständnis hatten und an vielen Stellen geholfen haben, z.B. mit den Fahrdiensten nach Albstedt, der Suche nach Requisiten u.v.a.m.

 

Regie/Licht/Sound/Technik/Kostüme/Musik

 

Buck

Kirsten

Design, Kostüme, Souffleuse,

Günther

Johannes

Komponist, Arrangeur

Hink

Fabian

Licht und Ton (zusammen mit der Bühnentechnik-AG)

Röthig

Carl

Regie

Schaardt

Petra

Bühnenbild (zusammen mit der Bühnenbild-AG)

Werner-Dralle

Ralph

Regie

 

Die Schauspieler und ihre Rollen

 

Aaron Mercator (Betriebsleiter)

Tom Gooss

Philipp Sänger (Journalist)

Lukas Rilling

Fabian (Philipps Sohn)

Henrik Schwägermann

Helmut (Androidenbesitzer)

Henry Reinking

Horst (Androidenbesitzer 2)

Christoph Wegener

Richter /Richterin

Niklas Rother

Dr. Günther (Psychologe)

Benedict Bayer

Professorin

Vanessa Werner

Pastorin

Vivien Worbs

Herr Thoma (Rollstuhl)

Benedict Bayer

Wachtmeisterin

Lea Sauerländer

Anwalt Kläger (Helmut)

Christoph Wegener

Anwältin Beklagter (Aaron)

Antonia Mergardt

Svenja (Tochter Aarons aus 1. Ehe)

Katharina Schlia

Luisa (Freundin von Svenja)

Charlotta Wille

Otti Sänger (Frau v. Philipp)

Annika Detje

Bea (Tochter v Otti)

Lea Sauerländer

Nicole (Freundin v Fabian)

VivienWorbs

Caro (Aarons Freundin)

Meja Akramyar

Anne (Ottis Freundin)

Sophie Bollerott

Cornelius (Moderator)

Alexander Bast

Cornelia (Moderatorin)

Mascha Rosengart

Susanne (Ärztin)

Antonia Mergardt

Georgina (Frauenrechtlerin)

Katharina Schlia

Aerobic 1-5

Vivien Mika, Christina Fenger, Sarah Aldag, Ann-Kathrin Krzoßa, Vivien Worbs, Charlotta Wille, Vanessa Werner

Sophie (Androidin)

Vera Munz

Pia (Androidin)

Vivien Mika / Ann-Kathrin Krzoßa

Gloria (Androidin)

Nina Wiegers

Olga (Androidin)

Dietlind Ahrens

Vera (Androidin)

Leandra Kusch

Jana (Androidin)

Emily Hauschildt

Roswitha (Androidin)

Isabel Krüger

Rettungssanitäter

Christoph Wegener / Benedict Bayer

Leute (im Supermarkt)

Dietlind Ahrens / Isabel Krüger

ELIZA (der „Psychotherapeut“)

Leandra Kusch / Ann-Kathrin Krzoßa

Stimme Mobiltelefon (Siri IV)

Vivien Mika

 

 

 

 

Hier die Bilder von der Premiere am 16.3.2015

 

Hier die MEGA-Bilderseite von den Aufführungen der "besseren Menschen"

Seite zuletzt geändert am 27.04.2015, 21:00 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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