Bericht vom  Musikprojekt “Papagenos Zauberflöte”

(oder: "Zauberflöte Reloaded")

 

Wir, der Musik Leistungskurs des Gymnasiums Neu Wulmstorf, stecken mitten in den Vorbereitungen für die Aufführung der Oper “Die Zauberflöte”.

 

 

“Die Zauberflöte” von Wolfgang Amadeus Mozart gehört zu den abiturrelevanten Themen und wird von uns am 15. Januar 2009  aufgeführt.

Bei “unserer” Zauberflöte handelt es sich natürlich nicht um die Originalfassung, die nebenbei bemerkt etwa 3 Stunden dauert und damit jeden Rahmen sprengt, sondern um eine eigene, von uns entworfene, modernere Fassung.

Der Weg zur Aufführung ist, wie wir im Laufe des Halbjahres festgestellt haben, ziemlich lang. Er fing bei uns mit dem erstmaligen Lesen der Oper an, führte dann über einen Besuch der Hamburger Staatsoper zu vielen Diskussionen und ständigem Überlegen, wie wir selbst “Die Zauberflöte” darstellen können.

 

Aber lesen Sie selbst, wie unsere Oper immer mehr Struktur bekommt und hoffentlich bald “aufführbar” ist.

 

 

Der Weg zur “Zauberflöte Reloaded”

 

In der ersten Zeit ging es bei uns im Kurs erst einmal um die Zauberflöte an sich. Um was geht es in der Zauberflöte? Was ist eine Oper? Welche Symboliken werden von W. A. Mozart und E. Schikaneder, der den Text in Zusammenarbeit mit Mozart geschrieben hat, verwendet? Mit welchen Charakteren hat man es in der Zauberflöte überhaupt zu tun? Dies waren nur einige der Frage, die wir uns ganz am Anfang gestellt haben.

Begriffe mussten spätestens bei der Harmonischen Analyse vom ersten Quintett geklärt werden. Vor allem, weil die erste Klausur nicht lange auf sich warten ließ.

 

 

 

Nachdem uns Frau Brömel-Schäfer dann in ihre Pläne einer Aufführung einweihte, überlegten wir gemeinsam, wie wir als 12er/13er Kurs eine Oper umsetzen können. Natürlich ist keiner von uns professioneller Opernsänger und fast alle waren, als wir uns die Zauberflöte in der Staatsoper angesehen haben, das erste Mal in ihrem Leben in einer Oper.

 

Deswegen wurde überlegt, was “machbar” ist und was definitiv umgeschrieben werden muss.  Das dreigestrichene “ f ” ist für kaum eine Sängerin singbar, geschweige denn von einem Kurs, der überwiegend unter der Dusche singt. Die bekannte Arie “Der Hölle Rache”, die von der Königin der Nacht gesungen wird, musste also umgeschrieben und abgeändert werden.

 

Die Möglichkeit “Playback” zu singen gibt es zwar, wir haben sie aber in den letzten Wochen abgelehnt. Ein  Musik-LK sollte unserer Meinung nach zeigen, was er kann, und nicht zeigen, bei welchen Arien er nicht mehr weiter wusste. Mit ein bisschen Kreativität und etwas moderneren Interpretationsansätzen lässt sich schließlich viel machen.

 

Papageno spielt bei uns die tragende Rolle und erzählt seinen Kindern im Rückblick, was damals alles passiert ist. Die Kinder wollen wissen, wie ihre Eltern (Papageno und Papagena) sich kennen lernten und wie die Freunde der Familie (Tamino und Pamina) zueinander gefunden haben.

 

Als dann endlich zumindest der grobe Umriss unserer Zauberflöte stand, mussten Kostüme und Requisiten her. Außerdem mussten wir uns um das Bühnenbild kümmern. Der Kunst - Grundkurs des 13. Jahrgangs wird das Bühnenbild und die Plakate gestalten.

 

 

 

Spielen wollen wir “Die Zauberflöte Reloaded” auf zwei verschieden hohen Ebenen.

Die niedrigere Ebene ist die, auf der die Gegenwart gespielt wird, das heißt die “Papageno - Familie” mit dem “Erzähler” Papageno. Auf der anderen etwas höheren Ebene wird alles gespielt, was vorher passiert ist, also das, was ursprünglich die Oper ist und im originalen Textbuch steht.

Das heißt, ein neuer Text musste geschrieben werden und alles musste an unsere Idee angepasst werden. Eine Menge Arbeit...

 

Mittlerweile steht der Text und die Rollen sind auch schon verteilt. Letzten Freitag (5.12.08) haben wir eine vorläufige Kostümprobe gemacht. Die nächste Zeit werden wir also mit dem musikalischen Teil der Oper zubringen und natürlich die szenische Darstellung üben.

 

Wir haben uns eben eine etwas andere Version der Zauberflöte ausgedacht. So viel lässt sich aber schon jetzt sagen: Es hat sie noch nie gegeben und sie wird erstmalig von uns in dieser Fassung am 15. Januar 2009 aufgeführt. Bis dahin gibt es für uns noch Einiges zu tun.

 

Text: Johanna Klahn

Bilder: Frau Brömel-Schäfer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seite zuletzt geändert am 10.12.2008, 13:08 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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