Studieren mit Stipendium!

 

Alle Oberstufenschülerinnen und -schüler, die nach dem Abitur ein Studium anstreben, sollten sich bei Zeiten Gedanken über dessen Finanzierung machen. Ein Stipendium kann hier helfen!

Viele Stipendien werden aus Bewerbermangel gar nicht vergeben! Grund genug, sich für die wichtigsten Stiftungen und Begabtenförderungswerke zu interessieren. Bei steigenden Kosten für ein Studium, muss auf die Vorteile eines Stipendiums nicht hingewiesen werden. Man bekommt eine finanzielle Unterstützung, die im Vergleich zum BAföG nicht zurück gezahlt werden muss. Außerdem erfahren Stipendiaten nicht nur finanzielle Unterstützung. Sommercamps, Einladungen zu Tagungen, persönliche Betreuung durch einen Vertrauensdozenten, Alumni-Netzwerke und Auslandpraktika geben ihrem Studium ebenfalls wichtige Impulse.

Zur Verfügung gestellt werden die Stipendien von politischen Parteien, religiösen Organisationen und Konzernen, die ihre soziale Verantwortung demonstrieren wollen. Wichtige Kriterien für die Auswahl der Bewerber sind wirtschaftliche Situation, Talent, Noten und soziales Engagement.

Das GNW führt regelmäßig im Forum eine Informationsveranstaltung zum Thema "Stipendien" durch, die allen interessierten Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe (Zielgruppe: Klasse 11) interessante Einblicke in die Grundidee von Stipendien, das Selbstverständnis der größeren deutschen Stiftungen und die Bewerbungs- und Auswahlverfahren geben kann.

 

 

Die wichtigsten bundesweiten Begabtenförderungswerke und Stiftungen

(entnommen aus: http://studieren.de/stipendien)

Heinrich-Böll-Stiftung
Studienwerk
Rosenthaler Str. 40/41, 10178 Berlin, Tel. 030 - 285 34-400, Fax 030-285 34-5400
Förderung v. deutschen und ausländischen Studierenden und Graduierten aller Fachrichtungen; Gezielte Förderung von Frauen, insbesondere in naturwissenschaftlichen und technischen Fachrichtungen; Studien-, Promotions- und Aufbaustipendium, auch Auslandsaufenthalte; Teilnahme an den Seminaren der Stiftung erwünscht (Termine 15. Mai und 15. November).

Studienstiftung des deutschen Volkes
Ahrstraße 41, 53175 Bonn, Tel. 0228 / 82096-0, Fax 0228/82096-103
Förderung v. deutschen Studierenden an wissenschaftlichen und künstlerischen Hochschulen, auch Auslandsaufenthalte und Promotion; Studenten und Abiturienten können sich nicht selbst bewerben, sondern müssen von ihren Dozenten oder Lehrern vorgeschlagen werden (Termine der Vorschläge: bei Abiturienten bis 15. Juli des Jahres, bei Studierenden an Kunst- und Musikhochschulen bis 1. November, alle anderen jederzeit).

Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
Abteilung Studienförderung
Godesberger Allee 149, 53170 Bonn, Tel. 0228 / 883-0, 0228 / 883-396
Förderung von deutschen Studenten und Studierenden aus Entwicklungsländern, gefördert wird Erststudium und Promotion, Teilnahme an den Seminaren der Stiftung erwünscht.

Bundesstiftung Rosa Luxemburg
Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Tel. 030 / 44310-0, Fax 030 / 44310-222
Die Stiftung vergibt Stipendien an Studierende und Promovierende, die sich für soziale Gerechtigkeit, lebendige Demokratie und Freiheit kritischen Denkens einsetzen.

Friedrich-Naumann-Stiftung
Wissenschaftl. Dienste und Begabtenförderung
Karl-Marx-Straße 2, 14482 Potsdam, Tel. 0331 / 7019-0, 0331 / 7019-188
Förderung von deutschen Studenten nach dem 3. Semester, ausländische Studierende nach einer akademischen Zwischenprüfung, Priorität für Bewerber, die Promotion oder Aufbaustudium antreten (Termine 31. Mai und 30. November).

