Die offizielle Verabschiedung:

Lindemann & Waldbüsser

 

 

 

Bei vielen Gästen war zunächst ein emotional-gemischtes Statement zu hören: Einerseits: „Wie schön, mal wieder hier zu sein und so viele Menschen, die das GNW tragen oder es begleitet haben, an einem Ort versammelt zu sehen!“, und andererseits: „Welch trauriger Anlass! Wie wird es nun mit dem GNW ohne Lindemann und Waldbüßer weitergehen?“.

 

Die Rede ist von der offiziellen Verabschiedung des Schulleiters Peter Lindemann und seines Stellvertreters Peter Waldbüßer am Abend des 22. Januars 2016 im Forum des GNW. Musikalisch wurde die offizielle Feier eingerahmt von der Concert Band des GNW, geleitet von Kirsten Jegminat, und einem Beitrag eines Lehrerchores („You have got a friend!“). Frau Brömel-Schäfer als designierte Stellvertreterin des neuen Schulleiters übernahm die Begrüßung der etwa 160 Gäste im gut gefüllten Forum: Vertreter des öffentlichen Lebens des Landkreises und der Region, die (ebenfalls zum 1.2.2016 aus dem Amt scheidende) Dezernentin Reimers von der Landesschulbehörde, Kollegium und viele ehemalige Kolleginnen und Kollegen, Familie, Schulleitungskollegen und Freunde.

 

Kreisverwaltungsdirektor Friedrich Goldschmidt vom Landkreis Harburg (in Stellvertretung für den Landrat Rainer Rempe) und Neu Wulmstorfs Bürgermeister Wolf Rosenzweig betonten eingangs in ihren Grußworten, dass die Zusammenarbeit mit Lindemann und Waldbüßer stets fruchtbar und angenehm gewesen sei, stets mit der klaren Zielorientierung, dass alles, was für Kinder und Eltern gut ist, auch für Stadt und Kreis wünschenswert sei.

 

Irmhild Reimers von der Landesschulbehörde Lüneburg blickte bei ihrer Verabschiedung von Peter Lindemann auf seine Laufbahn zurück und spickte ihre Rede mit interessanten Fotos und Zitaten aus der Personalakte, die teilweise für große Heiterkeit sorgten. Nach der Übergabe der Pensionierungsurkunde wurde dann Peter Waldbüßer von seinem Schulleiter und Freund Peter Lindemann in den Ruhestand verabschiedet. Hier gab es vom Auditorium zum ersten Mal „standing ovations“ für die beiden, - ein bewegender Moment!

 

Petra Andersen (Schulelternratsvorsitzende) und Peer Schuback (Stellvertreter und Vorsitzender des Schulvereins) illustrierten in ihrer launigen und gereimten Rede, wie gut das Verhältnis zwischen Elternschaft und Schulleitung und Kollegium am GNW ist: Auf die Fragestellung „Festhalten oder loslassen?“ aus der Einladung zur Verabschiedung fanden sie originelle Antworten, und Frau Andersen schaffte es sogar, mittels eines symbologischen Exkurses am Flipchart nachzuweisen, dass die beiden noch lange Zeit am GNW präsent sein werden, auch nach ihrem Ausscheiden!

 

Der Kreis der erweiterten Schulleitung (Koordinatoren) blickte in vier Redebeiträgen auf die Zusammenarbeit und den Schulleitungsalltag mit den beiden Chefs zurück. Dabei fiel Reiner Hornischer vor allem die Entwicklung der IT-Affinität des Leitungspersonals auf, Ralph Werner-Dralle sinnierte über mögliche Antriebsmotive der beiden Chefs für die flache Hierarchie am GNW, Inga Brömel-Schäfer beleuchtete weibliche Anteile des männlichen Schulleitungspersonal und ihre Medienkompetenzen, und Sebastian Niederhöfer, der die beiden noch aus seiner Zeit als Referendar am GNW kennt, berichtete von Unterstützung und sozialer Offenheit, die dafür gesorgt haben, dass am GNW ganz ungewöhnlich viele Referendarinnen und Referendare geblieben seien, was an Ausbildungsschulen keineswegs selbstverständlich sei.

