Warum Französisch lernen? / Informationen über die Sprache


Im Zuge der Internationalisierung von Wirtschaft und Verwaltung und in Zeiten zunehmender beruflicher Mobilität ist es wichtiger denn je, im Laufe der Schulzeit mehrere Fremdsprachen zu erlernen. Daher fordert die Europäische Kommission, dass jeder europäische Bürger mindestens 2 lebende Fremdsprachen beherrschen soll. An dieser Stelle sind einige Argumente aufgeführt, die für das Erlernen von Französisch sprechen:



Französisch ist eine lebende Weltsprache

 

Französisch zählt zu den wichtigsten Weltsprachen.

 

- Weltweit ist Französisch für 150 Millionen Menschen Amts-oder Verkehrssprache. In Europa ist Französisch (nach Deutsch) die am meisten gesprochene Muttersprache. Zur Gemeinschaft der französischsprachigen Länder (Francophonie) zählen 55 Länder. Französisch wird u.a. in den folgenden Staaten und Regionen gesprochen:

Europa: Frankreich, Belgien, Schweiz, Luxemburg, Monaco
Afrika: Algerien, Marokko, Tunesien, Kamerun, Zaire, Kongo, Senegal, Niger, Madagaskar, Côte d´Ivoire, Mali, Togo (u.v.m.)
Nordamerika: Québec (Kanada)
Lateinamerika: Französisch-Guyana, Haiti

....sowie auf zahlreichen Inseln, z.B. Tahiti, Réunion, Guadeloupe, Neukaledonien, Martinique oder den Seychellen.

 

- Französisch ist eine internationale Verkehrssprache, zum Beispiel offizielle Konferenzsprache in der Europäischen Union (EU) und bei den Vereinten Nationen (UNO). 

 

- Französisch ist in Europa (nach Englisch) die meist gelernte Fremdsprache. Weltweit haben ca. 181 Millionen Menschen Französisch gelernt.



Weiterhin ist Französisch die Sprache der Mode und der Gastronomie.


Beruf und Wirtschaft

- Frankreich ist Deutschlands direkter Nachbar und bei weitem unser wichtigster Handelspartner. Es ist ein großer Vorteil und "Türöffner",  wenn man mit Geschäftspartnern und Kunden in deren französischer Mutersprache kommunizieren kann.

- 400.000 Deutsche und 350.000 Franzosen haben durch die deutsch-französischen Beziehungen Arbeit gefunden.

- 120.000 Deutsche arbeiten in Frankreich. Auf dem französischen Arbeitsmarkt gibt es mehr als 20.000 freie Stellen für Deutsche (Quelle: Junge Karriere, 27. August 2004).

- 2.700 deutsche Unternehmen sind in Frankreich angesiedelt und 1.400 französische Unternehmen in Deutschland.

- Das Airbus-Werk in Hamburg ist einer der wichtigsten Arbeitgeber in unserer Region. Der Airbus wird zum Teil in Hamburg, zum Teil in Toulouse gefertigt.

Englisch zu sprechen gilt heutzutage als selbstverständlich und ist für die meisten Berufe kein Qualitätsmerkmal mehr, sondern eine Grundvoraussetzung. Auf dem europäischen Arbeitsmarkt ist heute die zweite oder dritte Fremdsprache der entscheidende Vorteil für bessere Chancen im Leben und Beruf. Und Französisch gehört zu den wichtigsten Sprachen Europas.



Frankreich und Deutschland- Partner in Europa

Seit mehr als 50 Jahren hilft die immer engere Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich den Frieden zu sichern. Deutschland und Frankreich sind heute füreinander die wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Partner. Auf dieser Basis haben sich zahlreiche Austauschprogramme und Partnerschaften entwickelt:


- Zwischen Frankreich und Deutschland gibt es mehr als 2.200 Städte- und 4.300 Schulpartnerschaften.

- an den Austauschprogrammen des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW) nehmen jährlich 200.000 Jugendliche teil (für weitere Informationen: siehe http://www.dfjw.org).

- unter dem Dach der Deutsch-Französischen Hochschule bieten deutsche und französische Hochschulen über 100 Doppeldiplome in allen Fachbereichen an. Die Studierenden haben die Möglichkeit, in beiden Ländern zu studieren und gleichzeitig sowohl einen deutschen als auch einen französischen Abschluss zu erlangen (für weitere Informationen: siehe www.dfh-ufa.org).

- zwischen deutschen und französischen Universitäten existieren zahlreiche Austauschvereinbarungen. Semesteraufenthalte in Frankreich werden beispielsweise vom ERASMUS-Programm der Europäischen Union gefördert.


Land und Leute

Französisch ist nicht nur „Karrierebaustein“. Wer sich mit Frankreich und den Menschen, die dort leben, beschäftigt, lernt auch eine andere Kultur und Lebensweise kennen. Die Sprache ist dabei das wichtigste Tor zum Verständnis des Partners, seiner Kultur, seiner Arbeits- und Denkweise.

Frankreich verfügt über ein großes kulturelles Erbe und schöne Landschaften. Nicht nur deshalb ist Frankreich das von ausländischen Touristen meistbesuchte Land der Welt.


Französisch ist eine Brücke zu anderen romanischen Sprachen


Französisch schlägt Brücken- nicht nur in unser Nachbarland, sondern auch zu anderen Sprachen. Wer Französisch gelernt hat, dem fällt es später leichter, auf dieser Grundlage auch mit dem Französischen verwandte Sprachen (die romanischen Sprachen) zu erlernen.


Hierzu gehören Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Rumänisch, Katalanisch (Sprache in Nordostspanien, Andorra und Südfrankreich), Galizisch (Nordwestspanien) oder auch kleinere Regionalsprachen wie Okzitanisch (Südfrankreich, Randgebiete Italiens), Sardisch (Sardinien) oder die Gruppe der rätoromanischen Sprachen (Ladinisch, Furlanisch, Friaulisch).

Übrigens schöpft auch Englisch mehr als die Hälfte seines Wortschatzes aus den romanischen Sprachen.

 

Weitere Informationen über die französische Sprache gibt es u.a. auf  http://de.wikipedia.org/wiki/Französische_Sprache


Quellen: Klett / Kultusministerkonferenz / Auswärtiges Amt

 

Seite zuletzt geändert am 07.02.2009, 23:01 Uhr von Christian Schomann
 

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