Sorrent 2016

 

 

Tag 1 – Ankunft + Vesuv + Campingplatz
Unsere Lateinfahrt begann damit, dass wir uns um halb fünf Uhr morgens am Flughafen getroffen haben. Um 6:15 Uhr startete unser Flieger nach Neapel. Es war den Flug über nebelig und so konnten abgesehen von Wolken nur über den Alpen ein paar Berggipfel sehen. In Neapel angekommen, mussten wir auf einen Bus warten, der uns direkt zum Vesuv bringen sollte. Es war nicht sonderlich warm und so ließ es sich auch in der Mittagssonne gut aushalten. Alle im Bus ging gleich das nächste „Abenteuer“ los. Der Verkehr in Italien. Die Straßen waren sehr voll, aber dennoch haben wir irgendwann die Serpentinen, welche uns den Vesuv hinaufbringen sollten, erreicht. Der Ausblick war großartig bis wir so weit oben waren, dass wir wieder auf Wolken blickten. Am Halteplatz für Busse begaben wir uns dann auf einen noch ca. 20 minütigen Fußweg steil nach oben.
Heil oben angekommen, und immer noch auf Wolken blickend, begann das erste Referat der Fahrt. Anschließend war es jedem selbst überlassen ob man den Krater anschauen wollte, oder nicht. Eine beeindruckende, tiefe Grube, aus der es zeitweise dampfte, und einige abstrakte Felsformationen waren dann der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, bis es Zeit zum Abstieg wurde.
Nachdem wir die Serpentinen heil wieder heruntergefahren waren, ging es per Bus in unsere Behausung, genannt „Nube d´ Argento“. Jetzt wurde ausgepackt und eingekauft
bis alle gemeinsam zu einem Spaziergang nach Sorrent aufgebrochen sind. Jeder war für sein Abendessen selbst verantwortlich, nachdem aber alle satt waren, wurde sich noch zu einem heiteren Beisammensein getroffen, bis schließlich alle fertig in ihren Betten lagen und der nächste Tag anstand.

 

 

 

 

 

Tag 2 - Herculaneum
Nach einer kräftigen Prise Schlaf konnten wir erst einmal in der Bahn entspannen. Eine Bahn, die harte Sitze hatte und jederzeit hätte auseinanderfallen können. Na ja, auf jeden Fall waren wir danach in Herculaneum. Wie kann man sich die Stadt vorstellen, so alt, wie sie ist? Na ja, ganz einfach: Steine, Geschichten, Statuen, Steine, Tempel, Tavernen, Steine, Schmuckstücke, Wohnhäuser, Ach ja, hab ich schon Steine erwähnt?
Immerhin: Allzuweit war der Weg durch Herculaneum nicht. Das ausgegrabene Areal ist etwa 900 m2 groß. Nur diese verdammte Sonne war ganz schön nervtötend. Danach
durften wir machen, was wir wollen.

 

 

 

 

 

 

 

Tag 3 - Pompeji

7 Uhr: Die Wecker in allen Bungalows klingelten und nach einer meist kurzen Nacht
krochen alle aus ihren Betten. Denn schon wenig später erschienen einige Jungs bei den
Mädchen zum Frühstück. Es folgte das Packen der Taschen für einen anstrengenden Tag:
Pompei.
Zuerst hieß es wieder laufen zum Bahnhof in Sorrent. In der Bahn hatten wir Glück und
bekamen einen Sitzplatz, sodass man sich noch einen Augenblick ausruhen konnte.
Sobald alle ausgestiegen waren, begann der Ausflug womit? Richtig, dem Laufen zur
Ausgrabungsstätte. Nach dem ersten Blick auf dem Plan wurde uns erst die Größe des
kompletten Gebietes klar: 66 Hektar (100 Fußballfelder). Natürlich waren die Gebäude, die
wir besichtigen wollten, auf dem ganzen Gebiet verteilt.
Erste Station war das Amphitheater mit einer Sonderausstellung mit original erhaltenem
römischen Essen. Es folgten verschiedene Theater, Villen oder Privathäuser einzelner
Personen aus Pompei und Thermenanlagen. Besonders die Stabianer Thermen waren
aufgrund ihrer Größe beeindruckend. Danach folgte eine 30 minütige Pause im Schatten
auf dem Forum (ja, wir hatten ein kleines Stück Schatten gefunden). Dann besuchten wir
die riesige Casa del Fauno, ein 3.000 Quadratmeter großes Privathaus. Doch im Gebäude
fiel Frau Wrede plötzlich auf, dass sie ihre Kamera im Restaurant von der Mittagspause
vergessen hatte. Als auch diese eingesammelt war, wurde noch die Wasserversorgung
von Referenten erklärt. Dann stand nur noch der Besuch der Villa der Mysterien an, die
am Rande des Gebietes liegt. Da aber der ursprüngliche Weg gesperrt war, musste ein
großer Teil der Stadt durchquert werden, doch auch das schafften wir.
Nach einer Wasserschlacht im Pool zur Abkühlung und einem leckerem Abendbrot wurde
der Abend auf der Terrasse ausgeklungen. Das Resümee des Tages: zwei Personen mit
Sonnenstich, Sonnenbrände bei fast allen Personen, viele schmerzende Füße und Beine
und viele neue Schrittrekorde auf den Handys: Fast 20 Kilometer sind wir tagsüber in der
prallen Sonne gegangen.

