Frankreich-Austausch 2013

 

Berichte und Bilder

 

 

 

Der Tag der Anreise

 

 

 

Am Tag der Anreise waren wir alle sehr gespannt auf Frankreich, unsere Gastfamilien und vor allem die Austauschpartner/-innen. Als erstes haben wir uns um 13 Uhr am Bahnhof in Neu Wulmstorf getroffen, um dann, nach Verabschiedung der Eltern, die Bahn mit mühseligem Umsteigen zum Hamburger Flughafen zu nehmen. Dort haben wir, während wir auf unseren Abflug gewartet haben, die Tickets geholt, die Koffer abgegeben und letzte Vorbereitungen getroffen.

 

 

 

 

Nach langem Warten ging es dann endlich mit dem Busshuttle zum Flugzeug. Der Start war sehr spannend, da ein paar von uns noch nie geflogen sind oder der letzte Flug lange her war. Aber alle waren gut gelaunt und so beschäftigt, dass man gar nicht merkte wie schnell die Zeit verging, es waren nur 1 ½ Stunden Flug, und letztendlich verlief alles ohne Probleme.

 

 

Nach der Landung sammelten sich alle am Flughafen in Paris. Dort haben wir dann unsere Koffer geholt, was ebenfalls überraschend schnell ging.

 Bereits hier konnte man erste Unterschiede zu Deutschland erkennen, wie z.B. die Rolltreppen, die eher aussahen wie Laufbänder.

 Als nächstes mussten wir mit dem Flughafenzug ein paar Stationen bis zu unserem Bus fahren, der uns dann nach Satrouville bringen sollte, dem Dorf in dem auch die französische Schule war und unsere Gastfamilien auf uns warteten. Dort haben wir auch die französischen Lehrer getroffen. Der Zug war ziemlich voll aber als wir dann später alle leicht erschöpft im Bus saßen war immer noch alles gut und es entstand erneut leichte Aufregung. Man hatte gemischte Gefühle vor dem was einem erwarten würde, vor allem vor den Familien und der Sprache, aber die Hoffnung und Vorfreude überwog. Dann wurden auch die ersten wichtigen Infos für den nächsten Tag von unseren Lehrern preisgegeben.

 

 

 Nach 1 Stunde Busfahrt sind wir dann endlich an unserem Ziel angekommen und beim Anblick der Schule und der davor wartenden Familien war die Nervosität schließlich am größten. Nun mussten wir alle aussteigen und erstmal nach dem bekannten Gesicht des Austauschpartners suchen. Dies war nicht schwer, da man vorher schon Kontakt aufgenommen hatte. Als man sich dann gefunden und mit „bîses“ links und rechts begrüßt hatte ging es endlich nach hause, entweder nach Satrouville oder Montesson. Beide Dörfer waren schön und man konnte selbst im Vorbeifahren viele Unterschiede der Häuser und der Umgebung generell zu Deutschland erkennen.

 Da es schon Abend war durfte man nun in Ruhe in der Familie ankommen, sich kennenlernen und dann ausgiebig Abendbrot essen, welches sehr lecker und natürlich nach französischer Art war.

 

 

Das Sprechen vor allem mit den Eltern war eine echte Umstellung und am Anfang nicht ganz einfach, da die meisten wirklich nur französisch konnten, aber mit etwas Mühe und Hilfe vom Austauschpartner oder eines Wörterbuches ging es ganz gut und man konnte sich normal unterhalten. Mit den Austauschpartnern ging es etwas einfacher, da man auch Englisch oder Deutsch reden konnte.

 

 

Nach den ersten Eindrücken zogen sich die meisten erstmal zurück, packten aus und riefen die Eltern an. Danach machte man sich mit der neuen Umgebung, dem Haus und der Zimmer vertraut, welche ähnlich wie unsere aussahen nur etwas kleiner und detaillierter gebaut waren, man konnte sich jedoch recht gut zurechtfinden. Nun war es geschafft und der erste, spannende und sehr anstrengende Tag ging vorbei. Alle fielen nun sehr erschöpft aber glücklich ins Bett und waren schon gespannt auf den nächsten und ersten richtigen Tag in Frankreich.

