Die schönsten Bilder und ein Teilnehmerinnen-Bericht von der

Lateinfahrt 2012

(Fotos: Joshua Kautz)

 

 

 

 

39°C, und es wird noch heißer...

 

Nach der 27-stündigen Busfahrt mit unserer immer treuen Heike, 42 Schülern aus der 10/3 und 10/4, 20 Partien „Uno“ und „Arschloch“ sowie der stetig wachsenden Temperaturanzeige waren unsere Erwartungen an den Campingplatz nicht mehr ganz so hoch. Höchste Priorität: Ein Bett und eine Dusche. Unsere Wünsche wurden erfüllt. Am nächsten Tag saßen wir dann bei 30°C beim Frühstück, und während wir durch die Steine der Stadt Herculaneum, (oder was davon übrig geblieben war) wanderten, stiegen die Temperaturen weiter an. Darum war es nur zu verständlich, dass einige beim Aufstieg des Vesuvs total fertig am Ende zurückgelassen werden mussten - und so (leider;)) auf Haukes rhetorisch sehr ausgeschmücktes Referat auf der Spitze des Vesuvs verzichten mussten. Nachdem unser Bus beim Weg auf den Vesuv einige schwerwiegende „Verletzungen“ erleiden musste, brachte Heike den Bus inklusive uns heil wieder nach Sorrent. Alle waren sich einig: Das musste der anstrengendste Ausflug gewesen sein. Doch Frau Meyer-Bienert, Herr Böttcher und Frau Schöttle kannten kein Erbarmen. Am Samstag wussten wir dann nämlich erst, was wirkliche Anstrengung bedeutet. Pompeji. Mehr Steine als Herculaneum, höhere Temperaturen als bei unserer Ankunft und längere Wege, die wir zurücklegen mussten, als auf dem Vesuv. Gerade an diesem Tag kam Frau Meyer-Bienert auf die Idee, unseren Zustand auch noch für alle Schüler des Gymnasiums Neu Wulmstorf sichtbar zu machen. Sie machte ein Gruppenfoto. (Sie finden es hier auf der Homepage.)  Dann unsere Erlösung: Sonntag. An Sonntagen soll man ruhen, - und auch wir hatten unseren freien Tag. Zum Entsetzen der Jungs und Entzücken der Mädchen hieß es dann aber irgendwann noch: Shoppen in Sorrent. Dort aßen wir Eis in einem bereits vom Papst besuchte Eisladen und kauften nutzlose und überteuerte Souvenirs. Nachdem wir Donnerstag gegen Italien bei der EM verloren hatten und wir regelmäßig von Italienern ausgelacht wurden mit „Haha, Germania!“, kaufte sich Leon auch noch eine feindliche, italienische Fußballperücke. Trotzdem wurde im Lokal ein Italiener sehr aggressiv, weil wir die Spanier wohl zu sehr angefeuert hatten. Frau Meyer-Bienert hatte aber alles im Griff und beschützte uns wagemutig. Am Montag waren wir dann nach einer neuen Besichtigung, unter anderem die einiger Tempel, an einem schönen Sandstrand und wagten uns alle ins Wasser. Das Wasser war fast so heiß wie die Lufttemperatur und der Sand überschritt alle bisher gekannten Temperaturen. Am Dienstag haben wir uns ein Museum angesehen und verbrachten den Rest des Tages am Pool auf unserem Campingplatz oder an der nahegelegenen Steinküste. Doch einen Aufstieg mussten wir noch hinter uns bringen: Capri. Villa Jovis befand sich natürlich auf dem zweithöchsten Berg der Insel. Nachdem wir den Weg rauf und wieder runter hinter uns gebracht hatten, stürmten wir alle begeistert ins türkisblaue Meer, bis wir merkten, dass es voller Müll war. Am Donnerstag ging es dann wieder zurück, und obwohl wir uns manchmal beschwert haben, teilweise aufgrund von nur zwei Herdplatten vegan gekocht haben, beim Duschen das ganze Bad überflutet wurde und wir manchmal Streit in unseren Bungalows hatten, war die Italienfahrt ein wirklich tolles Erlebnis, bei dem wir alle sehr viel Spaß hatten. Ein Erlebnis, mit dem wir nicht nur die Franzosen eifersüchtig machen konnten, sondern für das es sich auch wirklich lohnt, Latein zu wählen.

 

von Vera Munz und Julia Balk.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Foto: Mb)

 

(Foto: Mb)

 

(Foto: Mb)

 

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Seite zuletzt geändert am 12.07.2012, 10:08 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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