Dienstag, 9.03.2010

 

 

 

Der erste richtige Tag, wir waren wohl aufgeregter als am Ankunftstag. Nachdem wir alle eine angenehme oder weniger angenehme Nacht hatten, standen wir auf, machten uns fertig und setzten uns zum ersten mal an einen französischen Frühstückstisch. Croissants und Kaffee waren in meiner Familie leider Fehlanzeige. Es gab ganz normales Müsli und dazu etwas Brot. Der Fußweg zur Schule war ganz normal, bis auf die Tatsache, dass in Frankreich die Verkehrsregeln wohl nicht so eng gesehen werden wie in Deutschland. Dann der erste Blick auf die weiterführende Schule meines Austauschpartners. Es schien mir alles sehr viel größer zu sein als bei uns in Neu Wulmstorf, außerdem unmoderner und nicht so liebevoll, wovon man bei den sonstigen Gebäuden in Frankreich nicht sprechen kann. Hunderte Schüler strömten durch ein großes Eisentor in die einem alten Krankenhaus ähnelnde Schule und auf ihre Gänge. Bevor sie jedoch von dem jeweiligen Fachlehrer in ihren Raum gelassen wurden, saßen sie an dem Rand des Ganges und warteten. Die Klassenraumtür wurde aufgeschlossen, die Schüler gingen rein und suchten sich einen beliebigen Platz. Zwei Stunden Geschichte-Erdkunde lagen nun vor uns. Das waren wohl die längsten zwei Schulstunden, die ich je erlebt habe. Denn, wie mir im Laufe des Tages noch öfter auffiel, ist der französische Unterricht ganz anders als der deutsche. Ein Großteil des Unterrichts spricht der/die Lehrer/in und die Schüler schreiben auf ihrem Millimeterpapier mit, Fragen/Beiträge sind eher selten und falls sie doch auftreten, werden sie oft einfach in den Raum geworfen. Außerdem fiel mir auf, dass die Lehrer sehr streng sind, es jedoch trotzdem keinen großen Respekt zwischen Schülern und Lehrern gibt. Zwischen den Unterrichtsstunden gibt es eine große Mittagspause, die in zwei Teile geteilt ist. Erst isst ein Teil der Schule in einer Cafeteria, die man aus amerikanischen Filmen kennt, zu Mittag und dann ein zweiter. Das System gleicht ein wenig dem von IKEA, nur das hier nicht mit Geld, sondern mit einer Karte bezahlt wird.

Das war also unser erster Tag in der Schule, nicht zu vergessen das Willkommens-Treffen. Die Schulleiterin hielt eine Rede und wir konnten uns an einem Büffet den Bauch mit Croissants, Kakao und Kaffee vollschlagen, typisch französisch eben. Nach der Schule, die für einige gegen 14:00h, für andere erst gegen 17:00h endete, hielten wir uns mit unseren Austauschschülern auf, gingen zusammen mit anderen in ein Einkaufszentrum oder ließen uns die Stadt zeigen. Der erste aufregende Tag war geschafft und wir fielen abends alle kaputt ins Bett.

 

Chalina, Sarah, Verena

 

Seite zuletzt geändert am 19.04.2010, 07:31 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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