 

Von Carina (9/4) und Christina (9/4)

 

Schule


Nachdem wir angekommen waren, mussten wir auch gleich am ersten Tag mit unseren Franzosen zur Schule. Dort wurden wir sehr hilfsbereit empfangen und haben schnell einige Freundschaften geknüpft. Nach den ersten beiden Stunden am ersten Tag gingen wir zusammen in die Cafeteria und dort erwartete uns ein Empfangsfrühstück. Die Stunden dort waren ziemlich lang, anstatt 45 Minuten waren es 60 Minuten für eine Schulstunde. Jeder von Uns war mit ein paar Leuten in je verschiedenen Klassen. Ich persönlich war in dem Abitur Jahrgang. Deshalb wurden wir leider nicht viel mit in den Unterricht mit hineingezogen. Die Raumverteilung ist ziemlich anders als bei Unserer Schule, es gibt keinen festen Klassenraum sondern je Stunde immer einen Neuen, so wurden die Pausen meist genutzt um zum neuen Klassenraum zu gehen. Am letzten Tag dann gab es spät abends noch eine speziell für uns eingerichtete Abschlussfeier mit den Franzosen.

Jan und Marc (9/1)

 

Eiffelturm

 

 

Am 4. Tag in Frankreich, also am Donnerstag, waren wir den Eiffelturm besuchen. Wir sind morgens mit der Bahn losgefahren und mussten auch nicht mehr sehr weit gehen, da die Bahnverbindungen sehr gut waren. Nach 5 Minuten laufen kamen wir dann an und hatten erst mal etwas Freizeit um Fotos zu machen oder an den Läden etwas zu Kaufen. Danach haben wir die Tickets gekauft, damit wir auf den Eiffelturm gehen durften.

 

 

Nach der Sicherheitskontrolle durften wir dann die ca. 500 Stufen hochlaufen. Die Aussicht war atemberaubend! Leider hat das Wetter nicht mitgespielt...Auf der zweiten Plattform hatten wir die Möglichkeit die Souvenirshops zu besuchen und Erinnerungsfotos zu schießen.

 

 

Aber auf der zweiten Plattform hatten wir oder einige auch mit der Höhenangst zu kämpfen, da es wirklich sehr hoch war! Wir waren bestimmt mindestens eine Stunde oben bis wir dann wieder runtergegangen sind. Als wir unten angekommen waren, hatten wir nochmal etwas Freizeit um die Gegend um den Eiffelturm zu erkunden.

Insgesamt war es ein spannender und langersehnter Ausflug, der uns allen viel Spaß gebracht hat.

 

Die Metro

 

Die Pariser Metro an sich ist schon ein eigenes kleines Abenteuer.

Sie ist der wohl wichtigste Bestandteil des Pariser Verkehrsnetzes, denn sie führt durch den Untergrund von ganz Paris und man kann durch sie so gut wie jeden Ort ereichen , zu dem man möchte. Es gibt einige Unterschiede zwischen der Metro und der deutschen U-Bahn, z.B. muss man um in den Bahnhof zu gelangen durch eine Schranke, in die man sein Ticket steckt, diesen Vorgang muss man auch beim Ausgang wiederholen, ab da ist das Ticket ungültig, vorausgesetzt man kauft eine Einzelfahrkarte. Die Tickets sind deutlich günstiger als in Deutschland, einer der Gründe für die Überfülltheit der Metro. Es gibt allerdings auch viele Menschen, die über die Schranken springen oder unter durch klettern.

