Beobachtungen...

 

... mit neuwulmstorfer Augen in einem fremden Land!

 

Das Schulleben in den USA

 

Die Hauppauge High School ist im Gegensatz zu unserer Schule sehr gross und unübersichtlich, denn sie ist dreimal so gross wie unsere Schule. Es gibt viele verschiedene Kurse, wie z.B. Fashion Marketing und Theater. Jeder einzelne Schüler hat seinen persönlichen Stundenplan und wechselt nach jeder Stunde den Raum, denn die Schüler kommen zu dem Lehrer, nicht umgekehrt, wie in Deutschland. Deutscher Unterrricht ist auch komplett anders, da viele Schüler zu den Stunde zu spät kommen, ohne sich dafür zu entschuldigen. Des Weiteren essen die meisten Schüler im Unterrricht und sind durch ihr Handy abgelenkt. Die Lehrer interessiert dieses Geschehen eher weniger. Wir fragen uns, warum die Schüler so gute Noten bekommen, wenn sie sich kaum am Unterricht beteiligen. Schlussendlich können wir sagen, dass das Schulleben in Amerika das komplette Gegenteil von dem Deutschen ist.

 

Emilie&Luisa

 

 

 

Familienleben

Nachdem wir in New York gelandet waren, wurden wir von unseren Austauschpartnern und deren Eltern abgeholt. Zuhause angekommen, lernten wir dann den Rest der Familie kennen. Gleich am nächsten Tag bekamen wir einen Eindruck vom typischen amerikanischen Alltag, wir fuhren zur Schule und machten anschliessend den Schultag unserer Austauschpartner mit und begleiteten sie zum Unterricht und anschliessend auch zu Clubs, denen sie angehören.
Nach einem langen Tag folgte meist ein gemeinsames Essen mit der ganzen Familie, bei der sich über den vergangenen Tag ausgetauscht wurde.
Später am Abend trafen wir uns oft noch mit allen anderen, gingen z.B. zum Lasertag, machten Film-Abende oder trafen uns und machten ein Lagerfeuer.
An den Wochenenden hatten wir "frei", konnten also mit unseren Familien zusammen etwas unternehmen. Meistens hatten sie schon etwas im Kopf, was sie uns zeigen könnten, fragten uns aber auch, was uns interessieren würde und was wir gerne sehen würden. Manche fuhren mit ihrer Gastfamilie in die Stadt, andere waren bei einer Broadway-Show oder machten sich einen gemütlichen Fernsehabend.
 

Julia und Nikoleta

 

 

Amerikanisches Essen

 

Der grösste Unterschied ist, dass sich Amerikaner meistens von fettigem Essen (Fastfood) ernähren oder zu ungesunden Alternativen greifen, wie zum Beispiel zu  Süssigkeiten. Gefrühstückt wird manchmal gar nicht, ansonsten werden Bagels oder Pancakes mit Sirup gegessen. Zum Mittag-/ und Abendessen gibt es oft Fastfood da es hier schneller und günstiger ist, als Selbstgemachtes. Allgemein gibt es in Amerika mehr Fastfoodketten als in Deutschland. Selbst in kleinen Ortschaften sind oft mehrere Fastfoodketten vertreten. Zum Beispiel McDonalds, Burger King, KFC, Wendy’s, Taco Bell etc. Außerdem sind deutsche Süssigkeiten hier sehr beliebt. Vor allem Schokolade wie Milka und Kinder Schokolade werden hier sehr geschätzt, da ihre Qualität viel besser ist, als die von amerikanischer Schokolade. Die bevorzugten Getränke in den USA sind vor allem Softdrinks, aber auch Wasser wird viel getrunken. Jedoch werden diese ausschließlich in Plastikflaschen abgefüllt, auf denen 5 Cent Pfand sind. Diese werden meistens allerdings weggeschmissen. Es wird auch beim Einkaufen viel Plastik verschwendet, da es für alles Plastiktüten gibt. Wenn man zum Beispiel einen Grosseinkauf macht, kriegt man eventuell um die 20 Plastiktüten, was  nicht gut für die Umwelt ist.

