BERATUNGSKONZEPT

 

(überarbeitete Version, verabschiedet auf der Gesamtkonferenz am 30.5.2016)


 

Am Gymnasium Neu Wulmstorf können Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Lehrkräfte auf ein umfassendes Beratungskonzept zurückgreifen, um bei Problemen angemessene Lösungen zu finden.

Schulleitung, Lehrkräfte und Beratungskräfte bieten in ihren unterschiedlichen Kompetenzbereichen eine inhaltliche Klärung an und entwickeln gemeinsam mit Ratsuchenden praxisgerechte Lösungen, die intern oder extern umgesetzt werden.

Grundsätzlich beraten und informieren jeweils diejenigen Personen in einem Bereich, für den sie gemäß Aufgabenverteilung / Funktionsplan zuständig sind.


Mitglieder des Beratungs- und Unterstützungssystems und ihre Aufgaben:


 

1. Klassenlehrkräfte

Die Klassenlehrkräfte sind bei klassenbezogenen Anliegen erste Ansprechpartner für alle Beteiligten und beraten in allgemeinen pädagogischen Fragen, in Bezug auf das Arbeits- und Sozialverhalten und die Leistungsentwicklung. Auf Elternsprechtagen, an Elternabenden und in zusätzlichen persönlichen Gesprächen sind besonders sie es, die über die Entwicklung einzelner Schülerinnen und Schüler Auskunft erteilen und beraten.


 


2. Fachlehrkräfte
Fachlehrkräfte stehen zur Beratung von Schülerinnen, Schülern und deren Eltern
im Rahmen von Erziehung und Unterricht ihres Faches zur Verfügung. Sie informieren über Fachinhalte, Leistungsstand, Leistungsbewertung, fachspezifische Lernmethoden, Förder- und Fordermöglichkeiten, Arbeits- und Sozialverhalten sowie damit verbundene Schullaufbahnmöglichkeiten. Beim Übergang in die Oberstufe stehen sie Schülerinnen und Schülern bei der Kurswahl bezüglich ihres Unterrichtsfaches beratend zur Verfügung.


 


3. Koordinatorinnen und Koordinatoren

arbeiten und beraten im Rahmen des Aufgabenverteilungsplans der Schulleitung.

Für die drei Schulstufen ist jeweils ein(e) Koordinator(in) gesondert zuständig.


 

3.1. Beratung und Koordination in der Eingangsstufe

3.2. Beratung und Koordination in der Mittelstufe

3.3. Beratung und Koordination in der Oberstufe und beim Abitur


 


 

4. Fachobleute

Die Fachkonferenzleiter beraten gemäß Bezugserlass in allen Angelegenheiten der Fachbereiche.


 

5. Beratung zur Studien- und Berufsorientierung

Die Inhalte dieses Bereiches sind in einem von der Schule entwickelten Kursbuch beschrieben, das Grundlage für die erfolgreiche Zertifizierung durch die Organisation „proBerufsOrientierung-Schule-Wirtschaft“ war.


 


 

6. Beratungskraft für den Schülerrat

Die SV-Beratungskraft berät die Schülerinnen und Schüler, die in der Schülervertretung tätig sind. Sie unterstützt sie bei der Durchführung von Wahlen für alle schulischen Gremien und bei inhaltlichen Fragen. Des weiteren berät sie die Schülervertretung und Komitees der Schule in ihren verfassten Aufgaben und bei der Planung von Vollversammlungen, Abschlussfeiern und Initiativen. Die SV-Beratungskraft wird von den Schülerinnen und Schülern gewählt.



 

7. Beratungslehrkräfte
Die ausgebildeten Beratungslehrkräfte arbeiten im Rahmen des Bezugserlasses und stehen
Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern für besondere Beratungsaufgaben zur Verfügung.

Die Beratung basiert auf den Leitlinien Freiwilligkeit, Unabhängigkeit, Verschwiegenheit und Beachtung der Verantwortungsstruktur.

Freiwilligkeit bedeutet, dass die Ratsuchenden bestimmen, ob sie die Beratungslehrer in Anspruch nehmen möchten. Die Ratsuchenden geben das Thema der Beratung vor und entscheiden über den Rahmen, in dem eine Problemlösung erarbeitet werden soll, sowie über die Umsetzung von möglichen Problemlösungen.

