Verabschiedung von Frau Dicke, Frau Klenner und Frau Kaupat

 

„Nehmt Abschied, Schwestern!“

 

In Rahmen des Schuljahres-Ausklangs wurden am 28.7. am GNW drei Lehrerinnen verabschiedet, die mit Wirkung zum 1.8.2014 in den Ruhestand gehen: Frau Dicke (Bio / Chemie), Frau Klenner (Mathe / Geschichte) und Frau Kaupat (Deutsch / Politik).

 

 

In der kollegial-familiären Feierstunde im Forum hob Schulleiter Lindemann bei Frau Klenner hervor, dass sie , da sie aus anderen Schulformen 2004 ans Gymnasium kam, zunächst mit ihren festen pädagogischen Regeln und Prinzipien aufgefallen sei. Diese seien am Gymnasium nicht so verankert gewesen, wie sie es sich gewünscht hätte, aber man habe eingesehen, dass gerade die neuen Jahrgänge 5/6 tatsächlich festere Regeln brauchen, voneinander gelernt und einen guten Kompromiss gefunden. Nach seinem Eindruck war Frau Klenner eine der am besten vorbereiteten Kolleginnen an der Schule gewesen, die auch ihre Aufgaben als Klassenlehrerin engagiert ausgeübt habe.

Im Privatleben ist Frau Klenner eine große Garten-Liebhaberin und -Kennerin und auch eine begabte Heimwerkerin: Diese Hobbys waren für das Kollegium (Herrn Bartels für die Fachgruppe Mathematik, Herrn Martens für die Fachgruppe Geschichte und Frau Martens-Hoppe für den Personalrat) die Zielpunkte für Zukunftswünsche, Abschiedsgeschenke und Dankesworte. Besondere Heiterkeit erzielten die beiden Kollegen, als sie Blitzlichter aus der Zusammenarbeit mit Frau Klenner zum Besten gaben: Herr Martens hat dabei offenbar prägende Impulse für seine Mappenführungs-Kriterien bekommen, während bei Herrn Bartels die weihnachtlichen Backwerke Frau Klenners sowohl retrospektives Schwelgen als auch Verlustängste für die Zukunft hinterlassen...:))

Frau Klenner ergriff selbst noch kurz das Wort, um einerseits zu bestätigen, dass die Atmosphäre im Kollegium gut gewesen sei und sie sich am GNW wohl gefühlt habe, andererseits aber auch um zu beklagen, dass das Land als Dienstherr in mancherlei Hinsicht seine Fürsorgepflicht nicht angemessen ausgeübt habe, was sie pessimistisch in die Zukunft des Lehrerberufs blicken ließ.

 

 

 

Beim Blick in Frau Kaupats Akte stellte der Schulleiter fest, dass es mancherlei biografische Überschneidungen zwischen ihnen gegeben habe, die aber erst am GNW dazu führten, dass man voneinander Kenntnis nahm. Frau Kaupat studierte in Hamburg Deutsch und Sozialkunde, und zwar in politisch unruhigen&interessanten Zeiten, nämlich von 1970 bis 1975. Nach zwölf Jahren am Gymnasium Winsen kam sie 1994 nach Neu Wulmstorf. Im Fachbereich Politik war seinerzeit der Frauenanteil recht gering, so dass sie „von vornherein eine Bereicherung“ für die Schule gewesen sei.

Die Fachgruppen Deutsch und Politik nahmen mit einem kleinen Sketch Abschied von Margit Kaupat, in dem sie (kongenial mit einer grünen Perücke von Frau Minkler gespielt) in einem Lehrerzimmer-Albtraum von allen Seiten mit zusätzlicher Arbeit bedrängt wird, unter der sie schier unterzugehen droht. Am Ende löst sich diese „Zumutungssituation“ dann aber als böser Traum auf.

 

 

 

 

 

Frau Dicke war die kürzeste Zeit von den drei Pensionärinnen am GNW (10 Jahre), hinterlässt hier aber bleibende Eindrücke. Herr Lindemann beschrieb sie als „Understatement-Typ“, der bescheiden, unaufdringlich und selbstverständlich daher komme, sich aber durch „große fachliche Kompetenz, große Klarheit und die echte Gabe, Kompetenz mit Freundlichkeit und Wärme“ zu verbinden, in kurzer Zeit Anerkennung und große Wertschätzung verdient habe. Fachliche und menschliche Ernsthaftigkeit, gepaart mit feinem Humor und der Bereitschaft, jederzeit kollegial für die Fachschaft einzuspringen und Unterrichtslücken zu schließen, kennzeichneten die Arbeit von Frau Dicke am GNW besonders, und damit habe sie sich nicht nur unter den Kolleginnen und Kollegen, sondern auch in der Schülerschaft (vor allem der Oberstufe) einen ausgezeichneten Ruf erworben.

 

 

 

Die Fachgruppen Chemie und Biologie versorgten die scheidende Kollegin zunächst (in einer augenzwinkernden Aktion!) mit auch im Privatleben „unverzichtbaren“ Lehr- und Lernmaterialien und schenkten ihr dann zum Abschied einen Shakespeare-Impro-Theaterabend („hidden shakespeare“) im Schmidt Theater in Hamburg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eingerahmt wurden die Verabschiedungen von drei Chordarbietungen: Eingangs sangen die vier Musiklehrkräfte Birk, Brömel-Schäfer, Wallschlag und Jegminat a cappella den von Manfred Birk komponierten Kanon „Im Jahre 2014“, abschließend ertönte von einem gemischten Kollegiumschor nach der Melodie „Auld Lang Syne“ (schottische Volksweise) das passende Abschiedslied „Nehmt Abschied, Schwestern!“, gefolgt vom Rausschmeißer „Jetzt ist Schluss!“.

Dann konnten das wunderbare Büffett und der von Gerd Kölln angeworfene Grill gestürmt werden, und die Verabschiedung klang in einem schönen sommerlichen Kollegiumsfest aus.

 

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Seite zuletzt geändert am 29.07.2014, 09:52 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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