 

Mario und Tim

 

 

 

Plimoth Plantation

 

Wie viele Schüler es vielleicht auch schon oder noch wissen, wird in unserer Schule im Englischunterricht der achten Klasse das Thema USA bearbeitet. In diesem Unterricht entsteht der Traum, wenn noch nicht bereits vorhanden endlich in die USA zu reisen und natürlich auch die Plimoth Plantation in Boston zu sehen.

Wir hatten das Glück an dem USA-Austausch 2016 teilzunehmen und an unserem zweiten und letzten Tag des Boston Trips zur Plimoth Plantation zu fahren.

Dort konnten wir dann unser Wissen bezüglich der Zeit bevor und währenddessen die Kolonisten in Amerika ankamen und eine Kolonie gründeten erweitern und vertiefen.

Das Living-History-Museum, Plimoth Plantation, ist eine nette Abwechselung gegenüber eines typischem Museums, in dem eine stumpfsinnige Bewunderung für ein schon staubiges Ausstellungsstück gefordert ist. Anders ist es dort, denn es ist die Möglichkeit gegeben sich mit Darstellern, die sich in die Rolle eines Kolonisten oder Native American des 17 Jahrhunderts hineinversetzen, zu Unterhalten und beliebig viele Fragen zu stellen. Somit wird eine detaillierte und authentische Vorstellung der damaligen Situation vermittelt, denn jeder Darsteller ist dazu in der Lage einem einen neuen Blickwinkel zu vermitteln.

Bevor die Erkundungstour durch die Plimoth Plantation begann wurde uns erst ein Einführungsfilm gezeigt und danach konnte der Museumsbesuch beginnen.

Die Erste Station beinhaltete das alltägliche Leben und die Hintergrundgeschichte der Native Americans, was von mehreren richtigen Native Americans gezeigt und erklärt wurde. So sah man beispielsweise wie das Jagdgut gekocht wurde oder auch wie eine Unterkunft aussah, wobei auch gleichzeitig erklärt wurde was welchen Zweck habe und auch wie zum Beispiel die Hütte gebaut wurde.

Danach wurde uns im Craft Center die spezifische Herstellung von Produkten vom Siedlerbrot bis zur traditionellen Kopfbedeckung der Native Americans vorgestellt.

Als nächstes besuchten wir die Nachstellung des Siedlerdorfes im 17 Jahrhundert, in dem sogar die Hütten begehbar waren, wodurch einem die Lebenssituation der damaligen Siedler erneut auf eine praktische und anschauliche Weise aufgezeigt wurde.

Als Letztes stand das traditionelle Thanksgiving Mahl an, das wir alle zusammen aßen und das sich aus einem in Truthahn Scheiben eingewickelten Serviettenknödel, mit dazugehöriger Bratensoße, sowie Kartoffelpüree, Kürbispaste und Brötchen zusammensetzte. Zudem gab es noch ein Dessert, welches eine Art Auflauf bestehend aus Birnen, Pfirsichen und Hafer mit Zimt war, welcher mit Schlagsahne serviert wurde.

Der Besuch der Plimoth Plantation war unsererseits eine schöne und abwechslungsreiche Erfahrung, denn ein solcher Museumsbesuch lohnt sich auf jeden Fall und ist ein absolutes Topreiseziel, für das man sich ausführlich Zeit nehmen kann, ohne dass es langweilig wird.

 

Björn (10/1) und Marike (10/4)

 

 

Sport in den USA


Wer zum ersten Mal durch die schwerbefahrenen Straßen von Amerika fährt, dem fällt neben den von Kabeln hängenden Ampeln und riesigen Pick-Up Trucks vor allem eines auf: Es fehlen Sportplätze und Sportclubhäuser. Um einmal Jugendliche beim Sport beobachten zu können, muss man schon zu einer Middle- oder Highschool fahren, dort gibt es dann teilweise riesige Anlagen für verschiedene Arten von Sport. Der Grund dafür ist einfach, denn in Amerika gibt es anders als in Deutschland nur Schulmannschaften und keine dorfbasierten Sportvereine. Außerdem gibt es auch viele Sportarten, die es in Deutschland überhaupt nicht gibt. Daher erklären wir in dem folgenden Abschnitt ein paar typisch amerikanische Sportarten.


