Relais de la Memoire 2010 in Paris

 


Am Donnerstag um Punkt 18:40 Uhr  trafen wir, Herr Färber und 8 Teilnehmer vom GNW, uns an der Neu Wulmstorfer S-Bahn Station. Danach ging es über Harburg mit dem Metronom nach Hannover, wo wir uns in den Nachtzug nach Paris setzten.
Die Fahrt war wie erwartet recht chaotisch. Nach einigen Runden Mau-Mau (wir konnten kein anderes Spiel) wurde die Fahrt entspannter und wir probierten ein paar Stunden zu schlafen. Um 9.30 Uhr kamen wir dann endlich in Paris an, wo wir uns sofort auf ein Bistro zum Frühstücken stürzten. Nach einer Fahrt mit Métro und Vorortzug RER kamen wir in der Schule "Saint Thomas de Villeneuve" in Saint-Germain-en-Laye schließlich um halb 11 an, wo wir uns sofort in verschiedene Arbeitsgruppen setzten, um mit den Zeitzeugen Gespräche zu führen. In der Mittagspause gingen wir dann die Stadt unsicher machen und es kam zum ersten Shopping in Paris (in einem Vorort).
Nachmittags konnte man sich in Kleingruppen zusammen finden, um rund um das Thema "La montée des extrémismes" (Zunahme des politischen Extremismus) zu malen, zu tanzen, Plakate zu entwerfen und Gedichte zu schreiben. Abends wurden wir vom Stellvertretenden Bürgermeister von Saint Germain en Laye im Rathaus begrüßt. Später in der Schule gab es ein kulinarisches Essen; jede Nation hatte dafür ein für sie typisches Essen mitgebracht. Bei uns waren das Sylter Salatsoße, Schwarzbrot und Apfelkuchen. Die Nacht konnte jeder auf seine Art gestalten. Viele trafen sich dann zu einer nächtlichen Parisfahrt mit den Engländern, Franzosen, Österreichern und Polen. Wir machten uns erst mal mit unseren Koffern auf den Weg zu unseren Gastfamilien, um eine Dusche zu nehmen und auszuschlafen.
Am Samstagmorgen, als die Nacht viel zu früh zu Ende war, trafen wir uns in dem Rathaus von Paris "Hôtel de Ville", wo wir uns einer strengen Sicherheitskontorolle unterziehen mussten. Dort hörten wir uns verschiedene Vorträge an und überlegten gemeinsam, wie es mit "Relais de la Memoire" weiter gehen soll. Zum Mittagessen verabredeten wir uns in einer anderen Schule in der Stadt zum Essen (es waren so 50 Pizzakartons nötig, um alle satt zu bekommen). Nach dieser Stärkung machten wir uns an die Vorstellung der verschiedenen Präsentationen vom Freitag.
Als das zu Ende war, stürmten wir alle aus der Schule und machten uns auf den Weg zum Eifelturm. Am Abend fand eine von einer französischen Schülerin organisierte Party für die internationalen Relais-Teilnehmer statt. Diejenigen die sich nicht dort trafen, machten zusätzlich noch den Triumphbogen unsicher sowie die bekannte "Avenue des Champs-Élysées".
Am Sonntagmorgen machten wir uns dann mit dem Bus in einen Vorort von Paris auf, um eine Ausstellung zum Thema "Widerstand" zu sehen. Viele Werke stammten von Malern, die im KZ interniert waren und den zweiten Weltkrieg und die deutsche Besatzung erlebt hatten. Einen Höhepunkt bildete das Gespräch mit einer heute 84 Jahre alten Jüdin, deren Eltern unter den Rassen-Gesetzen verhaftet und verschleppt wurden und die sich, plötzlich auf sich allein gestellt, einer geheimen Widerstandsgruppe anschloss.
Nachmittags war eigentlich noch der Besuch des Friedhofs "Père Lachaise" geplant, an dem wir jedoch nicht teilnehmen konnten, da wir sonst vielleicht unseren Zug zurück nach Hamburg verpasst hätten. Deshalb holten wir zunächst unsere Koffer aus den Gastfamilien und trafen uns an der Kathedrale "Notre Dame" auf der Seine-Insel. Zum Abschluss besuchten wir das Studentenviertel "Quartier Latin" und gingen in der Nähe essen, wir mussten jedoch schnell aufbrechen und zum Bahnhof fahren. Die Rückfahrt war wegen der ungemütlichen Schlafplätze genauso anstrengend wie die Hinfahrt. Es gelang uns dennoch ein Ratespiel zu spielen und wir hatten viel Spaß. Abschließend können wir sagen, dass diese Reise ein Erlebnis war, welches wir nur weiterempfehlen können.

Carolin Linker, Lea Kraus, Lara Schmeling, Sophie Schiller

 

 

 

Seite zuletzt geändert am 17.04.2010, 10:44 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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