Ein Blick ins eigene Genom

(Praktikum des 12er Bio – Lks von Frau Dicke am 21.08.13 im NWZ Hamburg)

 

 

Der Biologie - Leistungskurs von Frau Dicke macht sich frühmorgens zum naturwissenschaftlichen Zentrum des LI Hamburg auf, um dort einen tieferen Einblick in seine eigenen Erbanlagen zu erhalten. Nach einer etwa einstündigen Anfahrt kommt der Kurs in dem riesigen Schulkomplex an, wird gleich von der Dozentin in Empfang genommen und in das Genlabor geführt.

An diesem Tag werden die Praktikanten von Frau Dr. Rebstock, der leitenden Dozentin, und einer weiteren Lehrerin, Frau Dr. Dahm, betreut. Im Anschluss an eine kurze Vorstellung und Einführung in das bevorstehende Programm geht es denn auch gleich los. Jedoch nicht mit dem eigentlichen Versuch, sondern zunächst mit Pipettierübungen. Hierbei soll der Gebrauch der zu benutzenden Geräte geübt werden. Mit den hochsensiblen Pipetten erfolgt jetzt eine mehrfache Vermischung von Wasser und Tinte, bis die gewünschte Verdünnung erreicht ist. Die Ergebnisse sind trotz kleiner Abweichungen (erkennbar an der Farbstufe) sehenswert.

Endlich kann man jetzt mit dem eigentlichen Experiment beginnen. Und das bedeutet erst einmal eine kleinschrittige, gründliche Vorarbeit. Um an das kostbare Genmaterial zu kommen, müssen Zellen aus der Mundschleimhaut entnommen werden. Daraus wird anschließend mit etwas Aufwand die DNA isoliert. Ist dies geschafft, ist die Probe auch schon fast bereit für die PCR, die Polymerasekettenreaktion. Dies ist ein Prozess, bei dem ein ausgewählter DNA-Abschnitt gezielt vermehrt werden kann. Nachdem den Proben noch die erforderlichen Reaktionskomponenten hinzugefügt wurden, kommen diese in einen sogenannten Thermocycler, ein Gerät, in dem die PCR nun automatisch bei wechselnden Temperaturstufen abläuft.

Die Praktikumsteilnehmer können jetzt eine 50minütige Mittagspause einlegen, welche der Kurs zum Essen und geselligen Beisammensein beim Dönerladen neben dem Schulgebäude nutzt.

Nach der Pause kehren alle wieder ins Genlabor zurück, um nun die bevorstehende Gelelektrophorese vorzubereiten. Die PCR-Ansätze werden dann in sogenannte Taschen des selbst gefertigten Gels eingebracht. Die Gelelektrophorese zeigt als Ergebnis durch ein Bandenmuster die Länge der Genabschnitte, die aus der DNA isoliert und vermehrt wurden. Während der kurzen Wartephase erläutert die Dozentin noch einmal das Verfahren zum Erstellen eines Vaterschaftstests sowie eines genetischen Fingerabdrucks.

Dann kommt es, durch die zügige Arbeitsweise eine Stunde früher als vorgesehen, zur Auswertung unserer Ergebnisse. Dies waren zur Freude aller Anwesenden sehr sehenswert, sodass der große Aufwand sich wirklich gelohnt hat.

Zuletzt spricht die Dozentin noch einmal ihr Lob an die Praktikanten aus, die sowohl gewissenhaft sowie sorgfältig als auch schnell gearbeitet haben und verabschiedet sich von dem Kurs, der schließlich nach einem langen, aber aufregenden und lehrreichen Tag den Heinweg antreten kann.

(P. Nagel)

Danke!!

Ein großer Dank geht an den Schulverein des Gymnasiums Neu Wulmstorf, der die lehrreiche Exkursion überhaupt erst mit einer großzügigen Unterstützung ermöglicht und damit auch hier wieder bei der Verwirklichung von besserem Unterricht und nachhaltigem Lernen geholfen hat!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seite zuletzt geändert am 29.08.2013, 08:47 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

Das Neueste

Sprachenwettbewerb 2017

Bundesfinale Dresden

Weiterlesen


Jambo

Pfandflaschen für Tansania

Weiterlesen


Oberstufenbücher

Verkauf an Klasse 10

Weiterlesen


Klassenstufe 10:

Fahrt zur Ideen-Expo 2017

Weiterlesen


Klassenstufe 8:

Paten gesucht!

Weiterlesen



Aktualisiert


Gestern

Adressen



3 Tage und älter

Beratungslehrer


Frankreich


DasEineLied-Konzert-6-2017


DELF-AG


Schüleraustausch und Auslandsaufenthalt


Leistungsbewertung


Ziele und Inhalte des Unterrichts


Warum Französisch lernen?


Französisch am Gymnasium Neu Wulmstorf