Lacrosse
Lacrosse ist ein Mannschaftssport, der mit einem Schläger und einem Hartgummischläger gespielt wird. Die Schläger sind zwischen 101 und 183 cm lang und im Schlägerkopf ist ein Netz geknüpft, mit dem man den Ball fangen kann. Das Spielfeld ist 45 Meter breit und 102 Meter lang. 14 Meter vor dem Spielfeldende befinden sich jeweils zwei Tore, die 1,83 Meter breit und 1,83 Meter hoch sind.

Gespielt wird bei den Herren 4x20 und bei den Damen 2x30 Minuten. Eine Mannschaft besteht aus 10 Spielern (jeweils 3 Angreifer, 3 Mittelfeld-Spieler, 3 Verteidiger,           1 Torwart). Spielregeln gibt es nicht viele: Der Ball darf mit dem Schläger beliebig lange getragen werden, jedoch kann der Gegner den Schläger mit seinen eigenen Schläger schlagen, um den Ball zu erobern. Außerdem dürfen die Männer sich gegenseitig wegschubsen, nur die Damen dürfen das nicht. Ziel des Spiels ist es mehr Tore als das gegnerische Team zu erzielen.


Football
Football ist der wohl bekannteste und wahrscheinlich auch der beliebeste in Amerika. Ihr habt sicher alle schon einmal vom „Superbowl“ gehoert, einem der groessten Sportevents der Welt. Das Spiel findet jedes Jahr im Februar statt und ist das letzte Spiel der Playoffs. Dann ist ersteinmal ueber ein halbes Jahr Pause, bis die naechste Saison beginnt. Doch wie funktioniert Football eigentlich?
Grundlegend geht es darum den Football in die gegnerische Endzone zu bringen. Wie ist relativ egal, der Quarterback kann passen oder auch selbst laufen wenn er will, hauptsache der Ball wird in beiden Haenden eines Spielers gehalten. Dieser sog. Touchdown bringt dem Team dann 6 Punkte ein. Danach haben sie noch die Chance sich per „Field Goal“ einen Bonuspunkt zu holen. Ein Spiel ist in 4 Quarter unterteilt, die alle 15 Minuten dauern, aufgrund der vielen Unterbrechungen und Pausen, dauert ein Spiel letztendlich jedoch viel laenger. Gewonnen hat, wer am Ende mehr Punkte hat.


Baseball
Genau so bekannt und trotzdem kein bisschen verbreitet in Deutschland ist Baseball. In diesem amerikanischen Kultsport geht es grob gesagt darum, die meisten Punkte durch sog. Runs zu erzielen. Im Mittelpunkt steht jedoch das Duell zwischen dem Batter der Offense und dem Pitcher der Defense. Der Pitcher versucht den Ball so zu werfen, dass der Batter den Ball nur kaum oder garnicht trifft. In der Zeit in der, der Baseball in der Luft ist, versuchen die Mitspieler des Batters moeglichst schnell von einer „Base“ zur naechsten zu kommen. Bringt die gegnerische Mannschaft den Ball vorher unter Kontrolle, ist der Spieler raus. Schafft ein Spieler einen kompletten Run, so gibt das seiner Mannschaft einen Punkt. Aus der Schule kennt ihr vielleicht die abgeaenderte Version „Brennball“.


Sportunterricht

Hier auf der Hauppage High School ist der Sportunterricht etwas anders geregelt als bei uns in Neu Wulmstorf. Jeden Monat wird eine andere Sportart unterrichtet, bei uns war es Volleyball. Der Unterricht findet in drei großen Sporthallen statt, an dem über 80 Schüler teilnehmen. Die Mannschaften sind schon vorher fetsgelegt. Gespielt wird dann auf fünf Spielfeldern bis der Lehrer wieder alle zusammen ruft.
Unsere Meinung:
Der Sportunterricht ist nicht wirklich anstrengend und der Lehrer lässt uns einfach frei spielen. Das heißt die Schüler, die nicht so gut spielen können, verbessern sich kaum, da niemand sie verbessert.
 

Von Jannik Ehmann und Max Wilhelm
 

 

Seite zuletzt geändert am 17.04.2016, 18:47 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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