Müllkonzept am GNW



1. Mülltrennung am Gymnasium – warum?


o    Pflicht zur Mülltrennung (Vorschriften des Landes Niedersachsen über Vermeidung und Entsorgung von Abfällen)
o    Mülltrennung in privaten Haushalten eine Selbstverständlichkeit, SchülerInnen sind eine Trennung gewohnt
o    Entrichtung von Abgaben an das Duale System bei jeder Verpackung
o    deutliche Kosteneinsparungen bei den Müllgebühren; Teilrückerstattung der eingesparten Kosten an die Schule
o    Blick auf andere Schulen, die bereits Müll trennen
o    Förderung von Umweltbewusstsein und Ansehen der Schule in der Öffentlichkeit
2.Müllkonzept für das Gymnasium Neu Wulmstorf
Das dauerhafte Gelingen einer Mülltrennung erfordert Verantwortungsbewusstsein und eine Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit seitens der gesamten Schüler- und Lehrerschaft. Nur wenn sich jeder an dieser Schule aufgefordert fühlt, seinen Müll zu trennen, kann dieses Vorhaben erfolgreich gelingen!

2.1 Motivation und Aufklärung der Schülerschaft


Zur Einführung der Mülltrennung genügt es nicht, lediglich mehrere Müllbehälter pro Raum aufzustellen.
Sensibilisierung, Förderung eines „Wir-Gefühls“ (neue Schule) und Aufklärung der Schüler (v.a in der SekI) sind zu Beginn der Aktion notwendig. Diese Aufgabe obliegt in erster Linie den KlassenlehrerInnen und TutorInnen.
Darüber hinaus sollen Infoplakate sowohl in den Klassenräumen als auch im Schulgebäude aufgehängt werden, Infoflyer an die Klassen verteilt werden. Die Plakate könnten im Unterricht (Kunst, Bio....) entworfen werden. Eine zentrale Forumsveranstaltung oder auch ein Projekttag könnte zur Einführung angedacht werden.

2.2 Müllbehälter


In jedem Klassenraum/Fachraum/Kursraum/Sammlungen werden drei verschieden farbige Behälter aufgestellt:
o    grüner Eimer: Wertstoffe („Gelber Sack“-Müll)
o    roter Eimer:    Restmüll
o    blauer Curver/Eimer: Papier
Die Behälter werden mit einem Logo für jede oben aufgeführte Art von Müll versehen (Entwurf der Logos: Klasse 11/4). Außerdem werden in jedem Raum Informationsplakate für die ordnungsgemäße Entsorgung des Mülls angebracht (Anbringung sinnvollerweise direkt über den Behältern, ggf. auch an der Pinwand). Entwürfe hierfür stehen ggf. zur Verfügung (evt.  klasseneigene Entwürfe).
Mit Ausnahme der engen Gänge werden an weiteren Orten (z.B. Forum) des Schulgebäudes je zwei Behälter aufgestellt (oder ggf. auch an der Wand befestigt): Wertstoffe und Restmüll/Papier (Papier dürfte dort nur in geringen Mengen anfallen).
Natürlich müssen auch das Sekretariat, das Lehrerzimmer und die Cafta in die Trennung einbezogen werden,

2.3 Einhaltung der Trennung


Alle Schüler und Lehrer achten auf die Einhaltung der Mülltrennung in und außerhalb der Klassenräume! Darüberhinaus bestimmt jeder Klassenlehrer einen regelmäßig wechselnden Klassendienst (Eintrag im Klassenbuch), der die Behälter zeitweise überprüft und für die Entsorgung (s.2.4) des Mülls verantwortlich ist (Aufstellen von Regeln). Dessen Tätigkeit wird vom Klassenlehrer zeitweise überprüft (anfangs deutlicher und öfters!). Der Klassendienst informiert den Klassenlehrer umgehend, wenn es in der Klasse Probleme mit der Trennung geben sollte. Eine erfolgreiche Mülltrennung kann nur durch das Mitwirken der gesamten Klasse, der verlässlichen Tätigkeit der Klassendienste und der Aufmerksamkeit der Lehrer erreicht werden!
Problematische Bereiche sind die Fachräume und O-Räume. Hier muss eine „grobe“ Kontrolle durch die Fachlehrer erfolgen
(wichtig vor allem kurz vor den Müllpausen, siehe 2.4)).

2.4 Leerung der Müllbehälter


Die Entleerung der Restmüllbehälter und die Entleerung aller Behälter außerhalb der Klassenräume erfolgt durch das Reinigungspersonal, dem auch eine Überprüfung und ggf. Nachsortierung des Mülls in diesen behältern obliegt.
Die Entleerung der Papierbehälter und Wertstoffsäcke erfolgt zweimal in der Woche in einer großen Pause unter Aufsicht/Grobkontrolle des Hausmeisters an der zentralen Sammelstelle des Schulgebäudes. Für die Entleerung zuständig sind:
o    in Klassenräumen: Ordnungsdienst einer Klasse
o    in Fachräumen: Ordnungsdienst der Klasse (mögliche Folge: betroffene Klasse kann dann evt. nur einmal pro Woche die Klassenmüllbehälter entleeren); Kurse: der Kurslehrer organisiert die Entleerung (wie in O-Räumen)
o    O-Räume: Kurslehrer organisiert die Entleerung (evt. wöchentlich wechselnde Schüler)
Diese zwei großen Pausen ( Vorschlag: Dienstag und Freitag ) werden zu obligatorischen „Müllpausen“ am Gymnasium deklariert und kurz vor Pausenbeginn regelmäßig per Durchsage angekündigt (mit Musik? Jokis?).

Maßnahmen bei Verstößen


Bei wiederholten Versäumnissen der Entleerung durch den Ordnungsdienst, unsachgemäßer Trennung: Rückmeldung durch H.Kölln an den Klassenlehrer. Vorschläge für „Sanktionen“einzelner Schüler/Klassen: Aufsatz zum Thema Müll, Tätigkeit als Hilfskraft von H.Kölln in der Müllpause, Verlängerung der Ordnungsdienstdauer
 

Seite zuletzt geändert am 07.09.2009, 09:30 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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