Italienfahrt 2009

 

 

Wir wollen euch nun von den längsten 10 Tagen unseres Lateinlebens berichten, die voller Wanderungen, Sonnenschein und anstrengenden Busfahrten waren.

Da die Mehrheit der Schüler der beiden Lateinkurse dafür war, mit dem Bus zu fahren, mussten wir die Qualen einer 28-stündigen Busfahrt auf uns nehmen.

Am Dienstagabend machten wir den letzten Halt in Deutschland, am Münchener Flughafen. Dort entdeckten einige Jungs Lothar Matthäus, der mit seiner Frau in einem Cafe dinierte.

Um ca. 22 Uhr machten wir unsere große Pause in Österreich am Brenner bei McDonalds zum Abendessen. Das war für die nächsten zehn Tage unser letzter Besuch bei McDonalds, was für eine Strapaze für einige von unsJ.  Danach begann die lange Nacht im Bus. Einige versuchten zu schlafen, andere quatschten fast die ganze Nacht. In der Zeit von ca. 3 bis 6 Uhr haben dann doch alle zum Glück etwas Schlaf gefunden.

Am Mittwochmittag um 13 Uhr kamen wir dann endlich in Sorrent, Südwestitalien, an. Allerdings mussten einige von uns noch eineinhalb Stunden warten, bis sie ihre Bungalows beziehen durften. Danach wurde erst einmal ausgepackt und dann ging es sofort in den Pool zum Abkühlen, denn es waren mindestens 30°C.

 

 

Am Donnerstag ging es gleich richtig los. Herculaneum, eine vom Vesuv verschüttete Stadt,  sollte unsicher gemacht werden. Wir hörten einige interessante Referate, zum Beispiel von Aileen und Dorothee, die uns durch die Stadt führten.

Mittags ging es dann zurück zum Campingplatz und den Rest des Tages hatten wir frei und konnten shoppen gehen in der Stadt, in den Pool hüpfen oder die Gegend erkunden.

Die abendlichen Aktivitäten wollen wir hier lieber nicht genauer ausführen, wir sagen nur soviel, dass die Überbleibsel dieser gewissen Aktivitäten immer von einer dritten Person, die damit eher wenig zu tun hatte, weggeräumt werden mussten. J

 

 

Am Freitag hatten wir dann den längsten Tag vor uns. Um 9 Uhr machten wir uns auf eine

3-stündige Busfahrt, um in Velia unsere nächste Erkundungstour zu starten.

Als wir dort ankamen waren die meisten von uns etwas enttäuscht, weil nicht mehr sehr viel von der Stadt zu sehen war. Doch nachdem wir Hügel hoch gerannt und zur Abwechslung auch noch ein Paar Hügel hoch gelaufen sind, fiel uns auf, dass die Stadt sehr in die Länge gezogen war.

 

Wir schlossen unsere Erkundungstour für den Tag mit einem Trip nach Paestum, wo wir einige tolle Referate, zum Beispiel von Ronja und Marvin, hörten. Die Referate waren so aufgebaut, dass sie eine Tour durch die alte Stadt bildeten. Besonders interessant waren in Paestum die Tempel, die noch sehr gut erhalten sind. (Der Poseidontempel ist der am besten erhaltene Tempel aus der Zeit.)

 

 Der Tag war sehr anstrengend für alle, vor allem wegen der extremen Hitze in der prallen Sonne, und deswegen entschied sich Herr Böttcher den Tag mit einem Besuch am Strand zu beenden.

 

 

Am Samstag war endlich der Besuch auf dem Vesuv dran. (Alle hatten sich gefreut, außer Ronja, weil sie befürchtete, der Vesuv würde jeden Moment ausbrechenJ)

Den größten Teil konnten wir zum Glück mit dem Bus hinauf fahren, doch das letzte Viertel mussten wir laufen und das war ziemlich anstrengend. Es waren mindestens 30°C und es gab keine Schatten.

 

Oben konnte man außerdem noch eine Sonderführung mitmachen, die um und in den Krater des Vesuvs führte. Einige nahmen zusammen mit Herrn Böttcher dieses Angebot an und es war super toll und super windig. Vom höchsten Punkt aus hatte man eine atemberaubende Aussicht.

 

Den Rest des Tages hatten wir wieder frei zur Verfügung.