 

 

Mit der Pariser Metro zu fahren ist ein wirkliches Erlebnis, denn sie kommt einem schneller vor, als die Bahn in Deutschland und sie hält sehr abrupt, was dazu führt, dass man sich immer sehr gut festhalten muss, da die Metro stets sehr voll ist und man oft stehen muss. Die Türen der Metro schließen sehr schnell und man muss sich beeilen, um mitzukommen, denn auch wenn man sich zwischen die Türen stellt, schließen sich diese und gehen auch nicht wieder auf. Die Metro fährt allerdings sehr oft, ca. alle 3 oder 5 Minuten, daher ist es nicht schlimm, wenn man eine verpasst und sie ist pünktlich.

Es ist ein Abenteuer, das man erlebt haben muss und nach ein paar Fahrten hat man sich an den Pariser Metrostil gewöhnt.

 

Von Stefanie, Julia, Sarah, Bastian und Tessa

 

L´Opéra Garnier

Freitag, 17. Mai

 

Als wir uns um 9 Uhr am Bahnhof von Sartrouville trafen, ging die Fahrt Richtung Paris los. An diesem Tag haben wir uns auf den Weg gemacht, um die L´Opéra Garnier und Notre Dame zu besichtigen.

 

 

An der L´Opéra Garnier angekommen mussten wir zunächst warten, bis wir dann von einem deutschsprachigen Tourguide herumgeführt wurden. Alle waren sehr aufgeregt und fasziniert von der beeindruckenden Architektur. Die Oper ist sehr groß und hat ein riesiges Treppenhaus. In jedem Raum kann man vergoldete Skulpturen sehen und jedes einzelne Gemälde erzählt eine Geschichte und hat eine Bedeutung.

 

 

Der Tourguide konnte uns sehr viel Informationen über die L´Opéra Garnier geben, z.B. über die Baumaterialien, Charles Garnier (der Architekt) oder auch die Aussagen der bemalten Decken, des Treppenhauses oder des großen Foyers. Der Großteil des Treppenhauses ist mit verschiedenen Marmorsorten ausgestattet. Die Mädchen unter uns wurden verzaubert von den schönen Kleidern, die an vielen Orten ausgestellt werden.

 

 

Natürlich hat L´Opéra Garnier auch einen großen Opernsaal. An der Decke dieses Saals befindet sich ein riesiger Kronleuchter und auch diese Decke ist bemalt und erzählt eine Geschichte.

Nachdem wir in dem Opernsaal waren, sind wir noch in das große Foyer gegangen. Hier ist fast alles mit Gold verziert und die bemalte Decke zeigt Themen der Musikgeschichte. In dem Raum steht eine Büste des Architekten, Charles Garnier. Von dem Raum ausgehend ist ein wunderschöner Balkon, von dem aus man einen schönen Blick hat.

Am Ende konnten wir noch Souvenirs kaufen.

Danach gingen wir nach Notre Dame.

 

 

Notre Dame

Freitag, 17. Mai

 

 

Nachdem wir die Opéra Garnier besucht hatten, ging es in Richtung Notre Dame. Bevor wir uns vor dem großen Eingangstor der riesigen Kathedrale wieder trafen, wurden wir am Rathausplatz von Paris freigelassen und durften rumlaufen. Viele von uns besuchten Souvenir Shops oder aßen Crêpes oder Eis.

Als alle am Eingangstor angelangt waren, durften wir auch ohne lange anzustehen die endlos erscheinenden Treppen hoch laufen. Völlig aus der Puste und ein wenig schwindelig kamen wir oben an. Die Aussicht war einmalig und über die Dächer von Paris hinweg konnte man auch den Eiffelturm sehen. Dann ging es weiter. Noch höher. Ganz oben angekommen setzten sich einige erstmal hin, andere machten Fotos. Wir konnten Häuser sehen, Türme und Wasser, denn Notre Dame steht ja auf einer Insel. Nun gingen wir die Treppen wieder hinunter. Diesmal schienen sie nicht ganz so unendlich viele Stufen zu sein.

