Schüleraustausch mit Sartrouville        
                           

 

Unsere Partnerschule ist das Lycée Evariste Galois in Sartrouville, einem Vorort von Paris. Sartrouville liegt nordwestlich der französischen Hauptstadt an der Seine und hat ca. 50.000 Einwohner.

 

Der Schüleraustausch mit dem Lycée Evariste Galois findet seit 1978 statt. Jeweils vor den Osterferien besuchen die Neu Wulmstorfer Schüler ihre Austauschpartner für 10 Tage in Sartrouville, der Gegenbesuch der Franzosen erfolgt meistens im Juni.

 

Teilnehmen können Schüler der 9. Klassen. Wenn es mehr Anmeldungen als freie Plätze gibt, entscheidet das Los.

 

Da Sartrouville nur 15 km von Paris entfernt liegt, steht die französische Hauptstadt bei unserem Besuch auch im Mittelpunkt des Programms. An zwei Tagen begleiten unsere Schüler ihre Austauschpartner auch in den Unterricht und bekommen somit einen Eindruck vom Schulalltag in Frankreich. Die Wochenenden verbringen die Schüler mit ihren Gastfamilien, bei denen Sie während des Aufenthalts auch wohnen.

 

 Aktuelle Berichte vom Frankreichaustausch (2008, 2009) finden Sie/findet ihr über die Menüleiste (links).

 

Eine ausführliche (Schüler-) Dokumentation gibt es vom Austausch 2006. Hier die Berichte:

 

Der Ablauf des Besuchs in Sartrouville
Schon fünfzig Tage bevor es losging wurde begonnen die Tage runterzuzählen. Bald gab es kein anderes Thema mehr als diesen Austausch. Aufgeregt nahmen fast alle per Brief oder E-Mail den Kontakt zur ihren Correspondants auf.

Am Dienstag, den 21. März 2006, ging es morgens vom Bahnsteig in Hamburg- Harburg los. Die erste Eile war überstanden und jeder saß auf seinem Platz. Doch dann ereignete sich ein Zwischenfall, sodass der Zug länger hielt. Deswegen war die ohnehin knappe Zeit zum Umsteigen in den Thalys nach Paris verkürzte. Im absoluten Eiltempo gelang es aber doch den Zug zu erreichen und als wir schließlich Richtung Frankreich abfuhren, war Erleichterung auf allen Gesichtern zu lesen. Die restliche Fahrt verlief ruhig und friedlich.
Abends rollten wir dann endlich langsam in den Pariser Bahnhof Gare du Nord ein.
Da wurden beim Aussteigen selbst die Schüler aufgeregt und nervös, die im Zug noch recht lässig gewirkt hatten. Voller Spannung schritten wir den Franzosen und Französinnen entgegen. Beim ersten Aufeinandertreffen gab es erst einmal ein großes Gewusel, bis dann anschließend jeder mit seiner Gastfamilie aufbrach, um den ersten Abend mit ihnen zu verbringen.

Mittwoch, 22. März 2006
Gleich am ersten Tag begleiteten wir unsere Austauschpartner in die Schule, nahmen dort am Unterricht teil und wurden von dem stellvertretenden Schulleiter begrüßt. Da die französischen Schüler am Nachmittag frei hatten, unternahmen wir etwas in den Familien

Donnerstag, 23 März 2006
Unser erster Ausflug nach Paris stand an! Passend dazu hatten wir strahlend blauen Himmel. Wir machten eine Bootstour auf der Seine. Anschließend ging es zum Shoppen in die Champs Elysées, bis wir dann zurück nach Sartrouville fuhren.

Freitag, 24. März 2006

Nachdem wir den Vormittag in der Schule verbracht hatten, brachen wir nachmittags auf nach Auvers-sur-Oise. Dort besichtigten wir ein Schloss, gingen durch die kleinen Straßen und warfen einen Blick auf die ,,Van Gogh Kirche“.

Samstag und Sonntag, 25. und 26. März 2006
Das Wochenende verbrachten wir in den Familien. Viele besichtigten den Eiffelturm, manche fuhren ins Disney- Land, nach Versailles oder machten eine Rundfahrt durch Paris bei Nacht.

Montag, 27. März 2006

Der zweite Ausflug nach Paris und wieder war schönes Wetter! Dieses Mal ging es in das Künstlerviertel Montmartre, wo eine Rallye stattfand. Danach verfügten wir selbst über unsere restliche Freizeit.