 

Am Sonntag hatten wir uns alle auf einen entspannten Ausflug auf die Insel Capri gefreut, doch als wir ankamen erwartete uns der anstrengendste Tag: Stufen, Berge und Laufen in brütender Hitze! Über eine Stunde liefen wir den Berg zur Villa Jovis hinauf. Und das nur, weil David Fotos machen wollte, was ihm leider nicht gelang, da sein Akku von der Kamera leer war, als wir oben ankamen. Marvin und Yannick, die eigentlich mit der Straßenbahn fahren wollten, sich dann jedoch umentschieden hatten, verloren so den Anschluss an die Gruppe und David musste zurück laufen, um den beiden den Weg zu zeigen. Außerdem verloren später noch drei Mädchen, Larissa, Nicole und Ronja, den Anschluss an die nun vollständige Gruppe.

 

 Nachdem wir die Villa erreicht hatten und dort eine kleine Verschnaufpause eingelegt hatten (die Aussicht war mal wieder total schönJ), machten wir uns auf den Weg runter zum Strand. Dieser war leider ziemlich enttäuschend, da er sehr klein und sehr steinig war. Doch das wunderschöne, türkis-blaue Wasser entschädigte alles. Leider fing es gerade an diesem Tag an zu regnen. Sonst hatten wir das Glück, dass es gar nicht geregnet hat, während unserer Zeit in Italien.

 

 

Um 18 Uhr, nach neun Stunden Aufenthalt, ging es mit der Fähre zurück nach Sorrent.

Als wir abends wieder zurück beim Campingplatz waren, waren alle total geschafft vom vielen Treppensteigen und Laufen.

 

Am Montag und am Dienstag verbrachten wir jeweils den Vormittag in Pompeji. Wir hörten wieder einige interessante Referate, zum Beispiel von Daria, Felicitas, Tanja, David, Malte, Max und Mareike. Wir haben die Theater, das Forum, einige Villen und die Via dell’Abbondanza, die Hauptstraße von Pompeji, besichtigt.

 

Zum Schluss waren alle schon ein bisschen lustlos, weil wir schon so viele alte Städte besichtigt hatten, doch da wir die Nachmittage wieder frei hatten, haben alle auch die beiden letzten Besichtigungstage noch gut überstanden. J

 

Am Mittwoch, unserem letzten Tag, hatten wir frei. Die meisten haben erst einmal lange geschlafen und dann den Tag in aller Ruhe begonnen. Nachmittags sind einige zusammen mit Herrn Böttcher noch an den Strand in Sorrent gegangen.

 

Andere verbrachten den Tag am Pool (gleicher Effekt, weniger AnstrengungJ) oder mit Shoppen, zum Beispiel Souvenirs für Verwandte und Freunde.

Außerdem mussten alle anfangen zu packen und ihre Bungalows sauber zu machen.

Abends gab es zum Abschluss noch lecker Pizza auf dem Campingplatz.

 

Am Donnerstag um 9 Uhr war dann Abfahrt zurück nach Deutschland. Diesmal waren alle auf die lange und anstrengende Fahrt vorbereitet. Trotzdem waren alle nach einiger Zeit vom vielen Sitzen und vom Schlafmangel ziemlich genervt. Auch der Hunger machte einigen zu schaffen und als wir mitten in der Nacht um Punkt 24 Uhr bei McDonalds in Österreich anhielten (die kannten uns ja schon von der Hinfahrt), stürmten wir förmlich über die Raststätte. Die Leute bei McDonalds waren etwas überfordert und unsere Pause für ein entspanntest Essen eigentlich zu kurz, doch trotzdem waren nach diesem Halt alle einigermaßen zufrieden und konnten auch etwas schlafen.

Nach 28 Stunden Fahrt kamen wir dann wieder in Neu Wulmstorf an und wurden von unseren Eltern empfangen.

 

Die Fahrt war ein tolles Erlebnis!!!

Mit Herrn Böttcher und Frau Ende hatten wir sehr viel Spaß, auch wenn es manchmal etwas anstrengend war! Dafür möchten wir uns auch noch einmal ganz herzlich bedanken!!!

 

                                                                  (Daria Küster, Ronja Ostermann, Aileen Frisch)    

 

Seite zuletzt geändert am 04.09.2009, 21:42 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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