Frankreichaustausch 2008 (27. März bis 5. April 2008)

 

 

Der Frankreichaustausch 2008 war für die Schule etwas Besonderes, weil er sein 30jähriges Jubiläum feiern konnte, und für mich persönlich, weil ich 1991 selbst als Schüler an diesem Austausch teilgenommen habe und nun als Lehrer Sartrouville noch einmal erleben konnte, wenn auch aus anderer Perspektive.

 

Am 27. März 2008 machten sich 18 Schülerinnen und Schüler aus den (damaligen) 9. Klassen in Begleitung von Frau Rösner und mir mit dem Zug auf den Weg nach Paris, wo wir gegen 16 Uhr am Gare du Nord ankamen und von den Franzosen abgeholt wurden. Am Freitag, d. 28. März erlebten wir dann den französischen Schulalltag. Wir wurden vom Schulleiter M Ballé begrüßt, im Anschluss begleiteten die Neu Wulmstorfer Schüler ihre Austauschschüler in den Unterricht. Das Wochenende verbrachten die Schüler in ihren Gastfamilien, was viele für Ausflüge nach Paris nutzten.

 

Paris stand auch am Montag und am Dienstag im Mittelpunkt des Programms. Am Montag machten wir einen Spaziergang durch Paris (île St Louis, île de la Cité, Notre Dame) und am Dienstag eine Bootsfahrt auf der Seine. Der Rest des Programms war (nach Ansicht der deutschen Schüler teilweise zu) „kunstlastig“. Wir besuchten das Musée Picasso, das Musée d´Orsay und das Musée des Arts et Métiers in Paris und machten auch einen Ausflug nach Auvers-sur-Oise, wo van Gogh begraben liegt. Am letzten Tag gab es eine Rallye durch Montmartre und danach zum Abschied ein „goûter d´adieu“ in der Schule.

 

Am Samstag, d. 5. April 2008 machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Neu Wulmstorf, doch nicht nur wir wollten lieber in Paris bleiben, sondern scheinbar auch unser Zug. Aufgrund eines Defekts des Thalys fuhren wir erst mit großer Verspätung ab, mussten dann in Brüssel den Zug wechseln und verpassten in Köln unseren Anschluss nach Hamburg.

 

Der Gegenbesuch der Franzosen erfolgte vom 2.bis 12. Juni 2008. Auf dem Programm standen u.a. Ausflüge nach Hamburg, Lübeck und Stade, eine Werksbesichtigung bei Airbus (vielen Dank an Familie Weber für die Unterstützung) sowie ein gemeinsamer Musicalbesuch der deutschen und der französischen Schüler bei Dirty Dancing.

 

Von Seiten der Teilnehmer gab es zum Austausch folgende Kommentare:

 

Mir persönlich gefiel der Austausch sehr gut. In den ersten Tagen fiel es schwer, sich richtig mit der Familie zu unterhalten, aber im Laufe der Woche wurde es immer besser. Die Leute waren alle sehr freundlich zu mir und ich bin froh, den Austausch mitgemacht zu haben“.

(Janin Meyer)

 

Mir hat es sehr gefallen, dass wir jeden Tag etwas anderes unternommen haben. Das Leben in der Familie war sehr gut, aber ungewohnt. Im Großen und Ganzen war es eine schöne Erfahrung.

(Marcel Müßiggang)

 

In Frankreich ist uns aufgefallen, dass die Franzosen sehr nett, freundlich und gastfreundlich sind. Sie haben uns gut aufgenommen und sich bemüht uns zu verstehen, auch wenn es mit der Sprache hapert. Allerdings sollte man einen guten Hunger mitbringen, da die Franzosen sehr viel essen und man sollte nicht viel Wert auf Pünktlichkeit legen, da sie auch etwa gemütlicher sind und die Dinge etwas lockerer sehen

(Franziska Klahn, Freya Brunkhorst und Sabrina Neuber)

 

Ich fand den Frankreichaustausch auf jeden Fall erlebnisreich und bin sehr froh, ihn gemacht zu haben. An den ersten Tagen fand ich es furchtbar und wollte ich am liebsten wieder nach Hause, weil die Umgebung und die Angewohnheiten der Franzosen anfangs zu ungewohnt waren. Man integrierte sich aber immer mehr in die Familie und in den Freundeskreis und ich fühlte mich sehr schnell sehr wohl. Meine Familie war sehr nett, besonders die Mutter. Ich hatte auch keine Hemmungen, einfach frei los zu reden.“

(Lena Wandt)

 

Anfangs war es sehr schwer sich auf Französisch zu unterhalten, denn die Franzosen sprechen halt sehr schnell. Aber im Großen und Ganzen hat man das dann auch geschafft, wenn auch manchmal mit wildem Gestikulieren. Paris war wunderschön und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.“

(Lena Müller)

 

Der Austausch mit dem Lycée in Sartrouville hat uns sehr viel Spaß gemacht. Na klar, manchmal gab es Probleme, zum Beispiel bei der Absprache mit der Gastfamilie, aber im Großen und Ganzen bereut es wohl keiner, daran teilgenommen zu haben und wir würden es jedem weiterempfehlen“.

(Lena Bauer, Janin Bade)

 

 

                                                                                                                      (so)

 

 

Seite zuletzt geändert am 14.06.2009, 23:06 Uhr von Christian Schomann
 

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