Dienstag, 28. März 2006
Die Studenten- und Schülerproteste in Frankreich gingen auch an uns nicht ohne Weiteres vorbei. So konnten wir an diesem Tag nicht das Musée d’Orsay besuchen, da die Züge und Busse nicht fuhren.
Als Alternative gab es für uns in Maisons Lafitte eine bekannte Pferderennbahn zu sehen, wo uns ein ehemaliger Jockey etwas von der Geschichte der Pferde dort erzählte. Danach machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch die Stadt.

Mittwoch, 29. März 2006
Morgens fuhren wir nach Poissy, um ein Spielzeugmuseum zu besichtigen. Den Nachmittag verbrachten wir in den Familien.

Donnerstag, 30. März 2006

Unser letzter Ausflug nach Paris fand statt. Wir bewunderten die St. Chapelle, Notre Dame und danach hatten wir noch etwas Freizeit.
Am Nachmittag hatten wir noch ein kleines Abschlussessen in der Schule, bis der Rest des Tages in den Gastfamilien verbracht wurde.
Um 20:15 trafen wir uns dann am Gare du Nord wieder, um die Rückfahrt anzutreten. Beim Verabschieden flossen schon ein paar Tränen, denn fast alles hat unser Aufenthalt in Frankreich wirklich gut gefallen.

Freitag, 31. März 2006
Als wir morgens am Bahnhof in Hamburg-Harburg ankamen, waren dann aber doch alle glücklich wieder zu Hause zu sein.
Insgesamt war unsere Austauschfahrt nach Frankreich ein wirklich schönes Erlebnis und nun freuen wir uns schon auf den Gegenbesuch der Franzosen im Juni!

(Julia Riese und Selina Mardt)

 

 

Unsere Partnerschule: das Lycée Evariste Galois
Die Schule liegt mitten in einem Wohngebiet in Sartrouville. Die Schule ist von einem Schutzzaun umgeben und hat eine Pforte, die von einem Pförtner bedient wird, sodass Unbefugte nur schwer Zutritt erlangen können. Sie besteht aus zwei mehrstöckigen, alten Gebäuden und einer modernen, großen Kantine.

Tagesablauf
Die Schule beginnt um 8:30. Da sie mit mehr als 1500 Schülern einen großen Einzugsbereich hat, kommen die meisten mit Bussen, an der Buskehre sind sehr viele Busse. Da sie anders als hier in Neu Wulmstorf nicht bis zum letzten Quadratzentimeter vollgestopft werden, gibt es oft einen Stau in der Buskehre.
Zwar haben die Schüler pro Tag nur 5 reguläre Stunden (abgesehen von Mittwoch und Samstag, da ist nur kurz Schule), allerdings dauern die Stunden 55 Minuten und die Pausen sind erheblich länger.

Freizeitveranstaltungen werden meistens auch von der Schule geregelt, weshalb die Schüler
sehr spät nach Hause kommen.

In der Kantine gibt es für jeden Schüler gratis Mittagessen. Da unmöglich alle Schüler dort Platz finden können, werden sie in Pulks eingelassen. Das Essen schmeckt eigentlich ganz in Ordnung dafür, dass 1500 Schüler bedient werden müssen.

Unterricht

Die Unterichtsstunden erschienen mir sehr viel länger als hier, was wohl nicht nur daran lag, dass sie 10 Minuten länger waren, sondern langweilig und trocken wie Brot. Außerdem hab ich nich viel verstanden.

In Sprachfächern und Mathe kriegen die Schüler entweder etwas diktiert oder müssen Aufgaben erledigen, in naturwissenschaftlichen Fächern bekommen sie meistens auch nur etwas diktiert. Da es keine mündliche Note gibt, sondern nur Arbeiten und Tests, ist es in den Klassen meistens sehr laut, da die Lehrer kaum etwas gegen störende Schüler unternehmen können.

Da es anders als in Deutschland nicht für jede Klasse einen Raum gibt, müssen die Schüler fast jede Stunde den Raum wechseln. Da die Schule vier bis fünf Stockwerke hat, kann das teilweise sehr anstrengend werden.