Nun wurde die Kathedrale von Innen besichtigt. Sie ist riesig! Es gab unglaublich hübsche Kirchenfenster, die in tausenden von Farben zu schimmern schienen. Des Weiteren gab es viele, schöne Statuen, die wichtige Personen der Kirche darstellten. Nachdem der Rundgang beendet war, sammelten wir uns vor der Kathedrale. Nun ging es in Richtung Quartier de Beaubourg um shoppen zu gehen.

 

 

 

Das Wochenende

 

 

Samstag d. 18.05.2013: Disneyland Paris

Der Tag begann mit einem kleinen Frühstück (petit-dejeuner) mit meinem Austauschpartner und meinen Gastgeschwistern. In Frankreich spielt das Frühstück eine eher geringe Rolle, und die einzelnen Familienmitglieder frühstücken meist schnell in der Küche.

Um 11 Uhr sind wir zusammen mit ein paar Freunden und deren Austauschpartnern eine Stunde mit der Metro ins 'Disneyland Paris' gefahren. Es gibt eine Metro-Station direkt vorm Disneyland, sodass man wenn man aussteigt sofort da ist. Die Sonne schien und es hat nicht geregnet!

 

 

Das Disneyland Paris ist riesengroß und ein tolles Erlebnis für Kinder, Jugendliche und Erwachsene! Man kann viel erleben: hauptsächlich sind wir natürlich mit den Achterbahnen gefahren (für die man manchmal viel zu lange anstehen musste..), aber es gibt auch zahlreiche Disneyshops, Shows, Restaurants usw. Das Disneyland ist in 2 große Parks unterteilt, den 'Disneyland Park' und den 'Walt Disney Studios Park'. Im 'Disneyland Park' findet man 5 Themenländer voll mit Disneygeschichten und Achterbahnen und auch im 'Walt Disney Studios Park' gibt es viele Achterbahnen und man kann viel erleben!

 

 

Wir haben den ganzen Tag im Disneyland Paris verbracht (leider fing es zum Ende hin an zu regnen), und sind Abends wieder mit der Metro nach Sartrouville zurück gefahren.

Es war ein sehr toller Tag, wir hatten viel Spaß und haben uns sehr gut miteinander verstanden :).

 

 

 

Das Wochenende II

 

 

Das Wochenende verbrachte jeder in seiner Gastfamilie und jeder hat etwas anderes unternommen.

Am Samstag,dem 18.5.13 plante mein Austauschpartner einen Besuch in das Disneyland Paris mit mir. Wir wollten so früh wie möglich los, deshalb frühstückten wir nur klein und machten uns dann sofort auf den Weg zum Bahnhof (10-15 Minuten Gehweg). Dort trafen wir uns mit anderen Freunden und deren Austauschpartnern. Um 10 Uhr fuhren wir dann gemeinsam los und kamen nach ca. 1 Stunde Bahnfahrt an. Das Disneyland befindet sich gleich neben dem Bahnhof, sodass wir es sofort gefunden haben. Es hat nicht lange gedauert und wir waren im Disneyland-Park.Dort gibt es viele Attraktionen und es ist echt für jeden was dabei! Wir sind die meiste Zeit mit den Achterbahnen gefahren aber es gab auch vieles Anderes, wie z.B unzählige Shops, Parks , Paraden, etc.

Wir verbrachten den ganzen Tag im Disneyland und kamen erst spätabends nachhause.

Es war tolles Erlebnis und es hat sich echt gelohnt! :)

 

 

Am Sonntag,dem 19.5.13 konnte ich zum ersten mal ausschlafen. Als ich aufgewacht bin, frühstückte die ganze Familie zusammen, was sehr selten war,da die Eltern unter der Woche immer schon sehr früh los mussten. Am Mittag trafen wir uns mit dem besten

Freund meines Austauschschülers,der ebenfalls einen Austauschpartner hatte. Dann fuhren wir zu 4. in eine Spielhalle wo es viele Angebote gab. Wir bowlten zusammen und spielten danach 'Lasertag' . Wir blieben bis abends dort und hatten sehr viel Spaß. :)

 

Ich hatte ein tolles Wochenende in meiner Familie und es gab mir nochmal die Chance meine Familie richtig kennenzulernen! Allgemein war dieser Austausch eine einzigartige Erfahrung und auch wenn ich nur 10 Tage in Sartrouville verbracht habe, habe ich mich sehr gut dort eingelebt, und habe viele tolle Leute kennengelernt und neue Freunde dazu gewonnen.