 

 

 

 

 

 

 

Tag 4 – Amalfiküste + Paestum
Treffpunkt war um 8:45 Uhr, da der Bus eigentlich um 9 Uhr kommen sollte (20 Minuten
später war er dann auch da). Dann sind wir an der Amalfi-Küste vorbeigefahren, eine
wunderschöne Aussicht, die man vor allem an dem Aussichtspunkt in Positano hatte. Doch
die schöne Aussicht hatte nicht jeder, denn Einigen wurde bei den engen, kurvigen
Straßen etwas schlecht.
Als wir dann im Ort Amalfi waren, hatten wir erst Zeit, um uns da umzuschauen und viele
haben sich ein sehr leckeres und teures Eis geholt, oder etwas anderes Essbares. Jeder,
der den Dom von Amalfi noch nicht bei seinem Rundgang bewundert hatte, erhielt eine
persönliche Führung von Herrn Böttcher. Danach sind wir baden gegangen und dann
weitere 2,5 Stunden nach Paestum gefahren.
In Paestum angekommen, ging die Führung los. Als erstes haben wir allgemeine
Informationen zu Paestum erhalten, um danach zum Tempel der Athene zu gehen.
Anschließend ging es zum Forum und zum Amphitheater, um im Anschluss noch
Informationen zu den Hera-Tempeln zu bekommen. Dann begann die Rückfahrt, diesmal
zum Glück über die Autobahn. Gegen halb 8 waren wir wieder zurück auf dem
Campingplatz.

 

 

 

 

 

 

 

Tag 5 – Strand + Kochwettbewerb
An unserem fünften Tag am Montag hatten wir uns vorgrenommen, endlich im Mittelmeer
baden zu gehen. Dafür wanderten wir zum nächsten Fischerdorf, in dem es einen Strand
aus Kies gab, der zum Baden und Sonnen einlud. Das Wasser war herlich warm und klar,
man konnte bis zum Grund schauen. Am Abbend veranstalteten wir einen
Kochwettbewerb. Unsere fünf Bungalows mussten jeweils eine selbstgemachte Soße mit
Nudeln vorbereiten. Die Gewinner wurden dann durch die Geschmacksprobe von Herrn
Böttcher und und Frau ermittelt. Anschließend haben wir alle die Soßen zusammen
probiert und den Tag ausklingen lassen.

 

 

 

 

 

Tag 6 - Capri
Jetzt war der letzte ganze Tag in Italien schon gekommen und es stand noch ein letzter,
anstrengender Ausflug auf dem Programm. Mit der Fähre ging es um 8:45 vom Hafen in
Sorrent nach Capri. Dort angekommen begaben wir uns auf einen steilen, kurvigen
Fußmarsch bis zu einer der höchsten Anhöhen, auf der die Villa Jovis stand. Die Villa
Jovis war die Behausung des ehemaligen römischen Kaisers Tiberius. Die letzte
Referatsgruppe führte die Klasse durch die Ruine. Nachdem Sklavenräume, die
Privatgemächer von Tiberius und viele weitere Bereiche besichtigt wurden, begann die
Wanderung zurück zur Stadt Capri. Dort waren Souvenirshops, Eisläden und Cafés, die
Orangensaft für 7 Euro verkauft haben. Alles in allem war es nun einmal eine
Touristenhochburg.
Auf dem Rückweg zum Hafen haben wir uns noch kurz verlaufen, haben die Fähre aber
erwischt und waren zügig wieder in Sorrent. Dort wurden noch die letzten Souvenirs
gekauft, oder ein Eis gegessen bevor es zurück zum Campingplatz ging. Während die
einen mit dem Packen begonnen hatten, waren die anderen den Pool genießen oder für
den Rückflug einkaufen.
Am Abend hat fast die ganze Klasse bei dem vorhandenen Restaurant Pizza gegessen.
Spontan wurde auch noch auf der Feier von anwesenden Belgern getanzt und die Nacht
fing für einige erst sehr früh morgens an.

 

 

 

 

 

Tag 7 - Rückreise
Am Mittwoch ging es für uns im Bus Richtung Flughafen in Rom. Es gibt ja
bekanntermaßen nichts spannenderes als ganze 5 Stunden lang im engen Bus zu sitzen,
weil ja dummerweise kein Flug von Neapel aus geht. Und was man alles machen konnte:
Schlafen, Handys leeren, rausschauen. Das wars. Toll. Als wir dann am Flughafen
ankamen ging es dann endlich gegen 20:15 Uhr mit einiger Verspätung zurück nach
Deutschland.

 

Seite zuletzt geändert am 22.06.2016, 16:43 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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