Die Pausen sind länger als in Deutschland, allerdings müssen die Schüler entweder auf den Gängen oder draußen warten. Es gab nicht auf jedem Stockwerk Toiletten, alle waren im Erdgeschoss.

(Lennart Plaga)


Das Leben in einer französischen Familie

Während unserem 10-tägigen Auslandsaufenthalt (es ging nach Frankreich) haben wir die Gelegenheit genutzt, das Leben einer französischen Familie näher kennen zu lernen. Im Grunde gibt es keine gravierende Unterschiede zwischen dem Alltag in Deutschland und dem in Frankreich!

Allerdings muss man beachten, dass im Allgemeinen die Schule und auch die Arbeit morgens später beginnt. Auch mit dem Frühstücken hält man sich nicht lange auf.
Zur Schule nimmt man sich trotzdem nichts zu essen mit, da man mittags in der Schulkantine isst. Danach ist der Schultag noch nicht zu ende. Ganz im Gegenteil. Die französischen Schüler müssen noch bis um 17.00 im Unterricht anwesend sein!
Somit weiß man auch jetzt, dass die meisten Familienmitglieder (Eltern und Kinder) erst in den frühen Abendstunden nach Hause kommen. So verlagert sich das familiäre Beisammensein auf den späten Abend.

Beim warmen Abendessen wird viel miteinander geredet, wobei es darauf hinausläuft, dass es sehr lange dauert. Sie (die Franzosen) sind sehr daran interessiert, wie die anderen Familienmitglieder ihren Tag verbracht haben. Dieser wird dann ausführlich miteinander diskutiert. Danach lässt man den Abend noch ausklingen, indem man zusammen Spiele spielt oder auch Fernsehen guckt.

Da die Franzosen später aufstehen als wir, sind sie es gewohnt, auch viel später ins Bett zu gehen. Weil wir ein anstrengendes Programm hatten, gingen wir entsprechend früher zu Bett. Mit unseren Austauschpartnern und deren Familien sind wir sehr gut klar gekommen. Wir wurden gastfreundlich behandelt. Wenn wir mal etwas nicht verstanden haben, wurde es uns gerne noch einmal erklärt, wenn es sein musste auch mit Händen und Füßen = )!!!

Allgemein kann man den Schluss ziehen, dass wir uns nicht großartig  umstellen mussten und 10 schöne Tage in Sartrouville verbracht haben.

(Melissa Möller und Anika Adden)



Das Zusammenleben mit unseren Austauschpartnern

Na ja, was soll ich schon über das Zusammenleben sagen!? Vielleicht, dass sie Lehrer wirklich Recht haben, wenn sie sagen, dass sich bei einem Austausch echte Freundschaften entwickeln. Ich habe da am Anfang auch nicht richtig dran geglaubt, aber da ist tatsächlich was dran.
Klar, der erste Abend war wirklich unangenehm und auch die „Annährungszeit“ war komisch, ich hätte wirklich nicht daran gedacht ernsthaft ein Wiedersehen zu planen. Aber als das dann geschafft war, war es wirklich lustig. Meine Französin und ich haben zum Beispiel Pictionary gespielt. Tja, wenn man nicht alle französischen Wörter weiß kann das in einer Katastrophe enden. Wir haben zwar ein Wörterbuch zur Hilfe genommen, aber na ja… anstatt „blutig“ stand im Wörterbuch „abstechen“ und dann hab ich das einfach mal gemalt und das war bei diesem Spiel nicht das einzige Missverständnis. Das war mal eine der kleinen Peinlichkeiten, die uns allen passiert sind.
Auch ansonsten war es wirklich lustig mit meiner Französin. In der Freizeit haben wir, wie schon gesagt, Spiele gespielt, sind Fahrrad gefahren, oder haben uns nur unterhalten. Zur Abwechslung haben wir uns dann auch mal mit anderen getroffen und sind in das Einkaufszentrum gegangen, oder haben DVD geguckt. Aber so viel gemeinsame Zeit wie hier in Deutschland hatten wir in Frankreich nicht. Die Franzosen mussten ziemlich viel für die Schule tun.
Allgemein gesagt würde ich jedem einen Austausch empfehlen. Man lernt nette Leute kennen und hat tolle Erlebnisse.

(Johanna Weise)

Seite zuletzt geändert am 31.08.2009, 21:32 Uhr von Christian Schomann
 

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