Ich bin sehr froh die Chance gehabt zu haben an diesem Austausch teilzunehmen, da es einfach eine einzigartiges Erlebnis war und ich viele Sachen dazu gelernt habe!:)

 

 

Eva Schmeling , 9/2

 

 

Sonntag d. 19.05.2013

Am Sonntag konnte ich den ersten Tag ausschlafen, und musste nicht um 8 Uhr morgens am Bahnhof stehen :). Dieser Tag war der 14.Geburtstag meiner beiden Gastgeschwister Louis und Julie.

Auch am Sonntag gibt es in Frankreich meist nur ein kleines Frühstück mit Gebäck (croissants, brioches etc.) und Kaffee/Tee oder Kakao in einer großen Tasse (le bol). Das Mittagessen am Sonntag ist etwas besonderes, es fängt mit Knabberzeug an, dann folgt die Vorspeise, der Hauptgang, evtl. Käse als Zwischengang und ein Nachtisch. Allgemein habe ich das Gefühl, dass die Franzosen viel mehr essen als wir Deutschen..!

Nach einem ausgiebigen Mittagessen mit Geburtstagstorte als Nachtisch, kamen Hélène (Austauschpartnerin von Ina) und Ina zu Besuch. Es sollte ein Geschenk für meine Gastgeschwister und eine Überraschung für Ina & mich geben, und wir hatten keine Ahnung was es ist.

Wir fuhren mit der Metro nach Paris und wussten noch immer nicht was uns erwartet. Nach einem kleinen Fußmarsch durch den Regen kamen wir beim „Theatre le Temple“ an. Wir schauten uns eine Tanzshow von den „Les Danseurs Fantastiques“ an. Die 4 Tänzer haben eine Show aus Hip Hop, Breakdance, Komik und Gesang gemacht, und auch wenn Ina und Ich nicht alles verstanden haben, waren wir sehr begeistert von der Überraschung meiner Gasteltern.

 

 

Der Austausch war eine unglaublich tolle Erfahrung! Ich dachte anfangs, dass es total schwer ist sich mit seiner Gastfamilie zu verständigen, aber meine Austauschpartner und auch seine Familie sprechen gut Deutsch und ich habe auch gemerkt, wie gut ich mich eig. Schon auf französisch verständigen kann (was ich vorher nie gedacht hätte). Ich habe mich sehr gut mit meiner Familie, meinem Austauschpartner und seinen Freunden verstanden und habe am Ende der 10 Tage schon gemerkt, dass ich viel besser französisch verstehe als am Anfang! Ich hätte nach den 10 Tagen noch gut ein paar Monate in Sartrouville bleiben können..:) Ich würde so einen Austausch immer wieder machen wenn ich die Chance dazu hätte, und ich empfehle es allen anderen auch diese Erfahrung zu machen! Das wichtigste ist, dass man keine Angst haben darf, vor dem was einen in einer neuen Stadt, in einer fremden Familie erwartet, man sollte es sich zutrauen und abwarten, man wird es nicht bereuen!

