Anlässlich der Pensionierung von Edmund Linden am 1. Februar 2004 bot die Theater-AG am 19.3.2004 statt der im Programmheft angekündigten 5. Aufführung von "Alice in wonderland" ein Medley aus den acht Inszenierungen, an denen der Pensionär als Dramaturg bzw. Texteschreiber beteiligt war, vor ca. 200 geladenen Gästen. Angeregt war die Veranstaltung von der Regisseurin der Theater-AG, Angelika Möller, anlässlich der Aufführung von "Hexenjagd" im Früjahr 2002. In mehreren Treffen vor Weihnachten 2002, im Frühjahr, Herbst und Weihnachten 2003 wurde das Theaterstück in unterschiedlicher Gruppenzusammensetzung entwickelt,  geschrieben und geprobt. Sabrina Berger übernahm die Aufgabe, die SchülerInnen, die in den letzten acht Jahren in der AG mitgewirkt hatten, zusammenzutrommeln und für das Projekt zu gewinnen. Entwickelt wurde ein Theaterstück, in dem man besonders spektakuläre Szenen aus den letzten Theaterstücken mal elegant, mal aber auch etwas gewaltsam miteinander zu einem Potpourri verband. Sabrina gelang es in der Tat, nahezu alle Haupt- und viele Nebendarsteller aus den letzten acht Jahren, egal wo sie innnerhalb oder außerhalb Deutschlands studierten oder arbeiteten, für Probetermine zwischen Weihnachten 2002 und Neujahr 2004 zusammenzurufen, sodass die meisten Szenen in Originalbesetzung gespielt werden konnten.  In der Nacht nach der 4. Aufführung von "Alice" wurde dann die Bühne umgebaut.

Die Bereitschaft der rund 50 Mitwirkenden, die Sache auf die Beine zu stellen und sich zu ungewöhnlicher Zeit an ungewöhnlichen Orten zu diesem Zweck zu treffen, zeigt, wie stark die Zusammenarbeit in der Theater-AG verbindet.

Obwohl sich die Vorbereitungen über zwei Jahre hinzogen, gelang es der eingeschworenen Gruppe, die Sache geheim zu halten. Auch die geladenen Gäste bewahrten gegenüber dem zu Verabschiedenden Stillschweigen, sodass dieser nichts ahnend zur angekündigten Vorstellung von "Alice" erschien, ganz gerührt viele ehemalige Mitglieder der Theater-AG begrüßen konnte, dekoriert mit zwei attraktven Blondinen auf einem Sessel Platz nehmen durfte und staunend sehen konnte, wie aus seinen Texten etwas wurde, woran er nie gedacht hatte.

 

Der Umbau der Bühne

Nach der 4. Aufführung von "Alice in wonderland" wurde in Nachtarbeit die Bühne für "Nach dem Stück ist vor dem Stück" umgebaut.

Nina und Tanja tauschen noch einige Erinnerungen aus.

Christin erfleht Hilfe von oben; Angelika fragt sich, wann sie in dieser Nacht ins Bett kommen wird.

Christin ist mal wieder voller Dynamik; Marcel und Boris setzen auf das Gelingen des Projekts.

Boris ist ein Licht aufgegangen.

 

 Die Aufführung:

Sebi spielt Linden, wie dieser Brecht gespielt hat.

Christin erklärt in ihrer Rolle als kluge Anna I, wie die Welt beschaffen ist.

Boris macht Isi, alias Anna II, wieder eine Liebeserklärung; Christian klimpert ihr was.

Isi darf als Effi wieder mal mit Crampas (Patrick) flirten, während ihre Tochter Melanie, zwar noch ihr Mädchenkleid trägt, inzwischen aber unter dem Namen Palakis in der Nervenheilanstalt "Pappelheim" lebt.

Isi beklagt die Trennung von ihrer Tochter und verflucht den Ehrenkodex ihrer Zeit,  landet dann aber auch als Lilith in der Nervenklinik, wo Timur, alias Bruce, sich in sie verliebt.

Verliebt in Lilith ist auch Markus, alias Warren, ein Nägel kauender Sprachwissenschaftler.

Im "Pappelheim" wohnen auch die Tennisspielerin Nele, alias Ava, die putzsüchtige Susanne, alias Miss Miller, die sternensüchtige Sabrina, alias Miss Ganter, und die schizophrene Joanna, alias Miss Spilt.

Christian wird als Peer Gynt von der Rollkönigstochter Sandra und der Mischgeburt Linda bedrängt. Als Bauer Corey schimpft er mit schwingenden Armen über die Scheinheiligkeit der Spökenkieker.

Boris taucht wieder bei den Mattis-Räubern auf und Christin darf wieder einmal Helge niederringen.

Christian wundert sich darüber, wie sehr sich seine Ronja in fünf Jahren verändert hat, liebt sie aber trotzdem. Die Mattis-Räuber müssen sich für die Frühjahrswäsche ausziehen.

Bald darauf erscheinen sie in Ersatzkleidung auf der Bühne und vollführen graziös die Ballettübungen an der Stange.

Wen wundert es da, dass Nele zum Entsetzen von Sarah, Nina und Joanna wieder Geister gesehen hat?

Anna-Lena kündigt zur Freude des Publikums einige Tanzvorführungen an:

Die Spaßgirls aus den "Sieben Todünden" und der Schleiertanz aus "Peer Gynt"

Die eindrucksvolle Geamtschar der Mitwirkenden, die zu "My way" von Sinatra die Bühne betrat; in der Mitte die Organisatorin Sabrina Berger.

Ohne Kommentar

Der Geehrte konnte nur ein paar Dankesworte stammeln.

Angelika fand wie immer die richtigen Worte und bedankte sich bei den Akteuren.

Fazit:

Es war eine grandiose Aufführung und eine grandiose Leistung, das Projekt durchzuziehen. Die Mitwirkenden haben damit nicht nur den Pensionär, sondern auch sich selbst gefeiert, aber:

Mit einen solchen Ehrung kann man niemanden vertreiben; der Pensionär treibt es immer noch in der Theater-AG. Man wird ihn wohl von der Bühne treten müssen, damit er endlich abtritt.

Seite zuletzt geändert am 26.01.2012, 09:50 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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