Exkursion der 10/4 zur Konzertprobe der Hamburger Philharmoniker

 



Am 14. Februar '14 unternahm die Klasse 10/4 mit den Lehrern Frau Brömel-Schäfer und Herrn Bröer einen gemeinsamen Ausflug zu einer Orchester-Probe für ein Konzert des Philharmonieorchesters Hamburg in der Laeiszhalle. Thema der Orchester-Probe waren Stücke von Felix Mendelssohn Bartholdy, passend zu unserem momentanen Unterrichtsthema „Romantik“.

Wir fuhren um 10:01 Uhr mit der Bahn zum Jungfernstieg und von dort aus zum Gänsemarkt. Vor der Konzerthalle machten wir noch ein Klassenfoto und gingen dann hinein. Die Halle bestand aus einer großen Bühne und einem dreistöckigen Zuschauerraum. Die Probe begann mit ein paar Worten einer Moderatorin, die uns alle begrüßte und dann den Dirigenten Christopher Hogwood, der aus England kam, vorstellte. Hogwood ist vor allem dadurch bekannt, dass er sich um historische Aufführungspraktiken verdient gemacht hat. Die Moderatorin erklärte die besondere Aufstellung des Orchesters, z.B. dass in diesem Fall die 1.Geigen und die 2. Geigen sich gegenüber saßen, und sie erzählte etwas über den Inhalt der Stücke.

Die Probe begann mit dem Stück "Die schöne Melusine" (op.32 von 1833). In dieser Konzertouvertüre geht es um ein Mädchen, das Melusine heißt. Sie hat sich in einen Ritter verliebt. Aber Melusine heiratet ihn nur unter der Bedingung, dass er sie für bestimmte Tage allein lässt. Melusine ist nämlich eine Meerjungfrau. Doch der Ritter lüftet das Geheimnis. Er verlässt sie daraufhin. In dem Stück konnte man gut die Gefühle hören.

Danach kam die Sinfonie Nr.4 in A-Dur, die so genannte "Italienische" Sinfonie (1834). Der zweite Name ist aber nicht offiziell, nur Mendelssohn-Bartholdy hat sie so in seinen Briefen an seine Familie genannt, da er in der Zeit eine große Reise nach Italien machte. Das ist bis heute eine seiner berühmtesten Sinfonien, besonders der Anfang des Stücks ist sehr bekannt. Mendelssohn war sehr selbstkritisch und hat auch diese Sinfonie – bis auf den ersten Satz - mehrfach überarbeitet. Geprobt wurde die letzte Fassung der Sinfonie.

Der 1. Satz wirkt sehr fröhlich und verspielt, während der 2. Satz eher im Stil des Barock komponiert ist. Er wirkt insgesamt nicht mehr so fröhlich. Der 3. Satz ist ein Menuett, das aber ungewöhnlich schnell ist. Der letzte Satz steht in Moll, was ebenfalls ungewöhnlich ist, denn meistens sind solche Sätze eher triumphal, und die Sinfonie steht eigentlich in Dur. Trotzdem ist der Satz schwungvoll durch den Rhythmus des Saltarello (italienischer Springtanz).

Insgesamt war die Probe sehr spannend und schön, denn die Atmosphäre war einfach stimmig. Trotzdem fanden wir die Probe relativ kurz, aber das lag daran, dass das Orchester die Stücke perfekt beherrschte.



Annalena Koch, Kim Sietmann, Inga Brömel-Schäfer

 

Seite zuletzt geändert am 17.02.2014, 12:04 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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