Um den Suchprozess nach einer passenden Lösung begleiten zu können, benötigt der Berater einen relativen Grad der Unabhängigkeit in Bezug auf das Problem und mögliche Lösungen. Daher erfolgt die Beratung ohne Weisung und nicht im Auftrag von Dritten. Um die Unabhängigkeit von Ratsuchenden und Berater zu gewährleisten, bleibt die Beratungssituation getrennt von disziplinarischen Maßnahmen und Sanktionen.

Verschwiegenheit bedeutet, dass in Beratungsgesprächen geäußerte Anliegen und Informationen vertraulich behandelt werden, es sei denn, die Ratsuchenden entbinden die Beratungslehrer ausdrücklich von der Schweigepflicht.

Beachten der Verantwortungsstruktur bedeutet, dass Zuständigkeiten und Aufgabenbereiche in der Schule nicht durch stellvertretendes Handeln übergangen werden. Alle an der Beratung Beteiligten bleiben für ihre Bereiche eigenverantwortlich tätig.


 

Grundsätzlich gliedern sich die Aufgaben der Beratungslehrkräfte in die drei Teilbereiche Einzelfallberatung, Schullaufbahnberatung und Systemberatung auf.

Im Bereich Einzelfallberatung können Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler das Beratungsangebot in Anspruch nehmen. Themen der Einzelfallberatung können beispielsweise Lernschwierigkeiten, Lernstörungen, Leistungsprobleme, Angst vor Prüfungssituationen, Suchtprobleme, Konflikte oder Schwierigkeiten mit anderen Personen, Integrationsprobleme oder andere Schwierigkeiten in der Lerngruppe, Ausgrenzung bis hin zu Formen von Mobbing, Probleme in der persönlichen Entwicklung von Jugendlichen, familiäre und persönliche Krisensituationen, Unterstützung bei zu treffenden Entscheidungen oder auch Hochbegabung sein.

Die Beratungslehrkräfte sind für die erste Klärung eines Anliegens zuständig und beurteilen, ob eine Bearbeitung durch sie oder gegebenenfalls die Vermittlung an interne Personen des Unterstützungssystems oder an externe Einrichtungen (Jugendamt, Erziehungsberatung, therapeutische Einrichtungen etc.) sinnvoll erscheint.

Weitere Aufgabenbereiche, die von den Beratungslehrkräften wahrgenommen werden, sind

- die Schullaufberatung, um Schülerinnen und Schüler oder auch Eltern beispielsweise bei zu treffenden Entscheidungen hinsichtlich eines Wechsels an eine andere Schulform oder über das Überspringen eines Jahrgangs zu unterstützen.

- Zusammenarbeit mit Eltern, Schulleitung und Lehrkräften über die in der Beratertätigkeit gewonnenen Erfahrungen. Daraus ergibt sich gegebenenfalls eine Mitwirkung in den Bereichen Schulentwicklung und Schulprogramm oder bei der Planung von internen Fortbildungen oder Veranstaltungen, die sich mit Konfliktlösungsstrategien, allgemeinen pädagogischen und sozialen Fragen oder anderen Tätigkeitsbereichen der Beratungslehrkräfte auseinandersetzen.

- gegebenenfalls die Mitarbeit in Arbeits- und Projektgruppen, die einen Bezug zur Tätigkeit der Beratungslehrkräfte haben.


 

8. Externe Partner

Beratungslehrkräfte arbeiten mit allen an Schule Beteiligten zusammen. Neben den im Ort vorhandenen externen Beratungseinrichtungen ist die zuständige Schulpsychologie erste Anlaufstelle bei Problemlagen, die über die an der Schule möglichen Lösungsansätze hinaus führen. Mit dem Jugendamt, dem Gesundheitsamt, der Erziehungsberatungsstelle des Landkreises und anderen Institutionen und Organisationen kann im Rahmen der Beratungsaufgaben Kooperation für alle Beteiligten wünschenswert oder notwendig sein.

 

Die Kooperationspartner bei der Studien- und Berufsorientierung sind in einem gesonderten Kursbuch aufgeführt (siehe 5.).

 

Seite zuletzt geändert am 03.06.2016, 20:39 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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