Impressionen von der Elbphilharmonie

 

 

 

Die Geographen ( und Gäste ) haben am 12. Juli eine Führung durch die Elbphilharmonie durchgeführt. Die Besichtigung führte über 12 Etagen, eröffnete wunderbare Blicke über Hamburg und gab Einblicke in das Innenleben der Philharmonie; wobei der große Konzertsaal besonders beeindruckend war .

Leider ist es strengstens verboten im Inneren des Gebäudes zu photographieren, so dass die hier gezeigten Fotos (von Fi) sich auf Außeneindrücke beschränken müssen.

 

 

 

 

 

Eine Teilnehmerin (O. Wrede) berichtet:

 

Wenn eine Gruppe von 20 Leuten sich lärmend im zwölften Stock der Hamburger Elbphilarmonie versammelt und mindestens ein Drittel davon ermahnt werden muss, weil es getrödelt oder die gut sichtbaren Absperrungen überschritten hat, ist das kein Schülerausflug von Fünftklässlern, sondern ein Treffen der Fachschaft Erdkunde des Gymnasiums Neu Wulmstorf.

Am letzten Samstag haben sich die Erdkundler zu einer „Alternativ-Konferenz“ in der Speicherstadt getroffen, um die Elbphilarmonie zu besichtigen und bei einem anschließenden Essen über aktuelle Themen der Fachschaft zu sprechen.

Gut ausgerüstet mit Schutzhelmen und Sicherheitsschuhen haben wir uns um halb vier von den Magellanterrassen aus Richtung Elbphilarmonie aufgemacht, geführt von einer kernigen Dame, die durchaus wusste, wo es langgeht. In den folgenden anderthalb-Stunden haben wir von ihr nicht nur viele Informationen über die Elbphilarmonie erhalten und gute Einblicke in den Bau gewonnen, sondern auch gleich noch etwas über die Disziplinierung von größeren Gruppen gelernt („So geht das nicht, Herr Fischer, wir haben einen festen Zeitplan, der eingehalten werden muss!“). Außerdem wurden all unsere Sorgen über die Finanzierung der nicht durch Spendengelder abgedeckten 7 Millionen Euro zerstreut, da diese durch den Verkauf der 45 Privatwohnungen im 25. Stock spielend eingebracht werden dürften. Immerhin ist ein Quadratmeter schon zum Schnäppchenpreis von etwa 25.000 Euro zu erhalten. So war dann auch ein Thema beim anschließenden Essen, ob nicht ein Fachraum mit Blick auf Elbe und Speicherstadt dem Engagement der Erdkundler durchaus angemessen wäre. Immerhin haben wir im Stechschritt das Gebäude durchmessen, uns gehorsam disziplinieren lassen und alle Eindrücke in Schrift und Bild protokolliert. Nun fehlen also nur noch die edlen Spender...

Alles in allem war es eine lohnenswerte Exkursion, die uns gezeigt hat, wie komplex die Logistik für ein solches Bauvorhaben ist und welch vielfältige Interessen dabei berücksichtigt werden müssen.

 

 

 

 

 

Seite zuletzt geändert am 21.07.2014, 10:56 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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