Exkursion ins Amtsgericht Hamburg-Harburg
 


Zum Abschluss der Unterrichtseinheit „Jugendliche in der Rechtsordnung der BRD“ in Politik besuchte die Klasse 8/1 mit Hrn. Röthig (Lehrer) und Hrn. Heitefuß (Elternbegleitung) am 12.04.2011 das Amtsgericht Hamburg-Harburg, um dort von 9 Uhr bis 12:30 Uhr drei öffentlichen und sehr abwechselungsreichen Verhandlungen zu folgen.
Hier ein persönlicher Bericht von zwei Teilnehmerinnen:

 

 

 

Besuch im Amtsgericht Harburg

Am 12.April.2011 waren wir, die 8/1 mit unserem Politiklehrer Herrn Röthig und Herrn Heitfefuß, im Amtsgericht Harburg um uns drei Gerichtsverhandlungen anzusehen und mit zu erleben, wie es in einem Gericht von statten geht. Nachdem wir von der S-Bahn aus zum Gericht gingen, mussten wir ca. eine Viertelstunde warten, bis die 1. Gerichtsverhandlung begann. Diese war aber schon nach 20 Minuten beendet, da der Angeklagte, der wegen Bedrohung angeklagt war, sich nicht kooperativ verhielt, und damit das Wort der Zeugin als glaubwürdig erklärt wurde.  

Danach hatten wir erneut eine Pause von einer halben Stunde, in der wir dem Richter und dem Staatsanwalt Fragen stellen konnten. Die darauf folgende Gerichtsverhandlung handelte von einem Fall, in dem der Angeklagte der Fahrerflucht nach Sachbeschädigung beschuldigt wurde, was mit einem Vergleich abgeschlossen wurde. Dieser Fall dauerte auch ungefähr 20 Minuten.

Nach einer weiteren Pause nahmen wir an der dritten, und damit letzten, Gerichtsverhandlung für uns teil. Hier ging es um öffentliche sexuelle Belästigung auf der Straße. Dieser Fall war der schwerwiegendste, den wir begleiten durften. Er nahm fast eine Stunde und 40 Minuten in Anspruch, da drei Zeugen befragt werden mussten. Weil bei diesem Fall ein, von dem Staat vorgeschriebener, Verteidiger anwesend sein musste, konnten wir diesem nach der Verhandlung auch noch Fragen zu seinem Beruf stellen.

An diesem Tag lernten wir viel über den Aufbau und den Ablauf einer Gerichtsverhandlung. Wir waren insgesamt knapp vier Stunden in Harburg im Amtsgericht, von wo wir viele neue Erfahrungen mitnahmen. Nun hoffen wir, selbst nie auf einer Anklagebank sitzen zu müssen.

 

Lisa Ponitz und Dorothea Heitefuß, 8/1

 

 

Seite zuletzt geändert am 15.05.2011, 19:21 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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