Hanns-Seidel-Stiftung e.V.
Studienförderung
Lazarettstr. 33, 80636 München, Tel. 089 / 1258-0, Fax 089 / 1258-356
Förderung von Studierenden aller Hochschulen (Termine 31. Januar, 31. Juli, für FH 30. November, 31. Mai).

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Postfach 1420, Rathausallee 12, 53757 St. Augustin, Tel. 02241/246-0, Fax 02241/246-2508
Förderung von deutschen und ausländischen Studenten und Graduierten, studienbegleitendes Seminarprogramm für fächerübergreifenden Gedankenaustausch (Termine: 15. Januar, 1. Juli).

Hans-Böckler-Stiftung
Hans-Böckler-Straße 39, 40476 Düsseldorf, Tel.: 0211/7778-0, Fax 0211/7778-120 
Mitbestimmungs-, Forschungs- und Studienförderungswerk des DGB, v.a. für Studierende im zweitem Bildungsweg.

Reemtsma Begabtenförderungswerk e.V.

Damit eine angemessene Ausbildung nicht am geringen Einkommen der Eltern scheitert, unterstützt das Reemtsma Begabtenförderungswerk seit 1957 als gemeinnütziger Verein Schüler und Studenten aus einkommensschwachen Familien - und ermöglicht ihnen so eine fundierte Ausbildung.

Das Begabtenförderungswerk ist als gemeinnütziger Verein organisiert, dessen ehrenamtliche Gremien sich aus Mitarbeitern des Unternehmens Reemtsma zusammensetzen. Ein paritätischer Aufnahmeausschuss entscheidet über die Gewährung von Fördergeldern. Für eine Förderung durch das Reemtsma Begabtenförderungswerk können sich Schüler der Oberstufe (11. und 12. Klasse, auch Juniorstudenten) und Studenten an einer deutschen Fachhochschule oder Universität (ab dem 1. Fachsemester, alle Fachrichtungen) bewerben. Eine Förderung ist nur bis zum Beginn des 30. Lebensjahrs möglich. Für die Bewilligung der Förderung sind ausschlaggebend

  • die schulischen bzw. universitären Leistungen der Bewerber

  • ihre besondere Begabung für die angestrebte Ausbildung

  • die Höhe des Einkommens der Erziehungsberechtigten darf insgesamt monatlich brutto 4.125 € nicht übersteigen

Weitere Kriterien wie z.B. soziales Engagement fließen in die Beurteilung des Bewerbers mit ein.

Max-Born-Str. 4; 22761 Hamburg, Deutschland; E-Mail: info@begabtenfoerderungswerk.de 

Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung
Dr.-Karl-Benz-Platz 2, 65826 Ladenburg, Tel. 06203/10 92-0, Fax 06203/10 92-5
Förderung von Forschungstätigkeit im Ausland, alle Bereiche, Voraussetzung ist ein eigenes Forschungsvorhaben, Altersgrenze bei 30 Jahren (Termin 1. Oktober).

Otto Benecke Stiftung e.V.
Kennedyallee 105-107, 53175 Bonn, Tel. 0228/8163-0, Fax 0228/8163-300
Förderung zur Integration in die Gesellschaft der Bundesrepublik, Förderung und schulische sowie sprachliche Ausbildung für Spätaussiedler, Asylbewerber und Kontingentflüchtlinge.

Stiftung Deutsche Sporthilfe
Burnitzstraße 42, 60596 Frankfurt, Tel. 069/67803-0, Fax 069 / 676568
Förderung von Spitzensportlern, Voraussetzung ist Zugehörigkeit zu einem der Leistungskader A, B oder C.

Cusanuswerk - Bischöfliche Studienförderung
Baumschulallee 5, 53115 Bonn, Tel. 0228 / 98384-0, Fax 0228 / 98384-99
Förderung von katholischen Studierenden aller Fachrichtungen (Termin 1. Oktober).

Evangelisches Studienwerk Villigst
Iserlohner Straße 25, 58239 Schwerte, Tel. 02304 / 755-196, Fax 02304 / 755-250
Förderung von evangelischen Studierenden, interdisziplinärer Kontext erwartet (Termine: 1. März, 1. September).

Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw)
im Haus der Deutschen Wirtschaft
Breite Straße 29, 10178 Berlin, Tel.: 030 / 20 33 15 40, Fax: 030 / 20 33 15 55
In ihrem Studienförderwerk fördert die sdw rund 1000 Studierende und Promovierende aller Fachbereiche und Hochschularten. Daneben bietet sie ein spezielles Förderprogramm für engagierte Lehramtsstudierende an. Eine aktive Teilnahme am jeweiligen Förderprogramm wird erwartet.

Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung gGmbH
Aufstiegsstipendium; Stipendium des Bundes
Tel.: 0228/62932-43, Fax: 0228/62931-40 
Das Aufstiegsstipendium unterstützt Berufserfahrene bei der Durchführung eines ersten Hochschulstudiums (Bachelor oder Diplom). Voraussetzung: Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung nach einer Berufsausbildung und eine besondere berufliche Leistungsfähigkeit die u.a. durch die Ausbildungsnote oder einen Arbeitgebervorschlag belegt werden kann. Die Bewerbung erfolgt online vor Beginn des Studiums, als Ausnahme für bereits Studierende auch bis zum 2. Semester.

Absolventa e.V. - "1. demokratisches Stipendium" 
Greifswalder Straße 212, 10405 Berlin, Telefon 030/240483 - 022, Telefax 030/230483 - 200
Absolventa e.V. fördert Studenten und Absolventen aller Fachrichtungen und Hochschulen. Dafür vergibt der Verein das 1. demokratische Stipendium. Das demokratische Stipendium funktioniert an­ders, als die konventionelle Eliteförder­ung. In einer Wahl stimmen alle Studenten und Absol­venten für ihren persönlichen Wunschkandidaten. Die Bewerber mit den meisten Stimmen erhalten ein demokratisches Stipendium.

Doktorandenförderung

Für die Förderung von Doktoranden sind die jeweiligen Bundesländer zuständig. Antragsberechtigt sind alle, die ein Hochschulstudium mit weit überdurchschnittlichen Leistungen abgeschlossen haben und deutsche Staatsbürger sind (ausländische Staatsbürger nur unter bestimmten Voraussetzungen). Die Stipendien werden öffentlich ausgeschrieben, die Auswahl treffen die jeweiligen Universitäten. Weitere Auskünfte erteilen die Stipendien-Referate der Universitäten.

Postdoktorandenförderung

Junge promovierte Wissenschaftler (Altersgrenze 30), deren Promotion außerordentliche Qualitäten aufweist, können sich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützen lassen. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, sich in einem begrenzten Zeitraum in die Grundlagenforschung einzuarbeiten, und sich dadurch für Tätigkeiten auch außerhalb der Hochschulen zu qualifizieren.
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), 53170 Bonn, Tel. 0228/885-1, Fax 0228/885-2777
http://www.dfg.de/

Förderung für Auslandsstudien

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), eine Einrichtung der Hochschulen der BRD, hat die Aufgabe, die internationalen Beziehungen im Hochschulbereich zu fördern.
Der DAAD vergibt daher Stipendien zur Förderung der Aus- und Weiterbildung sowie von Forschungsarbeiten an deutsche und ausländische Studierende, Graduierte, Praktikanten, jüngere Wissenschaftler und Hochschullehrer aller Fachrichtungen. Außerdem vermittelt und fördert der DAAD deutsche wissenschaftliche Lehrkräfte aller Fachrichtungen an ausländische Hochschulen.
Informationen beim DAAD direkt oder bei den Auslandsreferaten der Universitäten.
http://www.daad.de

Förderung für behinderte Studenten

Für die Förderung von behinderten Studenten gelten zunächst die Bestimmungen des BAföG, bei einer Überschreitung des Förderungshöchstdauer bedingt durch die Behinderung wird aber die Förderung weiterhin in voller Höhe als Zuschuss geleistet. Weiterhin können behinderte Studierende auch das Bundessozialhilfegesetz in Anspruch nehmen. Auskunft bei Arbeitsämtern oder Sozialberatungsstellen der Studentenwerke.

 

Seite zuletzt geändert am 02.06.2016, 10:55 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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