 

Eine humoristische Wendung bekam die Verabschiedungsfeier durch den Beitrag der Fachschaft Politik, der beide Peters angehören. Hier wurde von Arne Koch, Marilis Minkler und Till Vögler in der Rolle von Mitgliedern eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses etwaigen Sünden der beiden Kandidaten nachgespürt, die sich mit ihrer Vorbildfunktion oder ihren kerncurricularen Aufgaben nicht vertrügen: Das reichte von der lehrplanbefreiten Aktualität der Unterrichtsthemen über die zwanghafte illustrative Begleitung des Schullebens bis hin zu kraftfahrerischen Kompetenzschwächen und dem Vorwurf des Nikotingenusses im Dienst. Auch hier war deutlich herauszuhören: Der Weggang von Waldbüßer und Lindemann hinterlässt eine große Lücke. Das wurde von der Vorsitzenden des Personalrates, Renate Martens-Hoppe, dann am Schluss des offiziellen Teils der Veranstaltung noch einmal zusammengefasst und auf den Punkt gebracht: Die gemeinsame Arbeit von Schulleitung und Kollegium zugunsten der Schülerinnen und Schüler, getragen von Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung, sei eine wunderbare Basis für eine fruchtbare Arbeit gewesen, deren Ergebnis sich sehen lassen kann: Das GNW seine eine gute Schule, geschätzt von Eltern- und Schülerschaft, vor Ort und weit darüber hinaus anerkannt, und dies sei nicht zuletzt dem Team Lindemann/Waldbüßer zu danken!

 

Zum Abschluss wurde die Feiergesellschaft von den beiden Einladenden zu Speis und Trank in die von Gerd Kölln schön geschmückte Pausenhalle eingeladen, wo dann bei gutem Appetit und eifriger Konversation der gesellige Teil des Abends begann!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lindemann & Waldbüßer

Die Abschiedsfete

 

 

Als alle Gäste gesättigt und wieder feierfreudig waren, erklangen aus dem Forum – wie kann es auch anders sein bei Festen der GNW-Lehrerschaft? - markante Rockmusik-Klänge. Die „Fab-Beats“ mit Fabian Hink und ihrem Sänger Craig Te Pa, zeitweilig verstärkt von Peter Lindemann (Gesang und Gitarre), Peter Waldbüßer (Bass) und Julia Schaper (Gesang) heizten allen Anwesenden tüchtig ein, und schon bald war die Tanzfläche gut gefüllt – ein Zustand, der sich den ganzen Abend über nicht mehr ändern sollte! Zeitweilig wechselte die Musikerkonstellation, so spielte die Lehrerband des GNW (Hink, Lindemann, Martens, Walsbüßer und Wittrock) auch ohne die Fab Beats mehrere Nummern, und die Begeisterung über die fulminate Musik steigerte sich den ganzen Abend über. Das war zum großen Teil darauf zurück zu führen, dass immer wieder Kolleginnen und Kollegen auf der Bühne zum Mikrophon griffen und für Peter&Peter und das Kollegium sangen: Das reichte von Herrn Ewert und Herrn Wehner über Frau Kinz bis zu dem Sensationsduo Göbel&Schur-Gieselberg oder der Gesanggruppe Lange/Martens-Hoppe/Neubert/Vockel/Wrede. Ein spezieller Leckerbissen: Die instrumentalistische Darbietung von Carstensen&Jegminat!

Zwei echte Höhepunkte des Abends:

  • Die im Stil eines Flashmobs inszenierte Darbietung eines ähnlich lautenden Beatles-Hits: „Hey Pete“. Wem sich beim Schluss-Refrain - von einer Bühne voller Lehrkräfte! - nicht die Nackenhaare sträubten (warum auch immer;)), der hatte keine Ohren. Kommentar eines anwesenden Schülers: „Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Lehrer singen können!“.

  • Der heiße Höhepunkt war aber dann der Auftritt der „GNW-Dream-Boys“ (Sobkowiak, Tröger, Koch und Beckmann), die mit einem atemberaubenden (und leider viel zu kurzen!) Auftritt klarmachten: „Peter ist der Geilste!“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Copyright für alle Bilder: Nell Hennings (Jg. 11) und Till Vögler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seite zuletzt geändert am 26.01.2016, 22:29 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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