Lernen aus erster Hand

 

 

Vom 6. bis zum 18. September, also zwei Wochen lang,  waren unsere Freunde aus Tansania hier bei uns in Deutschland. Sie haben unseren Unterricht besucht, waren in Berlin, bei unserem Bürgermeister und wurden überschüttet mit Informationen.

Doch nicht nur unsere Freunde haben viel aus ihrem kurzen Urlaub gelernt, sondern auch die Schüler unseres Gymnasiums konnten viel Neues kennen lernen. Denn in den Unterrichtsstunden, die unsere Freunde aus Tansania besuchten, mussten sie sich zahlreichen, neugierigen Schülerfragen stellen.

Die Antworten auf Fragen wie „Was wünschen sie sich noch für ihre Schule?“ , „Was lernen die Schüler an ihrer Schule?“ oder „Was ist ihnen in Deutschland besonders aufgefallen?“ waren für die Schüler oftmals wirklich schockierend, und deswegen hat die Klasse 9/4 nach einem solchen Besuch ihre Gedanken dazu aufgeschrieben. Ein kurzes Ergebnis daraus wollen wir Ihnen nun zeigen.

 

Vielen waren unsere Freunde aus Tansania sehr sympathisch und die meisten Schüler haben sie als sehr offen beschrieben. Mehreren Schülern ist vor allem der große Unterschied zwischen den Schulen aufgefallen; er wurde ihnen mit diesem Besuch erst richtig bewusst. Dazu haben sie bemerkt, dass unsere Hilfe und Unterstützung sehr wichtig für den Erhalt und Ausbau der Schule ist. Der Respekt der Schüler der Klasse 9/4 ist gegenüber den Schülern aus Tansania stark gestiegen.

Denn uns wurde erst jetzt klar, dass diese mit den einfachsten Mitteln ihren Schultag meistern und manchmal sogar Schüler der letzen Klassen nicht in der Lage sind ihr Abitur zu absolvieren, wenn es Mr. Paul nicht rechtzeitig gelingt, z.B. wie in diesem Jahr, Material für die Naturwissenschaften von benachbarten Schulen zu leihen.

Den deutschen Schülern ist aufgefallen, dass der Schulleiter der tansanischen Schule trotz all dieser Probleme unglaublich stolz über seine Schule gesprochen hat. Dort freuen sich alle darüber, dass sie überhaupt dorthin gehen können und dürfen.

So war diese Stunde für uns Schüler sehr lehrreich und mal etwas anderes, als alle Informationen aus Büchern zu ziehen. Wir konnten in einem Gespräch aus erster Hand vieles über ein Land erfahren, das so anders ist als Deutschland.

 

Vera Munz und Annika Mergardt (9/4) 

Seite zuletzt geändert am 24.09.2010, 20:54 Uhr von Ralph Werner-Dralle
 

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