Studienfahrt 2013 an den Golf von Neapel

 

 

Ein Bericht der Klasse 10/3 

 

 

 

 


Donnerstag und Freitag ( 09.06.2013- 10.06.2013):

 

Als wir uns am Donnerstag von unseren Familien und Freunden verabschiedet hatten, sind wir, 38 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10/3 und 10/5 nebst Frau Müßler, Frau Meyer-Bienert und Herrn Böttcher um 11 Uhr von Neu Wulmstorf losgefahren. Nach langen 28 Stunden Busfahrt kamen wir am Freitagnachmittag endlich in Italien an und bezogen unsere Bungalows. Dann kühlten wir uns in der Badebucht des Campingplatzes ab. Nach einem selbstgekochtem Abendessen und einem lustigem Abend gingen wir alle müde und erschöpft ins Bett.



 

Samstag (11.06.2013):

 

Am Samstag besichtigten wir die gut erhaltenen und interessanten Ausgrabungen von Herculaneum. Als wir die gesamte Stadt besichtigt hatten und das erste unserer vorbereiteten Referate gehört hatten, fuhren wir zum Vesuv. Nachdem wir oben auf dem aktiven Vulkan angekommen waren, hörten wir das nächste gelungene Referat. Als wir den Campingplatz erreicht hatten, ließen die meisten von uns den Tag an der Badebucht ausklingen.



 

Sonntag (12.06.2013):

 

Am frühen Morgen brachen wir nach Paestum auf, wo wir uns die Stadt und die drei ausgezeichnet erhaltenen dorischen Tempel ansahen. Daraufhin folgte ein kurzer Besuch in dem Museum von Paestum. Anschließend verbrachten wir die restliche Zeit mit Baden und Fußballspielen am Sandstrand nahe der Ausgrabungsstätte.

 

 

 

 

 

 

Fazit:

Die Anfahrt zum Campingplatz war zwar anstrengend, doch haben sich die Besuche der verschiedenen Ausgrabungsstätten und des Vesuvs gelohnt.

Katalina und Jennifer, 10/3


 

Montag: Pompeji

Am Montag brachen wir früh auf um uns einen Teil der ausgegrabenen Stadt Pompeji anzugucken. Viele italienische Grundschulklassen interessierten sich dann doch eher für die deutschen Touristen! Es war erstaunlich zu sehen, wie viel noch von der Stadt erhalten ist. Durch die verschiedenen Referate konnten wir uns das Leben der Menschen in Pompeji gut vorstellen, von einer Bäckerei über die Tempel bis hin zu dem großen Amphitheater. Es gab also viel zu sehen, zu lernen und vor allem zu laufen!

 

 

 

 

 

Dienstag: quod libet

Am Dienstag war der „quod libet“ Tag, was so viel heißt wie „ was dir gefällt“.

An erster Stelle der Tagesordnung stand für viele „Ausschlafen“! Wir trafen uns dann um 11 Uhr mit unseren Lehrern um gemeinsam zum Strand zu einem Fischerdorf in der Nähe des Campingplatzes zu gehen.

 

 

 

Dort angekommen stürmten alle ins Wasser um sich abzukühlen.

Nach zwei Stunden am Strand traten wir den Rückweg zum Campingplatz an und durften uns dann aussuchen, ob wir am Campingplatz bleiben wollten, oder zu einer Shoppingtour in Sorrent aufbrechen wollten.

Der Teil, der am Campingplatz zurück blieb, ging entweder zum Pool (Badekappenpflicht! Der Spaß war vorprogrammiert) oder verbrachte die Zeit am Bungalow.

Melina Jakubowski

 

 

Mittwoch, 15.05.13: Capri

Der Mittwochmorgen bedeutete für uns alle früh aufstehen. Nachdem man sich ein Frühstück gezaubert hatte und die Schwimmsachen in die Taschen gesteckt hatte, trafen wir uns und machten uns auf den Weg zur Badebucht. Heute sollte es nämlich nach Capri gehen. Einziges Hindernis: die ungefähr 5 Kilometer Seeweg. Aber wir waren vorgewarnt wurden, manche hatten ihre Tüten auch schon griffbereit und so gut ausgerüstet betraten wir wagemutig das … nun ja nennen wir es Boot. Nach gut einer halben Stunde Fahrt erreichten wir ohne Zwischenfälle den „Marina Grande“, doch zum Entsetzen einiger, durch den Wellengang in Mitleidenschaft gezogener Mitschüler, verkündigten unsere Lehrer, dass wir im „Marina Piccola“ vor Anker gehen würden. Das hieß im Klartext, dass wir einmal um die Insel fahren würden. Doch auch dies hielten unsere Mägen aus und auf den Weg sahen wir die „Grotta azzurra“ (die „Blaue Grotte“) und auch noch die ein oder andere Sehenswürdigkeit. Dann erreichten wir den Hafen und ein paar unter uns waren sichtlich froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Kurz darauf machten wir uns dann auf den Weg zu unserem Ausflugsziel: die „Villa Jovis“, die, wie könnte es anders sein, sich auf dem dritt höchsten Berg der Insel befindet. Dort angekommen bot sich uns eine fantastische Aussicht, die den einstündigen Weg nach oben vollauf entschädigte. An den Ruinen der Villa hörten wir auch unser letztes Referat der Lateinfahrt. Auf dem Rückweg machten wir kurz bei der Piazzetta halt um unsere Portemonnaies zu erleichtern. Danach war eigentlich ein Strandaufenthalt geplant, doch weil sich das Wetter während unseres Aufenthaltes verschlechtert hatte, blieben die meisten am Strand sitzen. Nur ein paar Hartgesottene gingen ins Wasser, wurden nach kurzer Zeit aber von Feuerquallen vertrieben. Nach kurzer Wartezeit kam dann auch das Boot um uns wieder auf das Festland zu bringen. Die Rückfahrt war ziemlich unspektakulär, da viele vom Schlaf übermannt wurden und so ging die eine Stunde Fahrzeit rasch vorüber. Wieder am Campingplatz angekommen, ging jeder erst mal seinen eigenen Weg, aber am Abend trafen wir uns alle um gemeinsam Pizza zu essen.


 

Donnerstag, 16.05.13: Abfahrt:

Der letzte Tag war gekommen. Nach dem Frühstück machte sich jeder Haushalt daran seine Bungalows aufzuräumen. Die Lehrer führten ihre Endinspektion durch. Nachdem alles für in Ordnung befunden wurde, durften wir unser Gepäck in den Bus bringen. Und dann selbst für die nächsten 28 Stunden auf den Sitzen platznehmen. Die Zeit vertrieben wir uns wie auf der Hinfahrt mit Kartenspielen, Musik und zum größten Teil mit Schlaf. Jeder dachte nochmal über die vergangene Woche nach und wohl alle kamen zu dem Schluss, dass sich fünf Jahre Latein doch gelohnt hatten. Bei Temperaturen, die Italien alle Konkurrenz machten, kamen wir letztendlich in Neu Wulmstorf an und hatten Interessantes zu erzählen, denn es war eine wirklich abwechslungsreiche und lehrreiche Studienfahrt, die uns allen viel Spaß gemacht hat.


 

Lukas Frenz 10/3

 

 

Bilder: Mb

 

 

 

 

 

Seite zuletzt geändert am 04.06.2013, 21:43 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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