 

 

Text von: Bianca Maintz, Klasse 9/2

 

 

Louvre

 

Das „Musée du Louvre“ ist wohl das bekannteste Pariser Museum und ist mit einer Ausstellungsfläche von 60.000 m², das drittgrößte Museum auf der Welt- daher durfte es auf unserem Ausflugsplan natürlich nicht fehlen. Deshalb haben wir uns am Montag den 20.Mai um 9:00 Uhr am Bahnhof von Sartrouville getroffen und sind von da aus zum Palais Royal, der Haltestelle zwischen dem Louvre und dem Palais Royal gefahren. In der riesigen Eingangshalle, die durch die gläserne Eingangspyramide gekennzeichnet ist, mussten wir uns erst einmal einer Taschenkontrolle unterziehen. Danach führte und der Weg zum Schalter mit den Audioguides in Form eines Nintendo 3DS, welche uns auf dem Weg durchs Louvre begleiten sollten. Uns war klar das die verabredeten 2 Stunden Besichtigungszeit nicht reichen würden um das gesamte Museum mit seinen 380.000 Werken, anzuschauen. Somit entschieden wir, den direkten Weg nach der Mona Lisa, welche in Frankreich „La Joconde“ genannt wird, einzuschlagen. Auf dem Weg dahin liefen wir an zahlreichen Kunstwerken und Skulpturen vorbei, bis wir uns schließlich in einer menschengefüllten kleinen Halle wiederfanden. Zuerst sahen wir nur eine große Marmormauer, auf welche alle Fotoapparate gerichtet waren. Nachdem wir uns den Weg durch die Menschenmasse gebahnt hatten, mussten wir feststellen, dass das Meisterwerk von Leonardo da Vinci erstaunlich klein ausfiel. Man muss sich vorstellen dass die Mona Lisa im Vergleich mit den anderen Kunstwerken nicht einmal halb so groß war. Trotzdem war sie durch einen Glaskasten und mehrere Sicherheitsbänder so gesichert, das man nur etwa 4 Meter an sie herantreten konnte. Aufgrund des Gedränge und der somit schlechten Fotoqualität, beschlossen wir den Weg zurück zum Ausgang anzutreten. Leider war der Audioguide uns in der Hinsicht keine große Hilfe, weshalb wir die übriggebliebene Stunde damit verbrachten, den doch etwas versteckten Ausgang des Louvres zu finden. Nach Abgabe der Audioguides versammelten wir uns wieder mit der gesamten Gruppe um den nächsten Programmpunkt unseres Ausflugs anzusteuern.

Alles in allem kann man sagen das sich der Ausflug trotz allem gelohnt hat und das es ein schönes Erlebnis war, allerdings muss man viel Zeit mitbringen um sich wirklich alle Malereien, Skulpturen und Räume anzuschauen.

 

 

Champs-Elysées

 

Am Montag dem 20.05.13 sind wir an der Champs-Elysées entlang gegangen.

 

 

Die Champs-Elysées ist eine lange Straße mit vielen Geschäften, auf der man vom Place de la Concorde zum Place Charles-de-Gaulle gelangt, auf dem der Triumphbogen steht. Nachdem wir den Vormittag im Louvre verbracht haben, ist dann jeder selbstständig an den Treffpunkt am Triumphbogen gegangen, wo wir noch viel Zeit hatten, auch um uns die Champs-Elysées einmal anzugucken. Da es eine der bekanntesten Straßen ist, waren dort sehr viele Leute unter anderem natürlich auch viele Touristen. Insgesamt war sie sehr schön, Schade war nur, dass es geregnet hat.

 

 

Triumphbogen

 

 

Nachdem wir über die Champs-Elysées gegangen sind, haben wir dann den Triumphbogen erreicht haben. Dort haben wir uns dann wieder in der Gruppe versammelt und sind dann gemeinsam auf den Triumphbogen gegangen. Nachdem wir viele Stufen hochgestiegen sind, haben wir eine Zwischenetage erreicht, wo man über eine Kamera sehen konnte, was gerade unter einem passiert. Wenig später kamen wir dann oben an, von wo aus man eine fantastische Aussicht über Paris hatte. Wir konnten noch einmal den Eiffelturm sehen und die vielen Straßen, die durch Paris verlaufen. Da es leider immer noch kalt war und es geregnet hat, konnten wir leider etwas weniger sehen. Am Ende des Ausfluges sind wir dann wieder mit der Metro zurück nach Sartrouville gefahren, von wo aus wir wieder zurück in unsere Gastfamilien gegangen sind.

