Warum Französisch lernen?
 
 
   
 
 
 


In Zeiten zunehmender Mobilität ist es wichtiger denn je, im Laufe der Schulzeit mehrere Fremdsprachen zu erlernen. Daher fordert die Europäische Kommission, dass jeder europäische Bürger mindestens 2 lebende Fremdsprachen beherrschen soll. An dieser Stelle sind einige Argumente aufgeführt, die für das Erlernen von Französisch sprechen:


Französisch ist eine lebende Weltsprache

 

- in 32 Staaten der Erde ist Französisch Amts- oder Verkehrssprache. Darunter in einigen Nachbarländern Deutschlands: Frankreich,  Belgien, Luxemburg und Schweiz

 

Zur Gemeinschaft der französischsprachigen Länder (Francophonie) zählen 55 Länder. Französisch wird u.a. in den folgenden Staaten und Regionen gesprochen:

Europa: Frankreich, Belgien, Schweiz, Luxemburg, Monaco
Afrika: Algerien, Marokko, Tunesien, Kamerun, Zaire, Kongo, Senegal, Niger, Madagaskar, Côte d´Ivoire, Mali, Togo (u.v.m.)
Nordamerika: Québec (Kanada)
Lateinamerika: Französisch-Guyana, Haiti

....sowie auf zahlreichen Inseln, z.B. Tahiti, Réunion, Guadeloupe, Neukaledonien, Martinique oder den Seychellen.

 

- In Europa sind Deutsch, Französisch und Englisch die meist gesprochenen Muttersprachen. Wediese Sprachen beherrscht, ist in Europa gut aufgestellt.

 

- Französisch ist eine internationale Verkehrssprache, zum Beispiel offizielle Konferenzsprache in der Europäischen Union (EU) und bei den Vereinten Nationen (UNO). 

 

- Französisch ist in Europa (nach Englisch) die meist gelernte Fremdsprache. Weltweit haben ca. 181 Millionen Menschen Französisch gelernt.



Weiterhin ist Französisch die Sprache der Mode und der Gastronomie.


Beruf und Wirtschaft

- Frankreich ist Deutschlands direkter Nachbar und bei weitem unser wichtigster Handelspartner. Es ist ein großer Vorteil und "Türöffner",  wenn man mit Geschäftspartnern und Kunden in deren französischer Mutersprache kommunizieren kann.

 

- In Frankreich gibt es an mehr als 4000 Standorten Tochtergesellschaften von über 2000 deutschen Unternehmen. In Deutschland beschäftigen etwa 4000 französische Tochterunternehmen ca. 400.000 Menschen.


- Ein Beispiel hierfür sind die Airbus-Werke in Hamburg und Toulouse. Das Airbus-Werk in Hamburg ist einer der wichtigsten Arbeitgeber in unserer Region.



Englisch zu sprechen gilt heutzutage als selbstverständlich und ist für die meisten Berufe kein Qualitätsmerkmal mehr, sondern eine Grundvoraussetzung. Auf dem europäischen Arbeitsmarkt ist heute die zweite oder dritte Fremdsprache der entscheidende Vorteil für bessere Chancen im Leben und Beruf. Und Französisch gehört zu den wichtigsten Sprachen Europas.



Frankreich und Deutschland- Partner in Europa

Seit mehr als 50 Jahren hilft die immer engere Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich den Frieden in Mitteleuropa zu sichern. Beide Länder gelten als "Motoren" der EU. Deutschland und Frankreich sind heute füreinander die wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Partner. Auf dieser Basis haben sich zahlreiche Austauschprogramme und Partnerschaften entwickelt, die Lernen, Studieren und Arbeiten im Nachbarland ermöglichen:

- Zwischen Frankreich und Deutschland gibt es mehr als 2.200 Städte- und 4.300 Schulpartnerschaften.

- an den Austauschprogrammen des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW) nehmen jährlich 200.000 Jugendliche teil (für weitere Informationen: siehe http://www.dfjw.org).

- unter dem Dach der Deutsch-Französischen Hochschule bieten deutsche und französische Hochschulen über 100 Doppeldiplome in allen Fachbereichen an. Die Studierenden haben die Möglichkeit, in beiden Ländern zu studieren und gleichzeitig sowohl einen deutschen als auch einen französischen Abschluss zu erlangen (für weitere Informationen: siehe www.dfh-ufa.org).

- zwischen deutschen und französischen Universitäten existieren zahlreiche Austauschvereinbarungen. Semesteraufenthalte in Frankreich werden beispielsweise vom ERASMUS-Programm der Europäischen Union gefördert.


Land und Leute

Französisch ist nicht nur „Karrierebaustein“. Wer sich mit Frankreich und den Menschen, die dort leben, beschäftigt, lernt auch eine andere Kultur und Lebensweise kennen. Die Sprache ist dabei das wichtigste Tor zum Verständnis des Partners, seiner Kultur, seiner Arbeits- und Denkweise.

Frankreich verfügt über ein großes kulturelles Erbe und schöne Landschaften. Nicht nur deshalb ist Frankreich das von ausländischen Touristen meistbesuchte Land der Welt.


Französisch ist eine Brücke zu anderen romanischen Sprachen

Französisch schlägt Brücken- nicht nur in unser Nachbarland, sondern auch zu anderen Sprachen. Wer Französisch gelernt hat, dem fällt es später leichter, auf dieser Grundlage auch mit dem Französischen verwandte Sprachen (die romanischen Sprachen) zu erlernen.

Hierzu gehören Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Rumänisch, Katalanisch (Sprache in Nordostspanien, Andorra und Südfrankreich), Galizisch (Nordwestspanien) oder auch kleinere Regionalsprachen wie Okzitanisch (Südfrankreich, Randgebiete Italiens), Sardisch (Sardinien) oder die Gruppe der rätoromanischen Sprachen (Ladinisch, Furlanisch, Friaulisch).

Übrigens schöpft auch Englisch mehr als die Hälfte seines Wortschatzes aus den romanischen Sprachen.

 

          

 

 


 

 

Seite zuletzt geändert am 22.06.2017, 23:00 Uhr von Christian Schomann
 

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