Leistungsbewertung

 

 

Die Gesamtzensur ergibt sich aus der Mitarbeit im Unterricht sowie aus den Ergebnissen der Klassenarbeiten.

Die in der Umgangssprache verwendeten Begriffe „mündliche Leistung“ und „schriftliche Leistung“ sind teilweise irreführend, da die so genannte mündliche Leistung auch schriftliche Beiträge beinhaltet und Sprechprüfungen dem so genannten „schriftlichen Bereich“ zugeordnet sind (vgl. RdErl. d. MK v. 23.6.2015 - 33-81011 - VORIS 22410, Nr. 6.7).

 

 

1.) Zur Mitarbeit im Unterricht (mündliche und andere fachspezifische Leistungen)

zählen:

 

  • Redebeiträge im Unterrichtsgespräch

  • Ergebnisse von Einzel, Partner- oder Gruppenarbeiten und deren Darstellung

  • Ergebnisse von Vokabel- und Grammatiktests

  • sinngestaltendes Vorlesen

  • Kooperative Leistungen im Rahmen von Partner- und Gruppenarbeit

 

Laut Kerncurriculum Französisch (2017) können darüber hinaus Präsentationen (auch mediengestützt), Phasen der Unterrichtsgestaltung durch Lernende, Unterrichtsdokumentationen (z.B. Lerntagebuch, Portfolio) sowie Langzeitaufgaben und Projekte (z.B. lecture individuelle) durchgeführt und zur Mitarbeit im Unterricht gezählt werden.

 

 

 

2.) Zur schriftlichen Leistung zählen ausschließlich

 

  • die Ergebnisse der 4-5 Klassenarbeiten, die im Schuljahr geschrieben werden

  • in den Klassenstufen 8 und 10 wird jeweils eine Klassenarbeit durch eine Sprechprüfung ersetzt. Diese zählt dann auch zur „schriftlichen Leistung“. Im Schuljahrgang 6 ist die Sprechprüfung fakultativ.

 

 

 

 

3.) Gewichtung Mitarbeit im Unterricht/schriftliche Leistung:

Mündliche und fachspezifische Leistungen gehen mit einem höheren Gewicht in die Gesamtzensur ein als die schriftlichen Leistungen, in der Regel mit 60%. Es gibt jedoch einen pädagogischen Ermessensspielraum.

Der Anteil der schriftlichen Leistungen an der Gesamtzensur liegt in der Regel bei 40%, ist jedoch auch von der Anzahl der schriftlichen Leistungsüberprüfungen innerhalb eines Schulhalbjahres abhängig. Er darf 40% an der Gesamtzensur nicht unterschreiten.

 

 

 

 

Bewertungskriterien für die Mitarbeit im Unterricht

 

Mündliche und andere fachspezifische Leistungen

- Häufigkeit der Mitarbeit im Unterricht

- Angemessenheit der Aussprache und der Intonation

- Verständlichkeit der Aussage

- inhaltliche Angemessenheit

- Sach-und Textverständnis

- Sprachrichtigkeit

- Länge und sprachliche Komplexität der Äußerung

- Verwendung von adressatengerechten, situationsangemessenen und

  themenspezifischen Redemitteln und Gesprächsstrategien

- Verwendung von Reparaturstrategien

- Sponanität des sprachlichen Agierens und Reagierens

 

 

Die Gewichtung der Kriterien ist nicht gleich, sondern richtet sich u.a. nach dem jeweiligen Unterrichtsschwerpunkt. Der Schwerpunkt bei der Beurteilung von kommunikativen Leistungen liegt auf dem Kriterium „Verständlichkeit der Aussagen“. Die Verständlichkeit ergibt sich unter anderem aus der treffenden Verwendung von Wortschatz, Grammatik und Satzbau. Grammatik- und Wortschatzkenntnisse der Schüler werden auch anhand von Grammatik- und Vokabeltests festgestellt.

 

Die zuverlässige Erledigung von Hausaufgaben (inklusive Lernen von Vokabeln) und das Mitbringen der benötigten Arbeitsmaterialien sind Voraussetzungen für eine erfolgreiche Mitarbeit im Unterricht und werden bei der Notenvergabe mit berücksichtigt.

 

Seite zuletzt geändert am 22.06.2017, 23:16 Uhr von Christian Schomann
 

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