 

 

 

Die Rückreise 

Der Tag der Abreise begann mit strahlendem Sonnenschein, um uns allen den Abschied noch ein wenig schwerer zu machen. Morgens trafen wir uns mit unseren gepackten Koffern um 8:30h vor dem Lycée, wo wir unsere Taschen in einem Raum einschließen konnten. Danach ging jeder mit seinem/seiner Corres in die Schule, um dort ein letztes Mal am französischen Unterricht teil zu nehnmen. Dieser ging bis 16 Uhr, dann versammelten sich alle Deutschen und Franzosen vor der Schule und warteten gemeinsam mit den Lehrern und den Koffern auf den Bus, der uns zum Flughafen bringen sollte. Schließlich war auch der Zeitpunkt des Abschiedes gekommen, es wurden noch schnell ein paar letzte Erinnerungsfotos geschossen, Handynummern ausgetauscht und Einladungen für Sommerferien in Paris ausgesprochen. Nachdem wir unser Gepäck im Bus verstaut hatten fuhren wir circa 1 Stunde zum Flughafen. Auch dort klappte alles wie beim Hinflug ohne Probleme, die Turbolenzen am Ende des 1 1/2 stündigen Fluges waren auch auszuhalten. Am deutschen Flughafen wurden wir von unseren Eltern empfangen, alle freuten sich wieder zuhause zu sein und verabschiedeten sich schnell, da wir doch ziemlich müden waren. Insgesamt ein guter Abschluss gelungener 10 Tage in Frankreich.

 

  Ina & Bo

 

 

 

Frankreichaustausch 2013 – Gegenbesuch

 

Vom 29.05. – 07.06.2013 fand der Gegenbesuch unserer französischen Gäste aus Sartrouville statt. Nachdem der Austausch im letzten Jahr leider nicht zustande gekommen war, freuten wir uns umso mehr, gemeinsam mit der Gruppe und ihren Lehrerinnen Annaël Lavier und Aurélie Bougiard nach einer tollen Woche in Paris auch ein paar schöne und vor allem sonnige Tage in Neu Wulmstorf und Umgebung zu verbringen. Highlights für die Schüler waren sicherlich der Besuch im Musical „Tarzan“ und die Abschiedsparty bei Charlotta im Garten. Ein tränenreicher Abschied am Neu Wulmstorfer Bahnhof sowie zahlreiche Einladungen für die Sommerferien verdeutlichen, wie sehr den Schülern die gemeinsame Zeit mit ihren Corres gefallen hat!

Vive l’amitié franco-allemande!

 

 

 


 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Seite zuletzt geändert am 26.06.2013, 18:34 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

Das Neueste

Stundenplan wieder aktuell

Nach diversen kleineren Änderungen wurde der Stundenplan heute aktualisiert.

Weiterlesen


Terminverschiebung!

Elternabend 7/3 heute, 28.8.!

Weiterlesen


Fehler in den Schulnachrichten

Falsches Datum für die "Zeugnisferien"

Weiterlesen


Erste kleine Änderungen am Stundenplan

Wie immer zu Schuljahresbeginn gibt es in den ersten Tagen Änderungen am Stundenplan.

Weiterlesen


Der neue Stundenplan

Der Stundenplan für das neue Schuljahr ist fertig.

Weiterlesen



Aktualisiert

Heute

Startseite


Werbung Bücherei-Team


Termine Facharbeit-2017-2018


Musik



3 Tage und älter

Methodenlernen. Klasse 6


10-2017


Themen & Beschlüsse


Schulverein - Dokumente und Kontakt


Verabschiedung Petra Oppermann und Kordula Holst


Schulverein